Also, hier und in England und vielleicht in Frankfurt und anderswo scheint St. Patrick’s ein irischer Feiertag zu sein.
St. Patrick’s mit Hut
In Mallorca ist es auf jeden Fall ein Spaß. Rechtzeitig um neun kommen wir in dem Irish Pub an, da sind schon ganz viele gut gelaunte Menschen, um 21:00 Uhr soll es losgehen mit der Life-Music, um halb elf fangen sie an. Aber es macht Spaß. Bei uns stehen vier spanische Frauen, die ihrerseits Spaß haben wollen, echt coole Mädels, ich würde schätzen, sie sind zwischen fünfunddreißig und fünfzig Jahren alt, alle attraktiv und nett. Am gleichen Tisch steht ein etwas verklemmt wirkender Mann, der aber durchaus versucht, seine Chancen bei den Damen zu versuchen.
Endlich, nach zehn Uhr, beginnen die balearischen Iren mit Musik und Tanz, daran können wir uns auch dank St. Patricks Hut erfreuen. Eine Lady mischt den speziellen Drink aus Sambuca (oder Brandy), Kaffeebohnen, Zucker und Limonen, bis die Jungs genug gesungen haben, und signalisieren, dass sie jetzt zur flüssigen Nahrungsaufnahme bereit sind…
Und der Drink war so lecker, dass wir nicht widerstehen konnten, aber wir sind noch immer seriös nach Hause gekommen, natürlich nicht, ohne auf der Straße ein bisschen Blödsinn zu machen….
14.03.2015, Samstag, Baro 1019, bedeckt, kühl, Wind N um 5 Beaufort
Um 06:30 Uhr klingelt der Wecker, wir wollen früh los, um die 65 Seemeilen nach Palma de Mallorca zu segeln. Es nieselt leicht, hört aber gleich wieder auf und am östlichen Horizont zeigt sich das erste Licht. In der Abdeckung der Küste ist der Wind noch eher schwach, aber nachdem wir uns durch die paar steinigen Inseln
Das nördliche Ende von Ibiza
durchmanövriert haben, frischt er auf gute 16 Knoten auf.
Bald haben wir auch schon die Fock ein bisschen verkleinert, und noch bietet Ibiza uns Schutz vor den Wellen. Dabei legt sich die Hexe schön auf die Seite und jeder Gang nach unten, in die Kabine, oder nach oben ins Cockpit gerät zu einer Kletterpartie.
Nico in den Kissen: Nichts sehen, nichts hören
Wenn wir gleich aus der Abdeckunig der Insel raus sind, wird das noch wackeliger werden. Nico verkriecht sich in ein paar Kissenberge auf dem Sofa, schön auf der Leeseite, da liegt er und schmollt. So zu segeln, ist nicht seine Sache, er hat lieber die Vorwindkurse bei Sonnenschein, wer nicht?
Rock ‘n’ Roll
Volker jedoch sitzt am Rad und genießt. Zwar hat er sich dick in sein wames Ölzeug gemummelt, und auch noch einige warme Funktionswäsche darunter, aber er ruft der Hexe immer wieder ein fröhliches “Rock ‘n’ Roll” zu.
In der Ferne sieht man schon die Berge von Mallorca und nach zehn Uhr soll der Wind ein bisschen nachlassen und weiter westlich drehen, dann müssten wir schneller werden, und vielleicht wird es ja auch ein bisschen weniger schaukelig.
Um 08:30 Uhr nimmt der Wind aber erstmal zu, aus den 17-18 Knoten werden schnell über 20, dann über 25, wir binden das erste Reff ins Großsegel. Laut Wetterbericht liegt die Spitze der Windgeschwindigkeit zwischen 09:00 und 10:00 Uhr, das stimmt auch, denn der Wind nimmt immer weiter zu, um 09:15 binden wir das zweite Reff ins Großsegel. Ich hole Nico raus, dem ist offensichtlich schlecht, er leckt sich andauernd die Schnauze.
Volker turnt auf dem Vorschiff herum
Um kurz vor zehn sagt Volker am Steuer: “Ich kann sie (die Hexe) nicht mehr halten, das Großsegel muss runter.” Ich lasse die Leine fallen, Volker geht in der üblichen halsbrecherischen Aktion nach vorne, um das Großfall abzuschäkeln, damit es den Baum hinten stabilisiert bei all der Schaukelei, und bindet noch zwei Leinen um das schlackernde Tuch. Jetzt können wir zwar nicht mehr soviel Höhe gegen den Wind fahren, aber das Boot bewegt sich wieder etwas kontrollierter. Inzwischen haben wir deutlich über 30 Knoten Wind, und das nicht nur in Böen. Volker kommt mal kurz nach unten, um sich aufzuwärmen, der Hund ist auch schon wieder im Salon, aber wechselt dauernd zwischen Sofa und Boden, weil ihm das Ganze nicht wirklich geheuer ist.
