Im Ärmelkanal angekommen

Mittwoch, 4. Juni 2025, auf See Tag 9
Baro 1014, bedeckt, dicke Wolkenfelder, Wind 3 Beaufort, die See 2-3 m
Etmal 160, Gesamtmeilen bis 4. Juni 17:35 am Eingang vom Ärmelkanal: 1409 sm

Die Nacht verlief eher unruhig. Wir hatten ausgemacht, dass wir uns ab jetzt im Zwei-Stunden-Rhythmus ablösen, und immer einer von uns richtig wach bleibt, keine zwanzigminütigen Schlafpausen mehr, denn jetzt kommen wir in die viel genutzten Schifffahrtswege. Die erste Wache ab 22 Uhr wollte ich übernehmen, aber nach 21 Uhr war der Wind so chaotisch, dass Volker noch nicht schlafen wollte. Also habe ich mich hingelegt, und Volker hat mich bis halb eins schlafen lassen. 

Um halb zwei, Volker hatte gerade mal eine Stunde geschlafen, kam eine Böe mit über 20 Knoten zu uns, und wir fuhren noch unter voller Besegelung! Deswegen musste ich ihn leider wecken. Wir hatten gehofft, dass damit das Leichtwind-Theater vorbei wäre, aber Pustekuchen! Nach zehn Minuten schönster Fahrt flaute der Wind wieder ab und drehte zurück, sodass wir erneut mit achterlichem Wind fahren mussten.  Der aber wechselte dauernd in Richtung und Stärke, die Segel haben geschlagen, es war gruselig. Schlussendlich, um 02:00 haben wir alle Segel weg gepackt, und sind unter Motor weiter gefahren. Dabei war es mittlerweile 5 Uhr geworden, und am Horizont zeigte sich das erste Licht. 

Jetzt, am Nachmittag, sind es noch 20 Seemeilen bis zum Raz de Sein, zwischen der Insel Ouessant und dem französischen Festland nahe Brest gelegen. Nach genauem Studium der Karte mit den Strömungen wird die Route geändert, wir fahren nördlich um Ouessant herum, die Strömung im Raz wäre noch zu stark gegenan, erst zwei Stunden später kippt die Gezeit.

Der Leuchtturm vom Raz de Sein ist einer der am meisten fotografierten Leuchttürme, denn in der engen Durchfahrt herrschen starke Strömungen, wenn dann der Wind dagegen steht, entstehen die schönsten Wellen. Das Seezeichen steht auf einem Felsen im Meer, und die hohen Wellen schlagen dagegen, sodass die Gischt hoch spritzt.

Um 17 Uhr ist mit eben dieser Insel Land in Sicht, das heißt, es ist eigentlich um 18 Uhr, denn nun hat sich die Uhrzeit umgestellt von der in Portugal herrschenden westeuropäischen Zeit WEZ auf die mitteleuropäische Zeitzone MEZ. Seitdem segeln wir auch wieder, im 2. Reff, damit das Segel nicht so schlackert, zwar fahren wir noch mit Motorunterstützung, aber immerhin sind wir damit wieder ein Segelboot und haben Vorrang vor den großen Frachtern, Tankern, etc. 

Kollegen auf See

Um 19 Uhr haben wir den Atlantik verlassen, und befinden uns nunmehr im English Channel. Naja, wirklich verlassen haben wir den Atlantik nicht denn der Ärmelkanal ist eigentlich ein Seitenarm des Atlantik. Er ist 560 km lang, an seiner engsten Stelle 34 km, die breiteste Stelle ist 240 km. Angrenzende Länder sind Großbritannien, Frankreich, sowie die Kanalinseln Guernsey und Jersey. Die Dover Strait zwischen Dover und Calais gehört zu den Schifffahrtswegen mit dem weltweit dichtesten Schiffsverkehr (circa 400–500 Schiffe pro Tag).

Bei uns gab es um 20 Uhr Flammkuchen mit Speck, Lauch und Zwiebeln, seitdem segeln wir – „platt vorm Laken“ – daher im 2. Reff, damit das Segel nicht so schlägt, mit 5 – 7 Knoten Fahrt durch die Nacht.

Nachtstimmung am Kartentisch
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Wackelt Volkers Stuhl?

Dienstag, 3. Juni 2025, auf See
Baro 1014 (!), bedeckt, regnerisch, kühl, Wind WSW 15-20 kn, die See 2-3 m
Etmal 167 sm

In der Nacht ist das Tief durch gelaufen, das über Island wütet, wir waren gerüstet mit zwei Reffs im Großsegel, und vier in der Genua. Das haben wir noch vor der Nacht gemacht, so hatten wir keinen Stress in der Dunkelheit. Tatsächlich gab es in der Nacht Böen bis gut 30 Knoten, und wir kamen flott voran. Dank der moderaten Besegelung waren auch die Bootsbewegungen nicht unangenehm, trotz der hohem Wellen, die durchgegangen sind. Es war also alles viel entspannter, als ich befürchtet habe.

