Kategorie: Leben an Bord

  • Dauerregen

    Die Zone technique

    und anhaltende Gewitter sind seit letzter Nacht das vorherrschende Wetterszenario in LGM. Da köchelt was in der südfranzösischen Wetterküche. Leider hatte die Capitania ihr gesamtes Schuhkontingent zeitgleich unterm Steuerrad geparkt. Jetzt muss sie mit ihren Crocs zum heutigen Friseurtermin radeln und ist davon nur mäßig begeistert.

    Wir wurden gut von Outremer in der „Zone technique“, an unserem Liegeplatz für die nächsten Wochen empfangen, wo alle Arbeiten rund ums Schiff erledigt werden sollen. Olivier hatte extra die Hafenkamera im Auge, um uns beim Anlegen zu helfen, eine gute Tat bei dem ablandigen Wind.

    Die neue Gunboat-Halle

    Im Moment ist das Schiff in eine Werkstatt verwandelt, die Schiebetür zum Eignerrumpf ist ausgebaut, ebenso die Deckenverkleidungen, um eine Relingstütze neu einzudichten. Der Gelcoatspezialist hat sich ausgebreitet und beseitigt kleine Schönheitsmängel in der Außenhaut der Hexe. Gleichzeitig verbessern die Mitarbeiter von Atelier Bilbo die Abspannung unseres Cockpitzelts an einer Stelle  und ein gerissenes Haltegummi wird ausgetauscht. Für den späten Nachmittag haben sich die Rigger angekündigt, um das Vorstagsprofil zu kontrollieren, die Wanten ein bisschen zu spannen und eine Reffleine auszutauschen. Man ist spürbar bemüht um das Wohlergehen unseres Bootes.

    Mittlerweile hat sich auch einiges rund um die  Gunboat-Katamaranproduktion in LGM getan, die schöne neue Produktionshalle ist fertig und die Baunummer eins  des 68-Fuss-Katamarans läuft vollumfänglich. Die Wasserung ist für Oktober geplant.

    Samy am weißen Sandstrand

    Samy genießt die Zeit, die wir mit ihm in den weitläufigen Parks  und am Strand von LGM verbringen und erfreut sich am restriktionsfreien Zugang in alle möglichen Kneipen. OK, ob er sich über letzteres freut, lassen wir mal dahingestellt sein, wir sind jedenfalls recht glücklich über den Umstand, dass er in jede Kneipe und jedes Restaurant darf. Die Fußball-WM steht vor der Tür und der eine oder andere Franzose frotzelt schon mal rum, wie lange wir unsere WM-Sommerpause planen müssen, oder ob wir relativ schnell wieder zurück zum Schiff kommen können. Mmmh, ich weiß ja nicht, wie lange das Sommermärchen für unsere französischen Freunde andauern wird, aber ein Match zwischen „Les Bleus“ und Jogis Jungs wäre schon nicht schlecht.

    Übrigens, unser 1. Video von dem Törn Lanzarote nach Südfrankreich ist online, und hier zu besichtigen.

  • Der vorläufig letzte…

    …Blogbeitrag von unterwegs. Dunkel legt sich die Nacht über uns, Wolken bedecken den Himmel, nur vereinzelt sind Sterne zu sehen. Anders als in den südlicheren Gefilden der Kanaren wird es jede Nacht draußen richtig gehend feucht und das ganze Deck ist nass. Der Wind hat uns heute bis nach Rosas gepustet, ein sehr schöner Segeltag geht zu Ende und mit dem Einzug der Nacht geht der Wind schlafen. Cornelia hat gerade ihre abendliche Amateurfunkrunde beendet, und hatte Funkkontake nach Wien, zu einem Segler auf Rügen, und einem Amateutfunker aus Düsseldorf. Die abendliche Funkrunde wird von Michael aus Östereich moderiert und wenn er spricht, verstehen wir ihn so gut, als wenn er neben uns stehen würde. Er muss eine sehr starke Amateurfunkanlage haben und kann seine Antenne ausrichten. Es ist schon erstaunlich, wie weit man mit unserer kleinen Sende- und Empfangsanlage kommt. Wir sind sehr froh, dass es diese Funkrunden gibt. Es vermittelt uns ein gutes Gefühl, dass wir auch mitten auf dem Meer, fernab von jeder Küste, mit Landfunkstellen kommunizieren können und auch bei einem möglichen Notfall jemand erreichbar ist.
    Wir sind jetzt am Anfang unserer vorerst letzten Nacht auf See und irgendwie macht sich ein bisschen Wehmut breit. Seit wir von Lanzarote weg sind, waren das Meer und die Wettergötter gut zu uns. Es gab keine Kämpfe gegen die Unbillen der Natur, nur ein paar Gefechte gegen die Tücken der Technik. Fast 1300 Seemeilen liegen seit den Kanaren jetzt in unserem Kielwasser, knapp 6500 Seemeilen sind wir mit unsere Hexe seit März 2017 gesegelt. Noch wissen wir nicht, wann unsere Segelreise weiter geht, wir hoffen bald von Outremer zu erfahren, wie viel Zeit für die Garantiearbeiten am Schiff benötigt wird.
    Im Moment fahren wir in eine dunkle Nacht hinein, der abnehmende Mond wird erst um 02:00 Uhr aufgehen, bis dahin müssen das Radar und das AIS unsere Augen sein. Und weil das mit dem Funken so viel Spaß emacht hat, stellt die Capitania diesen Bericht nicht über einen Handy-Hotspot, sondern über das Pactor-Modem via Airmail rein.