Alles fliegt auf den Boden
Ab und zu bricht eine Welle und schickt eine Ladung weißes Wasser über das Boot, aber wir haben alle Schotten dicht, und beobachten das Leben draußen über den Bildschirm, wo wir Windrichtung und -speed ablesen, unseren eigenen Kurs und die Geschwindigkeit sehen, und mit der Fernbedienung den Autopilot ändern können.
Punkt zwölf Uhr lässt der Wind etwas nach, wir setzen wieder das Großsegel im zweiten Reff, das lässt die Hexe gleich wieder auf eine ordentliche Geschwindigkeit von über sieben Knoten klettern. Zwanzig Minuten später wird das Vorsegel ausgerefft, 13:00 Uhr bleibt nur noch Reff 1 im Groß. 13:15 Uhr reffen wir die Fock wieder ein bisschen ein, zehn Minuten später refft Volker sie wieder aus.
Um 14:00 Uhr kommt auch das letzte Reff aus dem Großsegel, wir haben nur noch ideale 11-12 Knoten Wind. Die Wellen sind deutlich angenehmer geworden, kommen auch nicht mehr über, und schaukeln das Boot nur noch sanft.
So unterschiedlich ist Seglers Leben: Gerade eben gab es noch so viel zu tun, dass ich gar nicht mehr hinterher kam mit dem Aufschreiben, jetzt geht es ruhig zu, ich konnte ein Brot aufbacken, und wir haben einen kleinen Imbiss gegessen. Und gleich gibt es eine Tasse heißen Kaffee oder Karamell-Kaffee mit viel Milch, ganz nach Geschmack.
Kaum ist das Wasser gekocht, gibt es wieder Action: Der Wind macht Heia! Vorsegel wegdrehen, Großsegel dichtholen, gleichzeitig Motor an. Volker flucht, das kann er gar nicht leiden! Denn noch steht hier die alte Welle und lässt die Hexe – mal wieder – schaukeln. Ich übernehme auf Deck, Volker will sich hinlegen, da kommt der Wind wieder, zwar nur leicht und achterlich, aber das können wir segeln. Also Bullenstander gesetzt, damit das Großsegel nicht ungeplant umschlagen und jemanden verletzen kann, Fock wieder ausgerollt. Mittlerweile ist der Kaffee fast kalt, nein, gar nicht wahr, er wärmt noch schön, und kaum frischt der Wind ein bisschen auf, schon läuft sie wieder los, die kleine Rennhexe.
Die Windmühlen am Hafen von Palma
15:35 Uhr: Das Cap de Cala Figuera, der Eingang zur Bucht von Palma de Mallorca, wird passiert, jetzt noch acht Seemeilen lang 42 Grad, fast halber Wind und daher schnell bis Palma, eine wunderschöne Bucht. Wir sind müde, waschen noch das Salz von allen möglichen Gegenständen ab, checken ein, super Service hier, großartige Marina, Spaghetti bolognese und bald ins Bett.
Nico hat Durchfall, nachts um vier weckt er uns, weil er raus muss. Um acht Uhr gehe ich nochmal mit ihm, weil er schon wieder nervt.
Nach dem Frühstück fahren wir mit unserem Leihwagen aus der Marina: Böses Erwachen, der Parkautomat will 39,65 € von uns! Gestern dachten wir noch, dass die maximale Parkgebühr 6 € beträgt, das sage ich auch den Marineros, die mir helfen, aber nein, ich muss die ganze horrende Summe bezahlen! Vielleicht kann ich mir morgen früh wieder was zurückholen, aber dazu muss ich mit den Jungs vom Parkautomat diskutieren, das sagt mir am späteren Nachmittag die junge Frau von der Rezeption.
Wir lassen uns den Tag nicht verderben, und brechen zu der Inselrundfahrt auf. Wir haben Jens und Martina auf den engen Rücksitzen des Fiat Cinquecento mit dabei, die Stimmung ist gut, die Sonne scheint, die Insel will erobert werden. Die große Inselerkundung beginnen wir mit Sant Rafael de la Creu, einem kleinen verschlafenen Ort im Inneren der Insel, der jetzt wenig Spektakuläres aufweist, aber eine hübsche kleine Wehrkirche mit einem großen vergoldeten Altar, Mit einem Muschel-Weihwasserbecken und einem hölzernem Beichtstuhl. Außerdem hat man von hier aus einen großartigen Blick auf die mit Kiefern bewachsenen Hügel und auch nach Ibiza-Stadt und das endlos weite Meer. Der zweite Ort, ebenfalls im Inneren der Insel gelegen, ist Santa Gertrudis, ein Künstlerort, wieder mit Wehrkirche, schönem Friedhof und einem einladenden Dorfplatz, wo wir im Sonnenschein einen Cafe con leche trinken. Hier sieht man Intelektuelle, Althippies und Künstler, die beim frühen Bier sitzen. Santa Gertrudis ist ein besonderer Ort, der sehr viel Ruhe und Geborgenheit ausstrahlt, sehr zu empfehlen.
