An der Kinderstube des Meeres

26. Juli 2016, Dienstag, Baro 1015, sonnig, warm, Wind SSW um 2
Cala Bassa 11:10 – Cala Benirrás 15:30 ca. 12 sm
Bei leichtem Wind verlassen wir nach ausgiebigem Spaziergang, Schwimmen und kleinem Frühstück die Cala Bassa. In der Hoffnung, dass der Wind durchhält, machen wir uns auf den Weg in die Cala Xucla, in der der Skipper gerne an seinem Geburtstag aufwachen möchte.
Leider, leider schafft der Wind es nicht, die 15 Seemeilen durchzustehen. Wir sind noch nicht mal ausder Bucht von Sant Antoni de Portmany hinaus, da dreht er zunächst immer weiter auf die Nase, um schließlich einen frühen Mittagsschlaf anzutreten.
Wir motoren ein Stück, dann kreuzen wir ein bisschen, an den beeindruckenden Felsen der beiden kleinen der Küste vorgelagerten Inseln Ses Margalides schnorcheln wir. Hier ist wieder mal eine Kinderstube des Meeres zu sehen, tausende von kleinen Feischchen schwimmen in dem klaren Wasser direkt am Felsen, der hier direkt steil in die Tiefe abfällt. Deswegen kann man hier auch nicht ankern, direkt am Felsen sind es schon über 14 m Wassertiefe, und keine fünfzig Meter weiter, sind es über 30 m. Am Felsen haben sich ganz kleine Seeigel eingenistet, Puppenstube halt.
Weiter geht es mit mal segeln, mal motoren, die Buchten sind leider alle eher so, dass die Felsen direkt bis zum Meer gehen. Es Portixol hat einen kleinen Sandstrand, ist aber leider nach Nordosten offen, wo im Moment, wenn wr weht, noch der Wind herkommt. Und nachmittags wird er ja immer stärker. Außerdem liegen da schon bestimmt zehn Motorboote vor dem kleinen Strand.
Wir motoren weiter, bis Xucla sind es nur noch ein paar Meilen. Doch vorher lacht uns die große Bucht der Cala Murada und der Cala Benirrás an, und wir lassen schließlich den Anker in der Benirrás fallen. Klar, voll, aber viele gehen auch noch weg, wir ankern ein paarmal um, bis wir schließlich den idealen Platz gefunden haben. Es gibt Wasser bei den Duschen, bevor es zur Nacht abgestellt wird, schaffen wir noch 32 Liter in unseren Tank, und tatsächlich fängt eine Stunde vor Sonnenuntergang eine Gruppe Hippies an zu trommeln. Wie in der Navionicskarte beschrieben! Richtig geil!
Jetzt ist es nach Zwölf, Nico und ich haben dem Skipper zum Geburtstag gratuliert, die zwei sind nochmal ans Land gerudert, weil Nico so gegast hat, jetzt aber schnell „Gute Nacht!“

Bilder folgen

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Addeo Formentera!

25. Juli 2016, Montag, Baro 1012, sonnig, warm, Wind SW 2-4
La Savina 14:15 – Cala d’Hort 16:45, ca 14 sm · 19:00 – Cala Bassa  21:00 ca. 12 sm

Noch einen letzten Spaziergang an der Lagune, heute ist wieder der junge Mann da, vielleicht kommen die beiden Frauen mit den Möpsen nur nachmittags? Einen letzten Einkaufsgang, bzw. natürlich Einkaufsfahrt mit dem Beiboot, nochmal 32 l Wasser beim Tierarzt geschnorrt, Tomaten und Obst gekauft, eine letzte Fahrt durch die große Lagune, dann heißt es Abschied nehmen.

Der geheimnisvolle Felsen von Islote Vedra

Der geheimnisvolle Felsen von Islote Vedra

Der Hüter der Bojen war auch schon ganz enttäuscht, als er heute morgen kam und fragte: „Stay or leave“, und die Antwort „Leave“ war. Aber wir müssen jetzt mal wieder neue Calas entdecken, und so machen wir uns auf den Weg zum Cabo Jueu mit der berühmten vorgelagerten Isla Vedra, von der Doc Heissenberg sagt, dass da die Kompasse verrückt spielen, wenn man dran vorbeifährt. Also, nur zur Info, unser Kompass hat keine Sperenzchen gemacht, die Kompassnadel ist nicht wild im Kreis herumgetanzt, sondern hat brav den gleichen Kurs angezeigt wie vorher.