  • Adieu Barcelona

    Montag, 4. Mai 2018, Baro  1011, sonnig, warm, Wind S 3-4

    Machen doch tatsächlich die Supermärkte an einem Montag Morgen in Barcelona erst um 09:00 Uhr auf! Ich kaufe Obst, Salat und Oliven auf dem Markt, dann muss ich warten, bis endlich die Tür zum Lebensmittelgeschäft aufgeschlossen wird, denn Samy braucht noch Hundefutter für die letzte Etappe. Die Kommunikation mit Osteopathenfreundin Katie ist auch suboptimal, so steht sie erst am Tor der Marina, als wir bereits die Leinen los haben. Die Begegnung muss bis zum nächsten Mal im Sommer warten. Um 11:00 Uhr haben wir den Code D gesetzt, der Wind hat aufgefrischt, 9 – 10 Knoten, wir segeln mal wieder mit über sieben Knoten Fahrt dahin. Bis La Grande Motte sind es 167 Meilen, spätestens Dienstag Abend wollen wir dort sein.

    Adieu Barcelona

    Barcelona hat uns – wieder einmal – sehr gut gefallen. Mit Ralf und Inge waren wir auf dem großen Markt bei den Ramblas, und übereinstimmend der Meinung, dass wir viel günstiger auf unserem kleinen Markt in der Barceloneta einkaufen können, für die Hälfte des Preises. Aber natürlich ist es wunderschön anzuschauen, wie die Händler hier ihre Waren präsentieren, diese unglaubliche Vielfalt an bunten Früchten, und natürlich die Fischstände mit allem, was das Meer zu bieten hat. Durch das lange Wochenende ist es noch voller als sonst, und wir verdrücken uns schnell wieder in die verwinkelten Straßen der Altstadt. Hier gibt es doch jedes Mal etwas Neues zu entdecken, da ein Frisör mit historischen Möbeln und Geräten, da ein neuer Designer, hier eine neue Bar und die schönen Plätze und die schmalen Gassen mit den hochgebauten Häusern. „Schau mal, in der Gasse kann man sich vom Nachbarn gegenüber eine Zitrone übers Fenster leihen!“, sagt Volker über so ein ganz enges Gässchen, durch das kaum ein Kleinwagen fahren könnte.

    Wir gehen zum Park Olimpico, damit Samy ein bisschen Auslauf hat, spazieren am Strand entlang zurück zum Hafen, ich liebe am meisten die Barceloneta, das Viertel zwischen Hafen und Olimpic Park, in dem es viele kleine Läden, Tapas-Bars, Bäcker, Gemüsegeschäfte, und Cafés gibt. Hier ist immer was los, morgens und am Nachmittag sind die alten Leute unterwegs, die weißhaarigen Damen treffen sich auf einen Kaffee und eine Zigarette auf dem großen Platz, gegen Abend wird das Publikum jünger, und die Bars und Restaurants füllen sich.

    Am Sonntag hatten wir wirklich Pech mit dem Wetter, es war morgens schon grau und nicht warm, als Ralf und ich auf dem Platz einen kleinen Café trinken, aber nach dem gemeinsamen Frühstück fing es an zu regnen. Trotzdem haben wir uns aufgemacht, um uns mal die noch im Aufbau befindliche neue Marina anzuschauen, ob das denn eine Alternative zu den eher gehobenen Preisen von der One Ocean Port Marina Vell wäre. Im Moment ist sie das definitiv noch nicht, und wenn sie mal wirklich schön ausgebaut ist, liegt sie halt doch weit ab vom Zentrum. Vor allem, wenn man, wie wir, wegen des Hundes nicht mit dem Bus fahren kann. Blöd! Auf dem Heimweg zum Boot fing es dann definitiv an zu schütten, den Nachmittag konnten wir nur unter Decken mit Film auf dem Laptop verbringen, so viel Wasser fiel aus dem Himmel. Erst nach 18 Uhr verzogen sich die Wolke, Zeit für einen weiteren Spaziergang mit der Malwieder-Crew, diesmal zum großen Hafen, wo auch die königlichen Yachtclubs ihren Platz haben und an den großen Motoryachten vorbei.