Unser Weg führt uns weiter in den Norden der Insel. In San Miquel finden wir Hinweisschilder, die uns zu einem unglaublich schönen Aussichtspunkt oberhalb der Bucht und zu Tropfsteinhöhlen führen sollen. Der Blick auf die große gut geschützte Ankerbucht ist wahrhaft grandios, nur von dem Besuch der Höhlen, die von einem deutschen Ehepaar verwaltet werden, nehmen wir bei einem Eintrittspreis von über zehn Euro pro Person Abstand. Wir haben ja auch noch so viel anderes zu sehen! Die Cala Portinatx mit ihrem Hippiemarkt lassen wir aus, (es ist schon spät geworden, und der Hippiemarkt ist eh erst am Mittwoch) und fahren zur berühmten Cala Sant Vincent, mit einem ausladenden Strand im Nordosten der Insel, mit wunderbaren Buchten und aufsteigenden Hügeln. Wir begnügen uns mit einer kurzen Rast am Strand, bevor wir zu einem Mittagsnack nach Santa Eulalia, dem Hafen an der Ostseite der Insel aufbrechen. In Santa Eulalia angekommen, bemerken wir beim Aussteigen das Fehlen der Hundeleine. Das gibt Volker die Möglichkeit, ganz alleine mit maximaler Geschwindigkeit die 18 km hin und wieder zurück zu fahren. Wir anderen drei schauen uns den Hafen an, der von Motorbooten dominiert wird, und finden ein ganz entzückendes Lokal zum Mittagessen, das von Handwerkern gut besucht ist. Wir essen mit Volker, der bald wieder zurück ist, zusammen ein köstliches Mittagessen, bevor wir uns auf den Weg nach Ibiza-Stadt machen. Dort treffen wir noch einmal mit Wil Offermans und Junko Ueda zusammen, die nach dem anstrengenden Konzert gestern Abend sich ein bisschen erholen konnten und gehen gemeinsam zu einem wunderschönen Stadtrundgang durch die Altstadt von Ibiza.
74 Meter müssen wir nach oben krabbeln, bis wir auf dem höchsten Punkt der Festung sind. Kurz davor treffen wir nicht nur die belgischen Segler mit den vier Kindern wieder, sondern auch zwei alte Damen, von denen zumindest die eine bereits achtzig Jahre zählt, und die sich ebenfalls an den beschwerlichen Aufstieg gewagt haben.
Einmal oben angekommen haben wir einen sensationellen Rundumblick über das Meer, zahlreiche Ankerbuchten, die Altstadt mit ihren unzähligen Gassen, zum Flughafen und über das Inselinnere. Der Abstieg führt uns durch die verwinkelten Gassen der malerischen Altstadt, danach, nicht ohne Hindernisse wegen Bauarbeiten, am Ufer entlang über einen großen Platz aus der Altstadt raus und mitten in das geschäftige Gewussel der Neustadt Von Ibiza hinein. Inzwischen sind wir so voller Eindrücke, zudem wird es auch wieder kühler, sodass wir uns von Wil und Junko herzlich verabschieden und uns auf den Nachhauseweg zu unserem Schiff machen. Noch einmal quetschen wir uns zu viert in unsere kleine “italienische Sardinenbüchse” und 20 Minuten später sind wir bei unserem schwimmenden Zuhause angekommen. Wir hätten nicht gedacht, dass die Insel so grün daherkommt. Es gibt Wiesen und Felder, die so grün sind wie die in Deutschland, es blühen überall Blumen, z.B. Butterblumen, Margeriten, und Ringelblumen, um nur einige zu nennen und große Kiefernwälder im Inselinneren.
Martina und Jens haben uns für den Abend zum Essen eingeladen. Wir genießen die mit viel Vorablob bedachte Hähnchenbrust mit Champignonrahmsoße. Das war sehr lecker, herzlichen Dank an dieser Stelle dafür!
Morgens habe ich beim Gassi gehen mit Nico den Busbahnhof gefunden, anschließend die Chefin des hiesigen Supermarkts auf der Straße angesprochen, wo denn hier der nächste offene Supermarkt sei. „Adelante“, gerade da vorne, sagt sie, und erklärt mir, dass es zufällig IHR Supermarkt ist, und sie nur eben mal bei der Freundin von der Bar an der Ecke einen Café getrunken hat. Bis ich mit Butter, Schinken, Milch und Baguette an der Kasse stehe, sitzt sie auch schon da und kassiert. Jetzt noch schnell nach dem Frühstück bei Europcar am Flughafen von Ibiza ein Auto reserviert, und schon kann der Tag beginnen.