Böen über Island

Das Barometer ist von gestern auf heute Moren um 10 Striche gefallen, daran kann man deutlich sehen, dass das Tiefdruckgebiet über uns gekommen ist. Es ist auch jetzt noch viel Wind, um 20 Knoten, aber der Windeinfallswinkel hat sich gebessert und wir fahren mit 8-9 Knoten auf Ouessant zu, zum Eingang des English Channel. Nur die Wellen sorgen für unvorhersehbare Schiffsbewegungen, sie sind hoch, klar bei den Winden, plus die Dünung des Ozeans, insgesamt sicher bis drei Meter, es wackelt. Gut, dass wir beide nicht seekrank werden.

Noch vor dem Eingang zum Kanal, bei dem erstenVerkehrstrennungsgebiet ist es mit den entspannten Nächten sowieso vorbei. An dem Bild von Marine Traffic kann man erkennen, was dort für ein Verkehr herrscht. Die Verkehrstrennungsgebiete müssen beachtet werden, ebenso die zahlreichen Sperrgebiete, z.B. Windkraftanlagen und Fischfarmen, und nebenbei gibt es auch einige Fischer, die ohne AIS arbeiten, damit ihre Jagdgründe geheim bleiben. Und dann gibt es noch eine Warnung vor Booten mit Flüchtlingen, die – natürlich – kein AIS bei sich haben, und versuchen, von Nordwest Frankreich nach Süd England überzusetzen.

Aber noch sind wir auf hoher See, vertreiben uns die Zeit mit der Analyse von Wetterbeichten und der dazugehörigen Routenplanung. Wann setzen wir wieder den Code Zero, oder ist doch der Gennaker das Segel der Wahl? Oder frischt der Wind gleich wieder auf? Ab und zu hält einer von uns ein Nickerchen, Vorschlafen für die Nacht!

Am Nachmittag hat sich eine ordentliche Welle aufgebaut, die Wogen rollen, bestimmt vier Meter hoch, von der Seite her an, heben das Boot an und dann kommt die Talfahrt, hui! Natürlich ist das mit den Bootsbewegungen eines Einrumpfers nicht zu vergleichen, aber es stellt doch schon hohe Anforderungen an mein Gleichgewichtsgefühl beim Gehen. Vor allem, wenn man irgendwelche Gegenstände in den Händen hat und sich nicht sofort abstützen kann. Inzwischen – es ist 21 Uhr – ist die Wellenhöhe deutlich zurück gegangen, das macht die Bewegungen an Bord viel leichter.

Ich hatte mich am Nachmittag gerade zu einem kleinen Schläfchen hin gelegt, da höre ich erst ein kleines Peng, aber Volker sitzt am Kartentisch und sagt, es sei alles in Ordnung. Ich mache die Augen wieder zu, da ertönt ein richtig lauter Knall und Volker liegt auf dem Rücken am Boden. Was ist passiert? Am Kartentisch haben wir einen schwenkbaren Bürostuhl, dessen Schwenkarm an einer Säule befestigt ist, die wiederum sowohl an einer Metallplatte im Boden als auch an der Tischplatte fet gemacht ist. Nun hat aber offensichtlich an dem Metallstift, der in die Tischplatte ragt, die Schweißnaht nicht gehalten, und der Stuhl ist, samt Volker, einfach umgefallen.

Ich bin ja nicht schadenfroh, aber all die Freunde, denen Volker die Geschichte per WhatsApp mitgeteilt hat, haben ihn damit geneckt, dass das ausgerechnet passiert ist, als er dort gesessen hat. Das ist vielleicht fünf Prozent der Zeit, normalerweise sitze dort immer ich. Und er hat doch so viel abgenommen, dass es an seinem Gewicht nun wirklich nicht gelegen haben kann. Da hatte ich wohl Glück gehabt, dass es nicht mir passiert ist.

Was nun? Also, irgendeine Sitzgelegenheit brauchen wir da schon, ich sitze dort den halben Tag zum Navigieren, oder um Logbuch zu schreiben, oder irgendwelchen Bürokram zu erledigen, außerdem natürlich auch beim Essen. Jetzt steht dort unser kleiner faltbarer Strandstuhl. Weil der aber so niedrig ist, dass ich in die Tischkante beißen könnte, haben wir die Sitzfläche mit Polstern und Kissen erhöht, und nun geht es einigermaßen.

Mit Polster und Kissen geht die Sitzhöhe halbwegs

Beim Abendessen jedenfalls hat es geklappt, es gab Kotelett und Lende mit Kartoffelbrei und Karottengemüse.