    Zum Abschiedsessen bekommen wir einen Platz in einer wunderbaren kleinen Tapasbar, der Hund darf mit hinein, wir erfreuen uns ein letztes Mal vor der Heimreise an Chipirones, Berenjenas und Oliven.

  • Des Skippers philosophische Betrachtungen

    Breit über den Horizont dehnt sich das spiegelglatte blaue Meer aus, Bewegungen an seiner Oberfläche ­- Fehlanzeige. Nicht einmal eine leichte Windkräuselung ist erkennbar. Dazu schiebt sich die Sonne langsam und träge über die östliche Kimm und taucht die platte See in eine Variation aus gelb-orange. Der Motor brummelt in seinem Abteil stoisch-gleichmäßig vor sich hin, wie er es schon seit gestern Abend tut, die Bootsgewschwindigkeit ist dabei so konstant, als wäre sie über einem Tempomat eingestellt. Der Windmesser zeigt 0,8 – 1,0 Knoten Windgeschwindigkeit und unseren Rythmus passen wir den äußeren Umständen an. Wir schlafen und wachen, alle 20 Minuten gibt es einen Rundumblick, und danach geht es wieder in die waagerechte zum nächsten Schlummer. Selbst Samy verlegt sich nur hin und wieder auf einen anderen Fleck und und gibt sich ansonsten dem meditativen Nichtstun hin.
    Genuss, Monotonie, Langeweile, totale Entspannung, Gleichförmigkeit, von allem ein bisschen steckt in unserem heutigen Tagesablauf. Auch für die nächste Nacht wollen die Götter des Windes kein Blaskonzert veranstalten und topographisch-thermische Windeffekte entfallen heute ebenfalls. Unser kleiner Lebenskosmos wird sich also auch weiterhin mit konstanten 10-12 Sundenkilometern fortbewegen und anstelle der Sonne wird heute Abend der volle Mond am östlichen Himmelsfirmament aufgehen. Auch schön.

  • Viel zu kurz

    Viele schöne Erinnerungen, Freundschaften und Erlebnisse verbinden uns mit Cartagena, das wir im Januar 2015 erstmalig mit unserer alten Hexe besucht haben. Die Schönheit der Stadt mit ihrer allgegenwärtig spürbaren Historie, der sichere ganzjährig belebte Yachthafen, die weitläufigen Grünanlagen und Boulevards, die zum Bummeln und Verweilen einladen, machen aus Cartagena ein stimmiges Gesamtparket für einen langen Aufenthalt. Wir haben diesmal leider nur eine Nacht dort verbracht und segeln schon wieder, von einem kräftigen achterlichen Wind angetrieben, weiter nach Barcelona. Beate, Bernhard und Alexander, wir danken Euch ganz herzlich für die Mithilfe bei der kleinen Notreparatur mit unserem unglückseligen Lümmelbeschlag, für eure Gastfreundschaft, auch von Samy, fürs leckere Abendesse sowieso und wünschen Euch für Eure Sommerreise viele positive Erlebnisse und „fair winds from behind“.
    Vor unserem Bug liegen 280 zu segelnde Seemeilen mit viel Wind am heutigen Tag und wechselnden Windprognosen bis zu unserer voraussichtlichen Ankunft am Freitagmorgen. Wir haben im One Ocean Port/Marina Vell einen Liegeplatz für zwei Nächte bis Sonntag reserviert. Dort werden wir Ralf und Inge-Lore von der SY „Malwieder“ treffen, worauf wir uns sehr freuen.Die beiden gehen diesen Herbst auf Weltumsegelung, aber wir hoffen, dass wir uns nach Barcelona nochmal, in Lagos oder auf den Kanaren, im Frühherbst wiedersehen.
    Zur Zeit sind wir mit zügigen acht bis zehn Knoten unterwegs, der Wind ist deutlich stärker als vorhergesagt, Cornelia bemerkt gerade, dass soviel Wind in keinem Wetterbericht vorhergesagt ist. ich versuche es trotzdem mal zu erklären, weiß aber nicht ob ich Recht damit habe. Für die Abweichungen sind meines Erachtens häufig lokale Einflüsse ausschlaggebend. Über der auf Backbord liegenden Küste bilden sich im Moment Cumulus -Wolken, was zum einen darauf hin deutet, dass sich die Luft überm Land sehr stark erwärmt und dass zum anderen vom Meer feuchte kühle Luftmassen nachströmen. Die Cumuluswolken sind nach oben hin blumenkohlartig ausgebildet und steigen immer höher, dadurch entsteht am Küstensaum (und nah dahinter) ein massiver Unterdruck. In der Folge wird die Luft vom Meer immer schneller in den Unterdruck gezogen, ergo gibt es mehr Wind auf dem Meer. Gut für uns , schlecht für die Urlauber an den Stränden, die wahrscheinlich vom kalten auflandigen Wind ausgekühlt werden. Dieses Phänomen hat eben absolut garnix mit irgendwelchen großen Wettersystemen zu tun, und nach dem nächsten Kap kann der Wind genauso schnell weg sein, wie er gekommen ist.
    Danke für eure Geduld:-)