Mit dem Bus fahre ich um 12:30 Uhr von Sant Antoni nach Ibiza-Stadt. Überall blühen jetzt die Apfelbäume und die Kirschen, dabei treiben sie gleichzeitig kleine grüne Blätter. An der Straße stehen die riesigen Plakatwände mit der Werbung für die angesagten Clubs, allerdings meist überholt, werben sie doch für die Saison-Ende-Partys am 3./4./5. Oktober 2014. Aber manche Clubs haben auch schon das neue Programm für 2015 plakatiert, mit großen Namen, die auf jeden Fall die Ibiza-Urlauber ansprechen werden.
Der Bus hält in Ibiza-Stadt, die heute, am Sonntag, ziemlich ausgestorben scheint. Klar, es laufen ein paar Leute herum, aber die Geschäfte haben fast alle geschlossen. Eine sehr freundliche ältere Dame, die mit mir aus dem Bus von San Antoni ausgestiegen ist, hilft mir, den Airliner zu finden, erklärt mir auch, wieviel man dafür bezahlen muss, nämlich 3,50 € für zehn Minuten, während die Fahrt von San Antoni hierher mindestens doppelt so lang war und nur zwei Euro gekostet hat.
Die Einwohner der balearischen Inseln sprechen „Catalan“, das ist eine Form von Spanisch, die für „Non-native-speakers“ kaum zu verstehen ist. Auf Spanisch heißt der Ort „San Antonio“, easy. Unser Navi aber sagt: „Sant Entonni“, das klingt fast wie „Stenton“ für St. Anton.
Kristallklares Wasser in den Calas
Das Autoleihen geht heute ganz einfach, nach zwei Minuten steige ich in einen weißen Cinquecento ein, ein echtes Girlie-Auto, und fahre stolz über die Landstraßen, auf denen man nur 60 oder maximal 80 Stundenkilometer schnell fahren darf, zum Hafen zurück. Nach einer kurzen Verschnaufpause sind wir wieder on the Road, bevor wir nach Ibiza-Stadt fahren, wollen wir noch ein paar Calas und ein bisschen Natur sehen.
Im Cala Bassa Beach Club
Als erstes landen wir in der Cala Bassa, offensichtlich beliebt für sonntägliche Ausflüge, am Rand parken viele Autos, wir sehen Familien oder Freundesgruppen mit Picknickkörben. Die Cala ist wunderschön, kristallklares Wasser, ein schöner Strand, super Aussicht. Im Sommer ist hier sicher Highlife, ein großer Teil der Cala gehört zum „Cala Bassa Beach Club“ mit zwei Kiosken, Toiletten, Lounge Areas, es gibt dann sicher viel Musik, auf jeden Fall sieht es großartig aus, so, wie man sich halt das Strandleben in Ibiza vorstellt.
Die Altstadt von Ibiza ist von der Marina aus gut zu sehen
Wir fahren noch zu einem kleinen Turm und einer weiteren kleinen Cala. An der berühmten Cala Tirada machen wir nicht einmal mehr Halt, es ist inzwischen leider auch sehr kalt geworden. Nach fünfzehn weiteren Fahrtminuten sind wir am Hafen von Ibiza-Stadt, dort gibt es mehrere Yachthäfen, wir parken direkt an der Marina, da liegen die großen fetten Motoryachten. Von hier hat man einen großartigen Blick zu der Altstadt. Es gibt auch schicke Designerläden, aber in der Wintersaison leben da nur die nackten Schaufensterpuppen…
“Jungle Dance” für Flaschen und FlötenDie Kontrabassflöte ist ganz schön groß für kleine MädchenWil Offermans
Jetzt wird es aber Zeit, das Conservatorio de Musica zu suchen, wo unser Autor Wil Offermans bei einem Querflötenworkshop unterrichtet hat. Dort ist heute Abend das Abschlusskonzert, und das möchten wir uns gerne anhören. Wil ist wirklich ein begnadeter Pädagoge, in dem Konzert zeigt er, neben seinen eigenen solistischen Fähigkeiten, wie wunderbar man Kinder und Jugendliche mit Intelligenz und Kreativität motivieren kann. Es waren Jungs und Mädchen von ca. zehn bis zwanzig Jahren, die hier mitspielten. Natürlich mit unterschiedlichem Können, aber allen gemeinsam war diese unbändige Lust am Musizieren und Ausprobieren, die Wil aus ihnen herauslockt. Wer will, kann sich hier oder da das eine oder andere Stück anschauen. Leider war es in dem Saal sehr dunkel, sodass die Bilder nicht immer so großartig sind wie die Performance.
07. März 2015, Samstag, Baro 1027,5, sonnig, 2 (oder -2?) Grad, Wind SO
Denia 07:30 – Ibiza San Antonio 15:05, 56 sm in 7:45 Stunden!