Diese Nacht wechseln wir uns richtig mit den Wachen ab, hier fahren in einer Stunde mehr Schiffe um uns herum als auf der ganzen Reise bisher.

Dieser Tanker kam uns sehr nah, aber nachdem ich mit ihm gefunkt habe, hat er seinen Kurs geändert
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Code Zero

Montag, 2. Juni 2025
Baro um 06:00 Uhr 1024, um 15:30 1020, bewölkt  mit einzelnen Lücken, Wind NNO um 3 – 4 Beaufort
Etmal 11:15 171 sm

Wenn sich wirklich eins bewährt hat auf diesem langen Törn, der jetzt bereits 7 Tage andauert, und uns bis genau jetzt, um 18:00, 1090 sm näher zu unserem Ziel gebracht hat, dann  ist es unser Code Zero-Segel. Diese freifliegende übergroße Genua, gefahren mit einem untersetzten Fall auf der Endlos-Rollanlage, macht uns wirklich viel Freude und sorgt bei etwas tieferen Kursen, zwischen 60-130 Grad Windwinkel, für einen super starken Vortrieb. 

Klar ist es eine Schufterei, das 35 kg schwere Segel aus dem Stauraum zu wuchten und es am Fall zu setzen, es dann unter Umständen wieder wegzupacken, wenn der Wind nicht passt, nur um es bei abermals geändertem Wind wieder rauszuholen. Manchmal lassen wir es dann faulerweise einfach gerollt und gesetzt stehen. Hin und wieder gucken wir uns wie zwei Kinder an und fragen uns dann, wie wir all die Jahre ohne dieses fantastische Segel zurecht gekommen sind. Klar in vielen Fällen würden wir dann den Gennaker gesetzt haben. Doch der Code Zero braucht ,vom Trimm und der Einstellung her, viel weniger Aufmerksamkeit und Zuwendung. 

Und wen es interessiert: Das Segel ist ein Laminatsegel, das seine enorme Festigkeit,  bei minimalen Tuchgewicht, aus horizontal angeordneten Kevlar- und Dyneemafasern bezieht. Unser Code Zero ist 135 Quadratmeter groß. 

Weg vom Segeln hin zur Kulinarik. Da die leckeren Kaffeestückchen vom Pingo Doce in Madeira seit gestern aufgegessen sind, hat die Capitania heute mit einer Fertigbackmischung (noch aus der Karibik vom LeaderPrice Supermarkt) einen Kuchen gebacken. Eine Art Browniekuchen, sehr lecker, braun und fluffig. 

Ja und dann war gestern wieder so ein komischer Tag. Nix hat gepasst, der Wind nicht zu den Wellen, die Windrichtung nicht zur Vorhersage, der Himmel komplett grau, immer genau gegenan, hoch am Wind, Ihr wisst, was ich meine. Bis die Cornelia gesagt hat, dass wir vom Wettermodell her auch etwas abfallen können. Und zack, läuft der Kahn und irgendwie fühlte sich alles gleich besser an.

Jetzt warten wir auf den Wind, nicht dass der nicht schon da wäre. Nein, wir warten auf den starken Wind, der von einer kleinen Störung, also einem Tief kommen soll. Bis zu 27 Knoten Wind soll es dann geben und das  genau von hinten. Wir lassen uns überraschen. Keine Überraschung gibt es zum Abendessen, denn ich habe mir Pizza gewünscht und die Capitania hat mein Flehen erhört.

Noch eins, bei so einem Boot geht ja immer was kaputt, auch wenn man es selbst nicht verursacht. Heute ist ein Datenumwandler, unser ITC 5, plötzlich ausgestiegen und es gab keine Winddaten mehr und alle bisher gesegelten Seemeilen sind gelöscht. Crazy denkt man, doch der war vor vier Jahren schon mal kaputt. Unser holländischer Freund Matthijs hat dankenswerterweise,gleich einen neuen ITC 5 bestellt, und wenn wir in Holland ankommen, gibt es dann endlich was zu basteln. Vielleicht ist der iTC 5 auch der Grund, warum die Logge nicht mehr anzeigt. Wir werden davon berichten.

So jetzt mal bitte Daumen drücken, dass der kräftige Wind kein zu stürmischer Wind wird.

Bis morgen!

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Bericht von Tag 6

Sonntag, 1. Juni 2025, Tag 6 auf See
Baro 1025 , bedeckt, Wind N 20 kn , die See 1,5 m
Etmal 11:00 164 sm

In der Nacht musste der Motor laufen bis 06:30 Uhr, danach wurde der Windwinkel besser, wir können wieder segeln. Um 08:30 kommt Reff 1 ins Großsegel, wir haben scheinbaren Wind deutlich über 20 Knoten.