  • Sailing home 2. Teil

    Dienstag, 29. Mai 2018, Baro 1012, sternenklar, Wind W um 6
    auf See, Position 05:00 36°37.419 N / 002°13.656 W
    Das war schon schaukelig heute Nacht auf dem Vorwindkurs! Der Wind weht die ganze Nacht zwischen 20 und 28 Knoten und die Wellen sind sicher zwei bis drei Meter hoch. Meistens sind wir sehr schnell unterwegs, nur wenn die Ströung bremst, wird es ein bisschen langsamer, aber nie unter sechs Knoten, und wir bleiben bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von achteinhalb Knoten.
    um 02:00 starte ich den ersten Versuch, Volker abzulösen, aber er meint, er wolle noch eine Stunde weitermachen, dann würde er mich wecken. Die Nacht ist sternenklar, und der Vollmond scheint so hell, dass er das Licht der Sterne übertönt. Um 02:55 dann der Ruf: „Cornelia!“ Schnell springe ich auf, der Skipper hat den Spannungswandler eingeschaltet, um sein Handy zu laden, und plötzlich werden 50 Ampère aus der Batterie gezogen. Die Waschmaschine und die Kaffeemaschine haben sich eingeschaltet, obwohl sie vorher definitiv ausgeschaltet waren. Seltsam!
    Jetzt übernehme ich die Wache, Volker geht schlafen, aber leider erstmal nur eine Dreiviertelsunde, denn um 03:45 ändert sich plötzlich stetig mein Kurs, der Autopilot ist ausgeschaltet und reagiert erstmal nicht auf meine neuen Einstellungen, „Volker, Du musst kommen und mir helfen“, rufe ich ganz laut, und er ist auch sofort da. Ich hatte nur Befürchtungen, dass es wieder das Phänomen von Freitag Abend wäre, aber wahrscheinlich bin ich nur aus Versehen auf eine Taste an der Fernbedienung gekommen.Um 04:30 schiften wir die Genua, weg vom Vorwindkurs wir gehen auf Kurs 62°, das bringt uns in gehörigem Abstand um das Cabo de Gata. Das heißt so, weil es tatsächlich aus einem bestimmten Winkel wie ein Katzenkopf aussieht, und es ist berühmt-berüchtigt wegen starker Winde und tückischer Wellen. Den Schiffsverkehr mit den großen Fähren und Frachtern, die zwischen Gibraltar und Süditalien, Griechenland, der Türkei und der arabischen Welt verkehren, habe wir hinter uns gelassen, jetzt heißt es eher, auf Fischerboote aufzupassen. Ich lasse das Radar mitlaufen, alle 15 Minuten stellt es sich an, und sollte mich warnen, wenn ein Echo uns in 12 Minuten näher als zwei Meilen kommt. So macht das auch das AIS, aber nicht alle Fischer haben AIS oder schalten es ein, wie wir spätestens seit Marokko wissen.
    05:50 kommt die erste zarte Helligkeit im Osten, wir sind inzwischen fast auf Kurs Richtung Cartagena, der Wind hat nachgelassen und die Wellen werden ebenfalls deutlich kleiner. Zeit für den ersten Kaffee! Um 06:30 hat jemand den Schalter umgelegt, der Wind wird immer schwächer und auch das aufgeregte Meer, das uns von Gibraltar aus begleitet hat, hat offensichtlich Baldrian genommen, alles wird still. Ich habe die Genua schon ausgerefft, aber jetzt muss ich bald den Skipper wecken, damit wir auch das Reff im Großsegel ausschütten.Doch die Reffs bleiben im Großsegel, denn der Wind wird immer schwächer, und bald müssen wir motoren, das geht besser mit dem gerefften Großsegel, dann schlägt das nicht.
    Im Gegensatz zu gestern ist der Dienstag eher ruhig, wir holen den Schlaf der vergangenen Nacht nach, dann können wir auch wieder segeln, und um 17:30 Uhr sind wir nach 247 Meilen in Cartagena am Liegeplatz. Dort erwarten uns schon Beate und Bernhard mit Sohn Alex von der Aurora, groß ist die Wiedersehensfreude nach einem halben Jahr. Am Abend sind wir mit den australischen Freunden von der X-Yacht bei ihnen zum Essen eingeladen, wir verbringen einen absolut vergnüglichen Abend. Morgen früh geht es leider schon wieder weiter nach Barcelona, obwohl ich mich bei meinem kurzen hundespaziergängen wieder sehr an der Stadt erfreut habe. Aber wir werden zurück kommen!