Wir wachen früher auf als der Wecker, Volker: “Es ist Wind, komm wir fahren.” Hopp, raus aus dem Bett, Hund füttern, schnell noch Wasser kochen für den Tee, Gassi gehen, Persenninge ab, Cornelia und Hund wieder an Bord, Motor an, Strom ab, Leinen los und raus aus dem Hafen.
Die Sonne geht auf am Hafen von DeniaDer Vollmond über Denia
In dem Moment geht die Sonne auf, wie ein Feuerball taucht sie am östlichen Horizont hinter der Hafenmauer auf. Als wir aus dem Hafen raus sind, Kurs 80 Grad, zeigt der Blick zurück, dass der Vollmond, der gestern Abend riesig im Südosten aufgegangen ist, jetzt immer noch, unten rechts schon leicht angeknabbert, im Nordwesten untergeht.
Wir motoren genau drei Seemeilen lang, dann frischt der Wind von zwei auf über sechs Knoten auf: “Schnell, Segel setzen!” Die alte Welle lässt den Großbaum hin und her schlagen, aber schon ist das Großsegel oben, die Fock ausgerollt, und um 07:50 Uhr segeln wir. Ibiza, wir kommen!
Der Skipper auf Ausschau
Der Wind hat mittlerweile auf neun Knoten aufgefrischt und wir rauschen mit 6,5 Knoten Geschwindigkeit der Insel der Reichen und Schönen entgegen. Die Sonne steht jetzt schon höher und schickt ihre wärmenden Strahlen zu uns. Heute morgen hat das Thermometer kalte zwei Grad angezeigt. Bald gibt es Frühstück.
09:20 Uhr: In der Ferne kann man die ersten Anzeichen von Ibiza erkennen. Es sind ziemlich viele Tanker und Frachtschiffe unterwegs, immer wieder schauen wir auf dem AIS nach, wann und in welcher Entfernung sie uns passieren werden.
Besorgte Blicke nach dem Frachter
Schiffe, die unter Motor fahren sind ausweichpflichtig gegenüber Schiffen, die segeln, und so machen alle einen ausreichend großen Bogen um uns. Seit 10 Uhr haben wir noch etwas mehr Wind und wir segeln meistens über 7 Knoten, um 15.30 sollen wir schon, vorausberechnet in den Hafen von Saint Antoni einlaufen. Eigentlich schade, denn heute macht das Segeln so richtig Spaß, konstanter Wind von quer hinten, blauer Himmel, blaues Meer und die Sonne, Seglerherz, was willst Du mehr.
11.20 Der Wind frischt weiter auf. Die Logge zeigt jetzt häufig mehr als 8 Knoten an. Eine entgegenkommende Segelyacht vom Typ Bavaria 36 kreuzt unseren Kurs, der Flagge nach ein Franzose. Ansonsten ist das Meer hier draußen leer gefegt. Das Thermometer zeigt jetzt 12 Grad im Schatten an.
Der Wind ist noch kühlNico auf dem Mittelmeer
11:30 Uhr: Wachwechsel, ich bin fertig mit meinen Datenbank-Arbeiten und kann die Wache übernehmen, Volker legt sich zum Schlafen auf das Salonsofa, damit er in Rufweite ist, wenn ich ihn brauchen sollte. Den Tiefenmesser habe ich ausgeschaltet, der gibt bei 159 Metern auf, und hier sind es über siebenhundert.
Der Fels von der Isla Vedrà
Ich habe mein Zeit-Kreuzworträtsel dabei, schaue aber, neben dem Kontrollblick auf Armaturen und nach anderen Schiffen, immer mal aufs Meer, in der Hoffnung, dass sich heute auch noch ein paar Delfine zeigen. Das Meer ist dunkelblau mit ein paar weißen Schaumkrönchen. In der Ferne sieht man im Dunst die Hügel und in 110 Grad einen großen schroffen Felsen, der gehört zu der Ibiza vorgelagerten Insel “Es Vedrà”.
Allein im weiten Meer
Der Wind bläst weiter mit guten 16-18 Knoten, wir kommen schnell voran. Ab und zu hebt eine Welle das Boot an, und lässt die Hexe schaukeln, dann wacht Volker kurz auf: “Alles o.k.?” “Alles o.k.” Bei dem Wind gurgelt das Heck der HEXE fröhlich durchs Wasser.
Um 13:00 Uhr gibt es Mittagessen, Volker kocht eine schnelle Nudelpfanne, und danach ist auch der letzte Berg des Festlands verschwunden, während die der Insel immer näher kommen.
Der Leuchtturm auf Cabo Blanco
Um 14:00 Uhr sind es nur noch zehn Seemeilen bis zum Hafen, wir sind sooo schnell vorangekommen, wie wir uns das gar nicht vorgestellt hatten. Leider erfahre ich beim Telefonat mit der Marina, dass sie um drei Uhr Feierabend haben, und wir sollen einfach in den benachbarten Club Nautico gehen, die seien 24 Stunden da. Der Wind hat wieder ein bisschen nachgelassen, aber wir kommen mit über sieben Knoten Fahrt immer noch sehr gut voran, nur bis um drei Uhr schaffen wir das nicht.