Einen kleinen Eindruck von Bord:

Die kleine Rauchschwalbe hat die Nacht leider nicht überlebt, dabei hatte sie sich auf unserem Cockpittisch in ein Handtuch verkrochen. Heute Morgen habe ich eine Möwe um uns herum fliegen sehen, und hatte schon die Befürchtung, dass auch sie als blinder Passagier mitfahren will, aber sie war offensichtlich auf der Jagd nach Essen. Ebenso wie die Herde Delfine, die kurz nach dem Reffen vorbei gekommen sind. Aber leider hatten sie keine Zeit zum Spielen, der Hunger war stärker.

Nach dem Frühstück – wie immer um 11 Uhr, nach dem Ablesen des Etmals – kommen plötzlich Wolken von Luv, die bis zu 24 Knoten Wind mit sich bringen, das ist prinzipiell gut, weil die Geschwindigkeit deutlich nach oben steigt. Aber die konfusen höheren Wellen von der Seite machen das Leben nicht eben einfacher.

Nachdem wir beide nacheinander einen kleinen Mittagsschlaf gemacht haben, wird um 15 Uhr wieder ausgerefft, der Wind hat etwas abgenommen. Es geht heute immer hin und her, so ganz stabil sind Windrichtung und -Stärke nicht.

Bei einem Kontrollgang ums Boot herum entdeckt Volker ein gerissenes Gummi, das sorgt dafür, dass der Block, der die Schot der Leichtwindsegel umleitet, nicht herum schlackert und an die Bordwand schlägt. Das wird ausgetauscht und eine Inspektion des Motorraum wird ebenfalls durchgeführt.

Zum Abendessen gibt es heute Spaghetti Bolognese, danach wird der um 20 Uhr aktualisierte Wetterbericht eingeholt. Für die Nacht sind um 11 Knoten Wind angesagt, Böen bis 17 kn. Der Wind kommt aus Nord, das bedeutet für uns, dass wir einen Amwindkurs fahren müssen.  Die Wellen sind zwischen anderthalb und zwei Meter hoch, ein bisschen konfus, aber das kennen wir ja schon. Morgen soll der Wind etwas abnehmen, und dann gegen Mitternacht erreicht uns wahrscheinlich die Flanke eines Tiefs mit Böen bis 30 Knoten.

Warten wir es ab.

Sonnenuntergang von drinnen
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Haben wir einen Vogel?

Samstag, 31. Mai 2025, Tag 5 auf See
Baro 10122, leicht bewölkt, Wind W um 3, die See 1 m
Etmal um 11:15 Uhr 155 sm

GESTERN war irgendwie ein langweiliger Tag, keine Sonne, kein Wind, dafür Langeweile.

Heute sieht die Welt besser, eben anders aus. Die Tage auf See sind ja alle irgendwie relativ gleichförmig, solange es keine Ereignisse, wie zu viel Wind, etwas geht kaputt, Beinahe-Kollisionen, oder Seetiere gibt. Aber als Segler bevorzuge ich eine gewisse Monotonie auf dem Wasser, statt der unerwünschten Ereignisse. Gleichförmigkeit an Bord bedeutet Seelenfrieden und den gibt es nirgends besser als fernab vom Land und dem Weltgeschehen. 

HEUTE aber ist ein besonders schöner Tag auf dem Meer, mit positiven Ereignissen ohne Monotonie, Langeweile, Gleichklang oder Chaos.

Zunächst einmal ist das Meer super friedlich, keine chaotischen oder hohen Wellen, nur eine leichte Dünung bewegt uns und das Boot. Nach einem halb bewölkten Sonnenaufgang verziehen sich die dunklen Wolkengebilde und geben den Blick frei auf einen strahlend blauen Himmel. 

Punkt sieben Uhr ist die Capitania wach geworden und mit ihr der Wind. Der Code Zero zieht uns ab da flott durchs Wasser und das Lärmen des Motors hat ein Ende. Um 9 Uhr hat Cornelia Kontakt mit Intermar über die Kurzwelle, zumindest kurzfristig, die Tage davor war im Äther nur ein Rauschen. Um Punkt 10 Uhr macht der Friseursalon auf, und ich verpasse mir einen schönen Sommerhaarschnitt und rasiere mich noch. Aussehen an Bord wird ja oft unterschätzt. Kurz danach, das Wasser ist ja noch schön warm vom motoren, öffnet pünktlich der Duschbereich und es gibt eine ausgiebige Dusche. 

Nach soviel Aktivität wird es Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, Toast, gebackene Brötchen, Spiegelei, Rilette aus Fronkreisch, frisch gepresster O-Saft, paradiesische Zustände hier. Damit man doch nicht zu übermütig wird, gibt es nach dem Abwasch ‘ne Bastelstunde in schönster Harmonie mit meiner Liebsten. Der Abfluss des Waschbecken in der Gästekabine ist komplett mit Haaren zugesetzt und das nach schon 8 Jahren?