  • Grenzgänger

    Weitersegeln, den Westwind nutzen, Gibraltar links liegen lassen, in einem durchsegeln bis Cartagena, gut 250 Meilen weiter im Osten. Bloß den Frust über die gestrige neue technische Panne mit der Steueranlage im Kielwasser achteraus lassen. Hätten wir machen können. Doch dann hätten wir unseren Freund Harald und seinen Sohn Julian verpasst, die sich mit ihrem Schiff in der letzten Woche, meistens gegen den Wind, nach Gibraltar vorgekämpft hatten, um uns im Mittelmeer willkommen zu heißen. Und auf ein Wiedersehen haben wir uns schon seit dem letzten Tunesienaufenhalt sehr gefreut.
    Nach einem kurzen Anruf in der Marina Alcaidesa, im spanischen Teil von Gibraltar, haben wir unseren Kurs zum „The Rock“, dem Felsen, wie Gibraltar im englischsprachigen Raum genannt wird, abgesteckt. Dort gab es einen wunderbaren Längseitsliegeplatz für uns und im nahegelegenen Restaurant habe ich uns ein paar Brötchen zum Frühstüsck besorgt. Der Hund hat sich über den Landgang sehr gefreut, hat wie wild herumgetobt, mit anderen Hunden gespielt und ist beim Spaziergang sicher die 5-fache Strecke vom normalen Weg gelaufen. Zurück an Bord gab es ein ausgiebiges Frühstück mit allem Drum und Dran, denn am Vorabend waren wir zu geschockt gewesen, um an Essen zu denken.
    Aber was genau ist mit der Ruderanlage passiert? Jetzt wird es leider ein bisschen technisch und vielleicht langatmig, weil man es sonst nicht verständlich erklären kann. Plötzlich hatte sich der Autopilot ausgeschaltet, und das Boot fuhr direkt in die Fahrlinie eines näher kommenden Frachters. Um diesem auszuweichen, schalte ich den Autopilot aus, greif ins Steuerrad, und nix passiert. Die Hexe ändert ihren Kurs nicht, ich schalte geschwind den Autopilot wieder ein, ändere den Kurs, die Hexe dreht, wir kommen frei vom entgegenkommenden Frachter. Gott sei Dank.
    Danach versuchen wir, den Fehler zu finden, zuerst in der Schaltbox, wo man von der Steuerradsteuerung auf die optionale Pinnensteuerung mittels eines Bowdenzuges umstellen kann. Der Bowdenzug hat am Ende einen Metallbolzen, der den Ruderquadranten der Radsteurung und den der Pinnensteuerung miteinander verbindet, oder auf Wunsch eben über die Schaltbox trennen kann. Wie gesagt, die Schaltbox ist in Ordnung. Ich verziehe mich in den Motorraum, guck mir die Rudermechanik dort direkt am Quadranten an, und was finde ich? Ein abgebrochener ca. drei Zentimeter langer Metallbolzen liegt auf dem Boden, ich fluche rum, maule (natürlich ungerechtfertigter Weise) in meiner Wut/Hilflosigkeit über die Situation, die Capitania an. Nix gut, doppelte Scheiße. Also erstmal raus aus der Situation und dem Motorraum, runterkommen, abkühlen und nachdenken. Cornelia meint, das wir dann halt den Rest der Strecke nur mit Autopilot fahren können, was ja prinzipiell ginge. Doch so schnell will ich nicht aufgeben, irgendwie muss eine Lösung her, damit wir im Notfall über die Steuerräder steuern können, dafür sind die ja da…
    Nach einer Weile fällt mir ein, dass wir Gewindestangen in verschiedenen Durchmessern an Bord haben, und dass man damit die zwei Quadranten verbinden könnte. Abgeregt geht es ans Werk und nach einem Versuch mit Irrtum und 60 Minuten später, arbeitet die Steuerung wieder so, wie sie soll. Nur meine Wut über die Outremerwerft, das Schiff, den ganzen Pannenmix, die bleibt, auch noch mit einem Tag Abstand. ENDE
    In Gibraltar ging es dafür umso erfreulicher mit dem Vater-und-Sohn-Gespann per Pedes in Richtung spanisch-englischer Grenze. Und ganz so, wie man es aus den Medien kennt, stauten sich tatsächlich die Autos vorm britischen Grenzübergang bei der Ausreise aus dem spanischen Teil, auf einigen hundert Metern. Wir vier gingen zuerst mit gezückten Personalausweisen durch die spanische Grenzkontollbaracke, ohne beachtet zu werden. In der nachfolgenden englischen Baracke wurde unsere Ausweise von Officer kurz in Augenschein genommen. Danach waren wir offiziell im englischen Teil von Gibraltar, was man an der typisch roten Telefonzelle gleich auch optisch erkannte.
    Dann folgte die nächste Besonderheit, wir überquerten zu Fuß die Start- oder Landebahn des Flughafens, wo noch kurz zuvor eine große Boing von Easyjet gelandet war. Lustiges Gefühl, aber wenn ein Flugzeug angekündigt ist, wird der Durchgang für den ganzen Verkehr gesperrt und mehrere Kontrollfahrzeuge fahren das gesamte Rollfeld ab. Kurze Zeit später saßen wir in einem netten Pub und blickten dabei über die Shepphard’s Marina. Der Rückweg lief dann in umgekehrter Folge. Zum Sonnenuntergang saßen wir endlich mit hängenden Mägen in „unserem“ Hafenrestaurant, das schon am Mittag und Nachmittag voll war mit spanischen Familien, die den Sonntag feierten, und haben lecker gegessen und getrunken.
    Danach war bei Cornelia und mir die Luft raus, rien de va plus, ganz schnell ab in die Koje. Heute Morgen sind wir mit dem Kat, ohne Grenzkontrolle, zum englischen Gibraltarteil rübermotort und haben Diesel für knapp 60 Cent je Liter gebunkert. Jetzt pflügen wir mit Rückenwind und Schmetterlingssegelstellung durchs aufgewühlte Mittelmeer. Wie cool, wir waren gerade über 16 Knoten schnell im Surf, und das mit 2-fach gerefftem Großsegel und verkleinerter Genua :-))). Segeln kann ja so schön sein!