Um fünf nach drei sind wir an der Hafeneinfahrt, rufen den Club Nautico und werden sehr nett empfangen von dem Marinero, der sogar deutsch spricht. Das Büro ist noch bis vier Uhr besetzt, deshalb bittet er mich, gleich mitzukommen, damit wir ordentlich einchecken können. Die “Maje” kündige ich schon an, die sind hinter uns hergefahren, und werden bis 19 Uhr hier sein.
Klar, San Antonio hat die übliche Hochhäuser-Architektur von Südspanien, aber die Hügel sehen nett aus, die Felsen an der Einfahrt sensationell, und wir freuen uns, auf der Insel zu sein.
Nachdem wir Sonntag Abend im schönen Hafen von Denia unsere Heckleinen an der Pier festgemacht haben und danach noch unser schönes Schiff sozusagen landfein aufgeräumt haben, stand einem opulenten Abendessen mit Ralf und Inge von der “malwieder” im nahegelegenen Restaurant nichts mehr im Wege. Steak, Fisch, Pizza und Hühnchen fanden ihren Weg in unsere leeren Mägen, die Aussicht aufs unendlich weite Meer gab es gratis obendrein. Zum Abschluss tranken wir noch einen Absacker im Cockpit. Unser Leben findet wieder nahezu ganztägig draußen statt und auch abends bleibt es lange warm. In der Nacht wurden wir gegen vier Uhr wach, Martina und Jens von der “Maje “haben neben uns festgemacht. Bedingt durch den allgemein schwachen Wind haben die beiden die 48 Seemeilen in 16 Stunden gesegelt, Hut ab!
Aller guten Dinge sind normalerweise drei und manchmal eben auch vier, denn morgens um 7.30 Uhr hat Jens mit seinem kleinen Schärenkreuzer „Linda“ den Weg in den Hafen gefunden. Er hat, wegen eines Motorproblems sogar unter Segeln angelegt. Nun spiegeln sich vier Schiffe mit deutscher Flagge im stillen und glatten Hafenwasser. Wind gab es am Montag nicht, die Sonne scheint von einem strahlend blauen Himmel, und schon um neun Uhr morgens zeigt das Thermometer 22 Grad an.
Die Bilge, jetzt wieder ganz rein
Dann war es soweit, wir haben unseren Keller geputzt oder, um es in der Seglersprache zu sagen, die Bilge. Die Bilge ist der tiefste Punkt des Schiffes und besteht aus mehreren kleinen Abteilungen, da hat sich in den letzten Monaten einiges an Staub und Dreck gesammelt. Ansonsten ist so eine Bilge bei einem Kunststoffschiff wie dem unseren glücklicherweise absolut trocken. Das ist aber nicht bei allen Schiffen so und manchmal steht das Kielschwein im Wasser. Und was das Kielschwein ist und macht, erklären wir in der nächsten Folge.
Siesta espagnola
Unser Schiffskeller ist jetzt wieder blitzblank. Um 14 Uhr sind es schon 25 Grad, und bei der Wärme machen wir erst mal eine kleine Siesta, man muss sich ja den Gegebenheiten des Gastlandes anpassen.
Die Wetterberichte lügen zur Zeit das Blaue vom blauen Himmel, der vorhergesagte Wind bleibt weitestgehend aus, aber wir wollen nicht die ganzen 60 Seemeilen zur Baleareninsel Formentera motoren, wir haben schließlich ein Segelboot. Lieber warten wir noch ein paar Tage in unserer kleinen deutschen Kolonie auf Wind.
Alicante ist die Stadt der Löwenmäulchen. Als ich morgens, leider ohne Foto, mit dem Hund gehe, sehe ich, dass die Straßen gesäumt sind von Beeten mit Löwenmäulchen. Es gibt die rosa Beete, die bunten, die gelben, wunderschön.
Wir allerdings legen gleich ab, die Stadt heben wir uns für ein andermal auf, denn noch ist der Wind günstig. Um zehn Uhr geht er mal wieder schlafen, dreht auch auf die Nase, also muss der Spi weg und wir motoren mal wieder.
11:45 Uhr: Der Wind frischt auf und raumt ein kleines bisschen, Volker schläft, aber ich setze trotzdem die Fock und mache den Motor aus, jetzt segelt sie wieder, bei acht Knoten Wind, aus fünfzig Grad von rechts läuft sie locker über fünf Knoten.
12:30 Uhr: Der Wind wird wieder schwächer, der Motor muss mitschieben.
12:42 Uhr: Wir überqueren den Nullmeridian, d.h wir sind ab jetzt wieder auf der Ostseite der Weltkugel, sozusagen rechts von Greenwich.