Dann kommt er angeflogen, der Vogel, die Rauchschwalbe, wie aus dem Nichts und flattert gleich mal in den Salon. So natürlich nicht, draußen darf der Piepmatz sein, aber nicht im Boot. Das Rein-Raus-Spiel wiederholt sich mehrfach, bis der Vogel endlich seinen wahren Platz an Bord gefunden hat und das Ruder übernimmt. Währenddessen rauschen wir weiter zum englischen Kanal, 8 Knoten schnell und Ouessant ist noch 680 Seemeilen entfernt.

Irgendwann ist der Vogel davon geflogen, es gibt leckere Kaffeestückchen, noch aus Madeira, da die relativ fett sind, halten sie sich auch noch am Tag 5 auf See prächtig.

Gekocht wir später auch, Gulasch, selbstgemachte Semmelknödel mit Speck und Lauch und Rotkohl.

So ein Tag, so wunderschön wie heute…

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Bordroutine an Tag 4

Freitag, 30. Mai 2025, Tag 4 auf See
Baro 1022, leicht bewölkt, Wind West um 12 Knoten
(Das ist immer der Stand am Morgen, wenn ich anfange Logbuch zu schreiben, und ändert sich im Laufe des Tages)
Etmal um 11:00 Uhr 169 sm

Mit dem Code Zero fahren wir durch die dritte Nacht, es gibt es mehr zu tun und folglich weniger Schlaf – vor allem für Volker – als bei Motorfahrt, zumal der Wind sowohl in Stärke wie in Richtung nicht ganz stabil ist. Das Meer ist ruhig, abgesehen von einer leichten Dünung bleibt die Windwelle gering. Kurz vor Sonnenaufgang löse ich Volker ab, damit er mal ohne Unterbrechung schlafen kann.

Ein winziger Tintenfisch und ein hübscher fliegender Fisch haben leider in der Nacht den tödlichen Weg auf die Hexe gefunden. Fliegende Fische hatten wir schon öfter, hier gibt es diese wunderschönen Arten mit vier Flügeln. Aber wie die kleine Sepia den Höhenflug geschafft haben soll? Wir hatten schon öfter Sepien auf dem Deck, trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, wie sie den Sprung in die Höhe bewältigen.

An Bord geht es entspannt weiter. Der Code Zero steht immer noch, nach 08:00 Uhr morgens hole ich den neuen Wetterbericht, danach diskutieren wir die möglichen Strategien, die uns die verschiedenen Modelle anbieten. Ich setze einen neuen Wegepunkt auf unsere Route, denn wir können wir leider nicht auf dem direkten Weg nach genau Ouessant fahren, dabei kämen wir entweder in Flautenzonen oder in Felder mit zuviel Wind oder Gegenwind.

Die blauen Zonen gilt es zu vermeiden

Es gibt Frühstück; wenn wir unterwegs sind, essen wir immer am Kartentisch, ich sitze auf dem Stuhl und Volker an der Ecke des Sofas, der Laptop muss weg, dafür kommt eine Tischdecke drauf, und dann wird gegessen. Abwechselnd holen wir ein bisschen Schlaf nach.

So geht der Tag weiter, der Wind dreht am Nachmittag weiter nach vorne, wir bergen den Code Zero und setzen die Genua, dann nimmt der Wind immer weiter ab, seit 17 Uhr schiebt der Motor mit. Das bleibt so, bis ich nach dem Abendessen (Kürbissuppe, köstlich!) den aktuellen Wetterbericht hole. Viel Wind für diese Nacht verspricht der auch nicht, aber kurzfristig konnten wir wieder mit dem Code Zero fahren. Wir haben scheinbaren Wind mit 8 Knoten aus 50 Grad, und fahren immerhin zwischen fünf und sechs Knoten über Grund. Leider hält der Zauber nicht lange, um 22 Uhr motoren wir wieder, mal schauen, was die Nacht so bringt.

Einen kleinen Spalt in den Wolke für einen schönen Sonnenuntergang
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Nach Norden, Tag 2 und 3

Volker hat ja gestern schon geschrieben, aber der Vollständigkeit halber stelle ich für den Tag 2 auch mein Logbuch in unseren Blog.

Mittwoch, 28. Mai 2025, Tag 2 auf See
Baro 1027, wolkig, Wind nachts bis 24, am Vormittag um 18 Knoten NNO
Etmal 11:00 232 sm (!)