  • Der dritte Tag auf dem Atlantik

    Freitag, 25. Mai 2018, Baro 1014, Sonne, kleine Wolken, Wind NW 3
    auf See, Position 32°58.65 N / 009°22.52 W
    Um 11:00 haben wir wieder den Code D ausgerollt, der Wind kommt aus 110 – 120° von Backbord. Die erste Segelyacht fährt in zwei Meilen Entfernung vorbei, allerdings ohne Segel, ein 13 Meter langer Einrumpfer motort Richtung Kanaren.
    Der Wind bleibt beständig um die 10 Knoten, nachmittags nimmt er sogar noch zu, und wir befürchten schon, dass wir den Code D bergen müssen, wenn der wahre Wind über 15 Knoten geht, so die Regel, sollen kein Gennaker und kein Spinnaker mehr gefahren werden. Dabei läuft es gerade so schön, die Hexe fliegt mit 9 – 10 Knoten übers flache Wasser, jetzt kommt noch die langgezogene Bucht bei Rabat, und bei Tanger nähern wir uns wieder dem afrikanischen Festland, dann folgt die geschäftige Straße von Gibraltar und schon sind wir da!
    Ich kämpfe seit heute morgen mit meinem SSB-Funk und versuche, den angeforderten Wetterbericht abzuholen. Aber bei keiner Station, und bei meinen Lieblingsstationen in der Schweiz probiere ich jede Frequenz, will niemand mit mir spielen und meine Mails bzw. meine Wetteranfragen für Gribfiles bearbeiten.
    Sonnenuntergang lokale Zeit (UTC + 1): 20:30 Uhr.
    Um 23 Uhr legt sich Cornelia hin, und um 24 Uhr legt sich auch der Wind. Ein kleines Lüftchen weht noch und füllt die Segel, der Motor läuft jetzt mit niedriger Drehzahl mit. So geht es mit gemütlichen sechs Knoten Fahrt in unsere dritte Nacht.
    Noch ein kleiner Schlenker zurück. um 21 Uhr hatte Cornelia mit unserer Kurzwellenfunkanlage Kontakt zu Amateurfunkern in Österreich und nach Tarragona /Spanien, sowie zu Ralf von der SY „Mal Wieder“. Die abendliche Funkrunde ist jetzt schon eine feste Institution in unserem täglichen Bordalltag. Samys Hygieneprozedur „sanitäres Ausscheiden“ war die gleiche wie am Vortag – klasse, wie das Langfahrtseglerleben mit ihm abläuft.