16:00 Uhr: So langsam kommt der Wind wieder, wir können wieder segeln, vor allem bei den drei Cabos, die noch vor Denia liegen, frischt er ordentlich auf und wir fahren wieder mit den gewohnten sieben Knoten. Das bleibt so bis kurz vor Denia.
Bei so entspanntem Segeln habe ich ein paar Fotos geschossen, und Volker hat wieder gefilmt, den Film gibt es hier zu sehen.
28. Februar 2015, Samstag, Baro 1020, sonnig, Wind West um 4 Beaufort
Als wir am Morgen nach der spontanen Abschiedsfeier mit all den lieben Seglerfreunden aus der ganzen Welt um halb acht Uhr aufstehen, schläft der Wind noch tief und fest. Auch Ralf und Inge sind schon wach und schauen nach den stillstehenden Windmessern. Also jetzt müssen wir noch nicht ablegen, deswegen gehen Ralf und ich erstmal Brot holen. Aber, große Enttäuschung: Unser Lieblingsbäcker hat noch geschlossen! Dabei ist es inzwischen kurz nach acht Uhr! Gut, dann gehen wir eben zu dem Café, das sogar sonntags um acht Uhr öffnet. Aber offensichtlich nicht samstags, denn auch hier stehen wir vor verschlossenen Türen. Wahrscheinlich ist es so, dass die Cartagener freitags gerne ausgehen, da ist abends die Stadt immer voll, dann stehen sie Samstag Morgen einfach nicht so früh auf.
In dem kleinen Sandwichladen ist das Brot gerade im Ofen, das gibt uns die Gelegenheit, einen Guten-Morgen-Café zu trinken, Ralf macht das ganz gerne auf dem morgendlichen Brötchengang.
Die “malwieder” legt auch pünktlich un zehn ab, wir machen ihnen die Leinen los, gemeinsam mit Beate und Bernhard von den “Kentipi”. Nach einer Stunde kommt der Anruf: “Hier draußen sind elf Knoten Wind, wir segeln mit dem Blister.” Sofort bricht Hektik aus, ich gehe schnell Strom und Wasser bezahlen, der Hund darf nochmal Pipi machen, ein paar schnelle herzliche Umarmungen, und schon sind die Leinen los. Am Hafenausgang steht Walt von der Lagoon mit der Kamera und dokumentiert das Auslaufen, noch einmal winken, ade Cartagena.
Der Wind hält, was Ralf versprochen hat, es sind 12 Knoten, und schon bald ist der Spinnaker oben. Die alte Welle lässt das Boot schaukeln, die Sonne scheint, der Rückenwind macht es angenehm warm, Volker sitzt mit kurzen Hosen und einer Kappe gegen die Sonne zufrieden im Heckkorb.
Auch nach dem Cabo de Palos und den vorgelagerten Islas Hormigas bleibt der Wind, wir müssen nur immer mal schiften, d.h. die Segel auf die andere Schiffsseite stellen, manchmal vertüttelt sich auch so ein Spi dabei, dann muss er runter und neu eingepackt werden. Auf jeden Fall war es der Tag mit den meisten Spi-Manövern unserer bisherigen Reise. Aber die Hexe bringt uns schnell voran, bis zum Abend fahren wir einen Schnitt von 7,5 Knoten.
Nach sieben Uhr schläft der Wind leider ein, wir müssen die letzten beiden Stunden bis Alicante motoren, und es wird saukalt. Im Hafen von Alicante werden wir von Jens und Martina von der “Maje” und von Jens von der “Linda” empfangen, wir kommen auf einen “Schnack” zu ihnen ins Cockpit, bevor wir müde ins Bett fallen.
Heute morgen nach dem Frühstück, das Ralf und Inge mit uns im Cockpit (!) eingenommen haben, findet Ralf doch tatsächlich auf unserem Deck schon wieder eine Schraube! (Wir hatten vor Almerimar schon mal Nieten an Deck gefunden.) Diesmal ist die Schraube etwas größer, keine Ahnung, wie die da hin kommt.
Als Volker später Ralf noch einmal in den Mast zieht, (das haben wir in Almerimar schon einmal exerziert und Ralf hat keine fehlenden Schrauben gefunden), checkt dieser mit akribischer Genauigkeit jede einzelne Niete an den Salingen (das sind die Querstangen, die den Mast stabilisieren), findet absolut keine fehlende.
Ralf prüft die Nieten an der Saling
Auch bei den größeren Schrauben fehlt keine, aber da fällt Volker ein, dass er davon schon mal eine ersetzt hat. Vielleicht ist die damals fehlende Schraube jetzt erst aus dem Mast gefallen. Sehr rätselhaft, das Ganze!
Wir lassen uns die Laune nicht verderben, und stärken den Kraxler und den Zieher und natürlich Inge und mich als Bodencrew mit leckerem Apfelkuchen von meinem Lieblingsbäcker.