Da lag ich doch um 00:30 in schönstem Tiefschlaf, als Volker  mich sehr eindringlich aufforderte, wach zu werden. „Um uns herum sind lauter Lichter, was soll das?“ Weder im AIS noch im Radar war davon etwas zu sehen. Klar, die Empfindlichkeit vom Radar hatte ich herunter gestellt wegen des Echos der zahlreichen hohen Wellen, sonst hätte keiner von uns hier ein Auge zugetan, wenn der Alarm dauernd gepiepst hätte. So aber piepste es nur manchmal ohne Grund. Aber die Lichter warfen offensichtlich nicht genug Echo ab. Es war gespenstisch! Wir standen oben am Steuerrad, und rings herum blinkte es. „Das ist ein treibendes Fischernetz“, sagte Volker, „aber wo ist der Fischer hin?“ Tatsächlich war im 100 Meilen Umkreis kein AIS-Signal sichtbar. „Wir müssen da jetzt durch, das ist kilometerlang!“ Mit angehaltenem Atem fahren wir weiter, und glücklicherweise ist nichts passiert, aber das war ein schöner Schreck.

Der Rest der Nacht ist unspektakulär, mal ein bisschen ein-, dann wieder ein bisschen ausreffen. Am frühen Morgen entdeckt Volker bei einem Kontrollblick eine ganze Herde Delfine, sie spielen mit dem Boot.

Bei uns herrscht die normale Bordroutine, Logbuch schreiben, dank Starlink können wir Wetterberichte abholen, denn mein Kontakt über die Kurzwelle zu Intermar hat heute morgen leider gar nicht funktioniert. Ich versuche mich daran, wegen der fehlenden Daten über wahren Wind und Kurs diese zu errechnen, aber die Seiten im Internet sind entweder zu lasch, oder hochkompliziert, zumindest für mich, da ich die höheren Weihen der Mathematik lieber gegen musikalische oder Bühnenwerke eingetauscht habe. Aber es ärgert mich doch ein bisschen, dass ich das nicht kapiere.

Um 15:30 wird Reff 2 ausgeschüttet, auch die Genua hat nur noch ein Reff, die Wellen haben sich beruhigt und weisen nur noch eine Höhe von ca. 1,5 m auf.

Zum Abendessen gibt es Wraps, sehr sehr lecker, nur relativ schwierig zu essen, selbst bei ruhiger Fahrt.

Delfine

Donnerstag, 29. Mai 2025, auf See
Baro 1022, bewölkt, Wind N 6-8 Knoten, die See glatt
Etmal 12:00 154 sm

01:30 auch Reff 1 ist ausgeschüttet. Kurs 346 Grad
02:37 Motoren an, der Wind ist weg

Nachdem um 02:37 der Motoren angeschaltet war, verlief die Nacht ruhig, die Wellen sind komplett runtergegangen, und es wackelt fast nicht mehr. Das ist zwar ganz angenehm so für die Bewegung an Bord, aber wir sind ja nun ein Segelboot, und fahren unter Segeln auch deutlich schneller als mit dem Motor. Heute Abend soll der Wind auf Südwest drehen und sich langsam stabilisieren.

Im Gegensatz zu meinem frustrierenden Lernerfolg gestern mit Sinus und Cosinus für die Berechnung des wahren Windes, habe ich heute ein Erfolgserlebnis gehabt. An einigen Stellen in der Seekarte war die Detail-Ansicht gar gruselig, bunt, mit Rasterpunkten und damit völlig unübersichtlich. Und das zeigte sich nur an manchen Stellen. Es hat mich ganz wuschig gemacht. Nach längeren Recherchen habe ich endlich herausgefunden, dass man es abstellen kann, es ist ein besonderes Feature, an manchen Stellen ist der Meeresgrund so gut kartographiert, dass man es darstellen kann. Aber, herrje, darauf will ich verzichten!

Um 11:30 wird das Großsegel geborgen, der Kurs, der uns am schnellsten zum Wind führen soll, geht genau gegenan, da bringt das Segel nichts, und schlägt nur bei den kleinsten Abweichungen.

Es dauert nicht lange, nach 15 Uhr ziehen Großsegel und Genua uns gen Norden, nach 16 Uhr kommt der Code Zero mal wieder an die frische Luft, der Windwinkel hat sich so geändert dass wir damit Kurs 360 Grad fahren können. Denn der Wind hat glücklicherweise doch wieder aufgefrischt, wir haben ca. 11 Knoten scheinbaren Wind aus 50 – 60 Grad, da ist diese Besegelung gerade richtig. Nach eingehendem Studium des neuen Wetterberichts werden wir das Leichtwindsegel auch – entgegen unserer Gewohnheit – nachts stehen lassen, damit wir ein bisschen voran kommen. Immerhin sind wir seit Lanzarote 10 Grad weiter im Norden gesegelt.

Heute gab es Schnitzel mit Kartoffeln und Blumenkohl mit Hollandaise Sauce, nun geht es wieder in den Bords-Schlaf-Rhythmus. Bis morgen!