    Samstag, 26. Mai 2018: 03:00 Uhr komme ich, Cornelia, zurück zur Wache, Herr und Hund schlafen gemeinsam, mit gestelltem Timer-Wecker auf dem großen, zum Bett umgestellten Salonsofa. Baro unverändert 1014, ein Phänomen, leider hat der Wind nicht zugenommen und weht nur noch als laues Lüftchen von 3 – 4 Knoten aus 150 – 160° von Backbord. Noch 150 Meilen bis Gibraltar.
    Wegen der gefürchteten marokkanischen Fischerboote, die ohne AIS unterwegs sind, lasse ich das Radar „verzögert“ mitlaufen, es sendet alle 15 Minuten 30 Umdrehungen aus, sollte sich uns ein Radarziel zwölf Minuten später unter zwei Meilen nähern, gibt es einen lauten, unangenehmen Ton, der uns aufwecken würde.
    Nach der abendlichen Intermar-Funkrunde hat es auch geklappt mit der E-Mail-Abholung, sodass wir nunmehr einen aktuellen Wetterbericht haben. Der sagt für die Nacht und den Samstag Vormittag eher schwache südwestliche Winde voraus, aber am Nachmittag soll er wieder westlich drehen und ein bisschen zunehmen, dann können wir bestimmt wieder segeln, zumal, wenn wir dann wieder näher unter Land kommen.
    Um 05:15 kommt wieder das erste schwache Licht an den östlichen Horizont, und um 05:50 wird er rosa. Leider sind Wolken über der marokkanischen Küste, sodass es kein schönes Sonnenaufggangsfoto geben wird.
    07:30 Uhr: Den Sonnenaufgang hätte man fotografieren können, aber da habe ich schon wieder geschlafen, meine 28 Minuten bis zum übernächsten Radardreh. Jetzt zieht es sich leider gerade mit Wolken zu, Positionsmeldung konnte ich absetzen, Gribanfrage ebenso, gleich haben wir einen neuen Wetterbericht. Brötchen sind fertig gegangen, und können gebacken werden, mal sehen, was uns dieser Tag, der ja wahrscheinlich der vorerst letzte auf dem Atlantik ist, bringt.
    Noch 128 Meilen bis Gibraltar.

  • Land in Sicht!

    Ca. 20 Seemeilen östlich von uns liegt der große Industriehafen El Jadida und die Hafenkräne zum Entladen der Containerschiffe sind bis zu uns hin sichtbar. Wir segeln immer noch mit dem Code D und dem perfekten Windeinfallswinkel von 120 Grad. Wir haben uns bewusst entschieden, tagsüber möglichst nahe zur marokkanischen Küste zu segeln. Das hat mehrere Gründe; einer ist davon ist, dass wir uns gehofft haben, dass die nördliche atlantische Stömung näher zur Küste schwächer wird, dem ist auch so. Der andere positive Effekt ist, dass der Wind tagsüber durch den thermischen Seewindeffekt stärker ist als vorhergesagt. Man kann diese thermischen Effekte sehr schön im Mittelmeer an warmen Sommertagen beobachten, tagsüber weht es zum Land hin und nachts vom Land weg. Wir segeln im Moment bei 10-12 Knoten wahrem Wind mit guten acht Knoten dahin, bei einer leichten Atlantikdünung. Es ist halt sehr wahrscheinlich, dass am späten Abend der Wind einschlafen wird, zumindest sieht es auf den Gribfiles so aus, die Cornelia mit unserer SSB-Anlage in Verbindung mit dem Pactormodem abgerufen hat.
    Negativ ist, dass es ein kleines neues elektronisches Problem an Bord gibt. Die Motoren laden die Batterien nur bis zu 95 Prozent voll. Dann geht von den Lichtmaschinen kein Ladestrom in die Batteriebank hinein. Hingegen die Solarpanele vermögen die Batterien bis zu 100 Prozent vollzuladen. Wenn jemand eine Idee hat, sind wir für Anregungen dankbar. Samy tut es wirklich wunderbar an Bord, alle seine Geschäfte erledigt er mühelos. Damit es ihm nicht zu eintönig wird, spielen wir viel mit ihm und trainieren wichtige Kommandos, wie Sitz, Platz oder Hütte. Mit dem Kommando „Hütte“ ist seine Flugbox gemeint, in die er sich dann hineinlegt. Heute haben ich versucht, ihm den Hütchenspielertrick mit den 3 Bechern, unter einem ist ein Leckerli, beizubringen. Den hat er auf Anhieb noch nicht verstanden und es bedarf wohl noch zahlreicher Wiederholungen. (Das waren auch keine Platikbecher, sondern Eierbecher, die schmeißt ein Hund nicht so leicht um, Anm. d.Red.)
    Noch 245 Seemeilen bis Gibraltar.