Vielen Dank an Ralf und Inge!
Auch wir wollten behilflich sein und Volker hat für Joy und Walt aus Lake Tahoe die französischen Häfen abtelefoniert, um für die beiden und ihren Katamaran einen Liegeplatz für den Sommer zu ergattern. Das war auch ziemlich erfolgreich, danach mussten nur noch ein paar Mails auf französisch geschrieben werden, da konnte ich helfen, jetzt müssen sie nur noch auf die Antworten warten, die bald kommen sollen.
Und ich habe heute morgen beim Ticketkauf für Verdis Maskenball, den sich ein paar ausgesuchte Kulturbeflissene aus der Seglergemeinde anschauen wollen, Mei aus Australien getroffen. Sie stand dort an der Kasse, die u.a. zu einer größeren Ticketverkaufsstelle gehört, und versuchte verzweifelt, Karten für die Alhambra zu bekommen, weil das mit ihrer Kreditkarte im Internet nicht funktionierte. Da die Karten aber nur in Granada oder im Internet verkauft werden, habe ich sie mit meiner Kreditkarte gekauft, Mai eine Vollmacht ausgeschrieben, damit sie die Karten in Granada abholen kann, damit hatte auch ich eine gute Tat getan.
Jetzt brauche ich noch Hilfe von Euch: Leider mussten wir feststellen, dass der Reißverschluss von unserer Vorsegel-Persenning sich langsam verabschiedet, das Einfädeln klappt schon fast gar nicht mehr. Nun ist dieser Reißverschluss so lang wie unser Vorstag, also ca. 16 m, den wollen wir lieber nicht komplett austauschen. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie wir das beheben können.
Schon mal im Voraus vielen Dank für Eure Anregungen!
Es ist Valentinstag und Faschingsamstag, das wollen wir mit den vielen Bootsfreunden feiern. Um 17 Uhr kommen Bernhard und Beate mit Sohn Alexander, Martina und Jens mit den Freunden Helga und Günther an Bord. Der Berliner Jens hat mit seinem Schärenkreuzer „Linda” heute nachmittag im Hafen angelegt, vorher sind Ralf und Inge aus Almerimar angekommen, die die ganze Nacht durchgesegelt sind; auch sie kommen zu uns. Joey und Walt aus Amerika und Wayne und Babsi aus Australien vervollständigen die Runde auf unserer Hexe, wir trinken Cuba libre, bevor wir uns auf den Fastnachtsumzug begeben, der legendär sein soll. Ich hatte morgens bei meinem Lieblingsbäcker eine entzückende Valentinstorte gekauft, die essen wir dazu und mit einigen Schnittchen machen wir unseren Kühlschrank leer.
Minnie-Mäuse mit Clown
Die Stadt ist voller Menschen Die Straßen, in denen der Zug vorbeikommt, sind mit langen Stuhlreihen bestückt, so einen Stuhl kann man für drei € für den ganzen Abend mieten. Viele Kinder sind verkleidet, bei den kleinen Mädchen herrschen – wie wohl überall – die Prinzessinnen vor, bei den Jungs sind es eher die Schwertträger. Aber auch Gruppen von Jugendlichen in identischen Verkleidungen sehen wir, drei Minnie-Mäuschen, eine schwarzgewandete Hexe fliegt mit ihrem Besen an uns vorbei; wer verkleidet ist, hat sich sichtlich Mühe gegeben.
Es dauert noch eine ganze Zeit, bis der Zug „kütt“, wir warten geduldig an dem großen Platz, wo auch der Blumenmarkt ist; gut, dass es heute nicht kalt ist. Endlich ist es dunkel und dann hört man sie kommen. Ganz anders als bei unseren Fastnachtszügen kommen keine Themenwagen, sondern Gruppen hübsch ausstaffierter meist weiblicher Tänzer, die zu brasilianischer Musik ununterbrochen tanzen.
Die tanzenden Briefumschläge
Es gibt eine Gruppe von der Post, bei der die Tänzerinnen in stilisierten Briefumschlägen daherkommen, aus allen Stadtvierteln Cartagenas treten sie an, leicht bekleidete, solche mit farbenfrohem Federschmuck, kleine Kinder, alte Frauen, Engelchen, etc. Meist kommt am Ende einer Gruppe ein prächtiger hell beleuchteter Wagen mit einer Art Königin in schier unglaublicher Pracht Der Zug scheint kein Ende zu haben. Noch Stunden danach ist die Stadt erleuchtet, und von dem großen Platz, auf dem im Anschluss an den Zug ein Ball stattfindet, wehen die Sambaklänge bis zum Hafen, wo wir den Abend mit einem „Schlenderbier“ auf der Maje ausklingen lassen.
Und hier ein paar Impressionen vom Karneval, zuerst die tanzenden Fußtruppen:
(wenn man die Bilder anklickt, werden sie größer angezeigt), danke an Birger für die Fotos