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Vorerst entschieden

Heute überlasst die Capitania mal wieder mir die Computertastatur, damit ich meine Gedanken zu Papier oder besser gesagt, zu Bildschirm, bringen kann. Erstmal eine kurze Zusammenfassung der letzten Nacht: zwei Wörter würden reichen, bäng bäng.

Hohe Wellen, kombiniert mit viel Wind, dazu der Kurs, haben doch zu einigen unsanften Aufschlägen der Rümpfe auf dem Wasser und zu einer verkürzten Nachtruhe geführt. Seit dem wolkenverhangenen Tagesanbruch segeln wir, weiterhin im 2. Reff, hoch am Wind.

So richtig Spaß macht das auch nicht, doch wir bewegen uns in die gewünschte Richtung, hin zum Tiefdruckgebiet, das weiter nordwärts auf uns wartet. Das soll uns dann planmäßig in Richtung Festland Europa, irgendwo zwischen A Coruña und Brest bringen. Dazwischen gibt es eine Flautenzone, die wir durchmotoren werden, und dann noch ein weiteres kleines Tief weiter nördlich. 

Kleiner Zeitsprung zurück! Vorgestern habe ich mit Wes noch einen gründlichen Mastcheck durchgeführt. Ich bin den Mast hoch, habe alle Beschläge, Terminals, Wanten und Verstagungen inspiziert und fotografiert. Danach haben wir uns die hochaufgelösten Bilder zusammen am großen Computerbildschirm angeschaut. Fazit, es gibt nix zu beanstanden, wir können glücklicherweise auf große Fahrt gehen. Klar gilt eine Mastinspektion immer nur für den Moment wider, in dem sie ausgeführt wird. Risse oder kleine Brüche durch Überlastung oder Materialfehler können schon beim nächsten Segeln entstehen, doch es beruhigt erstmal ungemein, wenn man nix Auffälliges findet. 

Solche hübschen Schuhchen bräuchten wir für die Logge

Danach haben wir noch die Ankerwinsch zerlegt und gereinigt. Alles ist soweit technisch top in Ordnung an Bord. Obwohl, es ist ja immer was. Heute früh fällt plötzlich die Logge aus und zeigt keine Geschwindigkeit durchs mehr Wasser an. Damit fällt auch der wahre Windwinkel und die wahre Windgeschwindigkeit weg, weil das nun die Elektronik nicht mehr berechnen kann. Aber es stört uns nicht. So einen Schnickschnack hatten wir früher auch nicht an Bord, das hält uns daher nicht vom Weitersegeln ab. On Top, eine Ersatzlogge haben wir dabei, nur nicht die richtigen kleinen Kabelschuhe. Man kann ja nun auch wirklich nicht jeden Mist mit sich rumschleppen, oder?

Jetzt sieht es so aus, als ob wir gleich das 2. Reff ausschütten können, wie der Segler so schön sagt, der Wind lässt wie vorhergesehen etwas nach. Zum Ende der kommenden Nacht wird gewendet werden, dann liegt Nordost-Kurs an. Insgesamt werden wir wohl weitere 6-7 Tage segeln, bis wir wieder festes Land unter die Füße bekommen werden.

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Mit neuem Draht auf zu anderen Küsten

Dienstag, 27. Mai 2025
Calheta 11:10
Baro 1023, Sonne-Wolken-Mix, Wind im Süden um 9 Knoten, am westlichen Ende bis 35 Knoten, nach der Accelleration Zone um 20 Knoten, die See ca. 2,5 – 3 m
Motorstunden links 1088, rechts 1093, Logge (sie geht wieder, Hurra!) 7095 nm

Heute werden uns Wes und Roisin verlassen, sie müssen zurück nach Lanzarote, es gibt noch einiges an ihrem Katamaran „Time“ zu tun, bevor auch sie auf große Segelreisen starten können. 

Als erstes wird der nahe gelegene Pingo Doce geplündert, mit dem gut gefüllten Einkaufswagen fahren wir bis vor das Boot. Der Tiefkühler ist jetzt proppevoll, da geht gar nichts mehr rein, der Kühlschrank ebenso, und draußen, in unserer Gemüse-Backskiste stapeln sich Kartoffeln, Zwiebeln, weiße Rüben, Blumenkohl, Lauch, Kürbis, Blumenkohl etc. sowie unempfindlicheren Obstsorten wie Äpfel, Birnen, Orangen und Zitronen.

Die Hexe bekommt auch Proviant in Form von Diesel, und um 11:11 Uhr legen wir ab. 