  • Der zweite Tag auf See

    Donnerstag 24. Mai 2018, 12:00 Uhr, Baro 1015, Sonne-Wolken, Wind SW 10-14 Knoten
    Auf See, Position 31°02.97 N / 011°24.90 W, 431 Meilen bis Gibraltar.
    Der schöne Code D steht und zieht uns noch mehr als die Genua Richtung Nordost. Leider raumt der Wind immer weiter, wir sind jetzt schon auf Vorwindkurs und ich bin ein bisschen angeluvt. Zum späten Frühstück gab es Münchener Weißwürste mit original süßem Senf, anschließend versuchen wir mal wieder den Gassigang mit Samy, aber der wartet tatsächlich, bis er meint, dass wir nicht zuschauen, dann geht er aufs Vorschiff und pinkelt, bestimmt drei Minuten lang, bis die kleine Blase leer ist. Neben uns fährt ein Frachter mit riesigen Kränen, angeblich mit Ziel Piräus, ob er die dahin bringt?
    14:00 Uhr, Baro 1014, Wind SW um 13 Knoten, Besegelung immer noch Code D und volles Groß.
    17:00 Uhr: Ein Drittel der Strecke ist geschafft! 200 nautische Meilen liegen bereits in unserem Kielwasser, also noch zweimal so viel vor uns. Um das zu feiern, setzen wir uns mit einem Bier in die Sonne, und unterhalten uns über Langfahrten, und wie wir wohl die vor uns liegenden Meilen ohne zu viel Langeweile überstehen, denn die Bootspflege ist erledigt, klar kann man jeden Tag an den Edelstahl-Wasserhähnen putzen und Staub wischen, außerdem funken und lesen und rätseln – und natürlich schlafen, aber ein bisschen langweilig ist so eine Überfahrt schon. Plötzlich ein unbekanntes Geräusch. Ist die Code-D-Schot gerutscht?, die Großschot?, Nein, das Großsegel ist plötzlich in Falten. Was da passiert ist, und was wir dagegen tun konnten, davon hat der Skipper in einem separaten Blogbeitrag berichtet. Wir waren jedenfalls geschockt!
    Nach 35 Stunden segeln hat Samy mitten ins Cockpit ein Häufchen gemacht, direkt nach seinem Abendessen hat er sich gedreht, und schwupp, war es geschehen! Wir sind sehr froh (ein bisschen wie junge Eltern über den ersten Zahn!), denn das bedeutet, dass wir längere Strecken mit dem Hund segeln können, wenn er einen Ort an Bord für seine Notdurft finden kann. Und bei der Abendrunde geht er selbstverständlich vorne ins Netz zum Pinkeln. Jetzt aber genug davon!
    Für uns gibt es zum Abendessen Gulasch mit Nudeln, denn leider war die eingelegte Rinderlende von Lidl, die wir gestern als Spieße gegrillt haben, so zäh, dass wir beschlossen haben, sie ein bisschen länger zu kochen, lecker mit Zwiebeln, Champignons, Paprika und frischen Tomaten.
    22:00 Uhr Baro unverändert, Wind SW um 11 – 16 Knoten

    Freitag 25. Mai 2018, 01:00 Uhr, Baro 1014, Wind W 9 Knoten, Position 32°11.39 N / 010°14.61 W
    Als ich Volker um 00:30 Uhr ablöse, hat leider der Wind nach vorne gedreht und ist schwächer geworden. Ich versuche zuerst, den Code D und das Großsegel anzuholen aber schon nach einer halben Stunde ist der Windeinfallswinkel viel zu ungünstig, ich muss Volker wecken, damit wir das Leichtwindsegel wegpacken. Danach geht es mit der Genua aber auch noch flott voran, hoffentlich wird der Wind nicht noch spitzer. Volker will weiter wachen, ich gehe um 02:00 Uhr nochmal ins Bett.
    04:30 Uhr, Baro 1014, Wind NW, 9 – 10 Knoten aus 90°
    Position 32°27.36N / 009°57.43 W, 320 Meilen von Gibraltar
    Es ist ein fast wolkenloser Himmel, voraus sehe ich die Kassiopeia, nicht ganz so liegend wie bei uns, ich sehe den leuchtenden Mars und die Milchstraße, beeindruckend. An Steuerbord liegt der schwache Schein der marokkanischen Stadt Safi, 35 Meilen entfernt, ab jetzt müssen wir fpr die nächsten einhundert Meilen vermehrt nach Fischern Ausschau halten. Ich habe das „Verzögerte Senden“ beim Radar eingeschaltet, alle 15 Minuten dreht sich die Schüssel 15 Mal, und würde, wie auch das AIS, einen Warnlaut geben, wenn ein „gefährliches Ziel“ in 12 Minuten näher als zwei Meilen an uns ist. Supertechnik!
    Um 05:20 Uhr zeit sich die erste zarte Helligkeit am östlichen Himmel, um 06:00 färbt sich der Horizont rötlich, um 06:30 geht die Sonne auf.
    07:25 Uhr: Halbzeit! Noch 300 Meilen bis Buffalo! Nein, Gibraltar, natürlich. Nach 46,5 Stunden, davon 14 Stunden unter Motor.
    Der Morgen beginnt geschäftig, da der Wind nur schwach ist mit fünf Knoten, starten wir einen Motor, der Wassermacher darf Wasser machen, ich koche Kaffee und backe die am Vorabend vorbereiteten Hefebrötchen, Volker holt den Staubsauger, und befreit das ganze Boot vom Staub. Die See ist glatt, inzwischen hat sich meine ganze Segelaufregung gelegt, die ich immer vor längeren Strecken habe, und, natürlich auch bedingt durch die perfekten Wetterverhältnisse, könnte ich mir gerade vorstellen, immer weiter zu segeln.
    09:00 Uhr: Etmal der letzten 24 Stunden: 167 sm, noch 290 Meilen nach Gibraltar.