In Lee der Insel herrscht ein zarter achterlicher Wind, doch als wir an das westliche Kap kommen, sieht Volker schon die „weißen Pferdchen“, aber diesmal sind es eher große Rösser, die da aus dem Wasser steigen. Die Wellen haben dort sicher 3,5 m Höhe, und der Wind frischt auf, in Böen bis zu 35 Knoten. Volker hat vorsichtshalber das Großsegel nur bis Reff 2 hochgezogen, die Genua ist bei dem stärksten Wind in Reff 4, und die Hexe tanzt mit 9 Knoten auf den Wellen.

Alles ist soweit gesichert an Bord, der Wassersprudler in Decken eingepackt, die Kaffeemaschine an einem sicheren Platz, alle Schranktüren und die Schubladen sind verriegelt. Nur, warum ich gestern noch die Glastüren im Cockpit geputzt habe, weiß ich auch nicht, da kam doch gleich  die Spray von so ein paar vorwitzigen Wellen herein, obwohl Volker schon vorausschauend das Cockpitzelt in Luv verschlossen hat.

Frühstück gibt es unter diesen Umständen aus der Hand, das Ei konnte ich gerade noch vorher kochen, Kaffee gab es morgens schon mit Wes und Roisin. 

!5:00 Uhr: Der Wind hat nachgelassen und bläst nur noch mit 15-19 Knoten aus NNO, die Genua wurde etwas ausgerefft und wir konnten ein bisschen anluven. Unser Wunschziel ist nämlich nicht mehr Santa Maria auf den Azoren, wir wollen versuchen, doch zum Englischen Kanal hochzukommen, solange der Wind noch halbwegs gut in die Richtung bläst. 

Jetzt ist schon viel angenehmer als unmittelbar bei der Insel, aber die Hexe tanzt doch noch wild übers Meer. Am Ende habe ich dann so viele blaue Flecken, dass es aussieht, als habe mich ein Dilettant tätowiert. Der Wind bewegt sich immer zwischen 15 und 24 Knoten, die Genua wird zwei Umdrehung ein- und wieder ausgerefft, aber trotz der Wellen sind wir schnell unterwegs, auf der Logge stehen nach zehneinhalb Stunden 94 sm!

Zum Abendessen gibt es heute Carbonara, das geht am einfachsten zu kochen für Volker auf diesem Rodeo-Kahn hier. Das Bett ist  bereitet, also der Tisch im Salon abgesenkt, mit Polstern gefüllt, hier werden wir mit Unterbrechungen die Nacht verbringen. Ab morgen Nachmittag soll es etwas ruhiger sein, wir werden sehen!

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Der Austausch

Früh ging es Sonntag Morgen los. Gestern sind Wes und Roisin mit dem neuen Draht und einem ganzen Koffer voller Werkzeuge hier angekommen.

Um 07:30 war die Nacht zu Ende, die mitgebrachten und an Bord vorhandenen Werkzeuge wurden ausgepackt und auf dem Cockpit-Tisch ausgebreitet. Es gab noch schnell einen Café, und schon ging es los. Volker und Wes haben alles an Bord vorbereitet, um den Draht am Martingal auszutauschen. Zunächst wurde alle Spannung von dem Martingal genommen, die Dirk gelöst, lose auf die Fockschoten gegeben und die Hauptwanten soweit gelöst, bis absolut keine Spannung mehr auf dem Vorstag war.

Mit Ruhe und viel Akribie wurde dann der kaputte Draht ausgebaut, dabei alle Schrauben usw. gesichert vor dem Sturz ins kalte Wasser. Wes arbeitete von oben an Bord, und Volker von unten im Dinghy. An der Backbordseite musste die Befestigung am Gewindespanner abgeschraubt werden, an Steuerbord – klug erdacht vom Hersteller Sparcraft – war in dem Bolzen, der das Auge des Terminals hält, ein Gewinde eingedreht. Dort konnten wir die 8mm-Schraube mit  Kontermutter lösen, danach wurde mithilfe von Holzkeilen Stück für Stück den Haltebolzen rausgedreht.

Dann wurde der neue Draht angebracht, der statt dem alten Runddraht 1×19 jetzt aus Dyform 1×25 besteht, und dadurch mindestens 30 Prozent mehr Last aushalten kann. Der Rest war dann fast schon wieder Kür, den neuen Draht und die Wanten wieder spannen, die Sicherungssplinte einsetzten und fertig ist die Laube. 

Gott und Wes sei Dank, endlich sind wir wieder segelklar, hurra! Um 11 Uhr war der ganze Zauber vorbei! Alles passte, und uns allen vielen mehrere Wackersteine von den Nerven, alles hatte geklappt! In sensationell, kurzer Zeit war die Hexe wieder bereit für neue Segelreisen. 

Unser ganz großer Dank gilt Wes und Roisin für ihren unglaublichen Einsatz, und auch Danilo und seiner Riggfirma  „Nordest“ aus Teneriffa für die großartige Arbeit bei der Herstellung des Drahtes.

Heute Abend gibt es Champagne Sunday!

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