Aus der Ferne eher bedrohlich, die Islote Vera

Aus der Ferne eher bedrohlich, die Islote Vera

Kurz danach öffnet sich schon die Cala d’Hort, eine kleine Cala an schroff abfallenden Felsen aus rotem Sandstein (?) mit einer Reihe der landestypischen Fischerboothütten und vollen Sandstrand, sehr hübsch. Ich mache mich an den Gassigang mit Nico, scheitere aber an schroffen Felsen, an denen ich mich nicht traue, unser Beiboot länger als fünf Minuten liegen zu lassen. Auch der kleine Sandstrand bietet keine Rettung, er ist echt so schmal, dass ich das Boot direkt auf die Handtücher der dort liegenden Menschen absetzen müsste. Also überrede  ich Nico, doch noch einmal ins Boot zu steigen, obwohl er viel lieber weiter gehen würde, um einfach nur Pipi zu machen, aber wir fahren zurück zur Hexe, und ich bitte Volker, mich einfach mit dem Hund irgendwo abzusetzen, und auf das Beiboot aufzupassen.

Kaum sind wir wieder an Bord und endlich auch selbst in die kühlenden Fluten gestiegen, nimmt der Wind immer weiter zu, es wird unruhig. Der Skipper: „Was wäre denn die nächste besser geschützte Bucht, in der wir ankern könnten?“ „Naja, wir könnten zwei Meilen weiter fahren, die Buchten sind weniger offen nach Südwest, aber ziemlich klein, wie voll die sind, weiß ich nicht. Aber richtig geschützt gegen Südwest wäre die Cala Bassa.“ „Das habe ich gewusst, dass Du das sagen würdest!“ Klar, von Anfang an wollte ich gerne einmal da ankern, als wir mit dem Auto im März 2015 dort waren, habe ich mir vorgestellt, wie diese Bucht wohl im Sommer aussieht.

Sonnenuntergang in der Cala Bassa

Sonnenuntergang in der Cala Bassa

Nach einem eher wilden Ritt vor dem Wind mit ausgebaumter Fock und mehreren Halsen, sowie einem anschließenden Amwindkurs, liegen wir in der Cala Bassa vor Anker. Der Wind hat sich gelegt, klar sind hier viele andere Boote, aber alle sind, nett, grüßen, die Gäste der türkischen Gület werden an den Strand zum Essen gefahren, aber viele bleiben auch auf ihrem Boot und genießen einen weiteren Ferien-Abend in einer gut geschützten Cala.

Beim Spaziergang an Land treffen wir auf einen Spanier mit drei Bordercollies, Mama und zwei Töchter, die eine Tochter macht Nico wuschig, wir müssen ihn an die Leine holen für den restlichen Spaziergang, damit die männlichen Triebe nicht durchbrechen, oh oh!

in den Clubs des Cala Bassa Beach Clubs ist nix mehr los, und ich dachte, hier startet jetzt die Party, einzig in einem Restaurant sitzen noch ein paar Gäste, ein Zeichen für uns, den Abend auf unserem Boot mit einem Blick über die Bucht zu beschließen.

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Sonn(en)tag(e)

Vorgestern Nacht hat eine kleine Wetterstörung viel Wind und viel Schwell ins Bojenfeld gebracht. Unsere Hexe ist so an der Boje rumgetanzt, dass an einen erholsamen Schlaf nicht zu denken war. Doch die Turbulenz war nur von kurzer Dauer und schon gestern morgen ab drei Uhr war der nächtliche Spuk vorbei. Still und starr ruht die See.

Der zugelaufene Hahn bei der Tierarztfamilie

Der zugelaufene Hahn bei der Tierarztfamilie

Um 13 Uhr treffen wir dann zur letzten Kontrolluntersuchung von Nico bei Dr. Heissenberg ein und der ist mit der Wundheilung mehr als zufrieden. Wir sind es auch. Insgesamt drei Wochen sollen die Fäden drinbleiben und wenn wir wollen, können wir die danach ziehen, oder das Nahtmaterial löst sich nach zwei Monaten selbst aus, wird uns mitgeteilt. Mal sehen, wie sich Nico dann verhält, wenn er ständig dran rumknippelt, greifen wir zu Pinzette und Schere. Nach der Kontrolle waren wir zum späten Mittagessen bei Doc Heissenberg und seiner Familie im Landesinneren eingeladen.

Was für ein Hundeleben!

Was für ein Hundeleben!

OK, Landesinnere ist bei Formentera sicher nicht ganz korrekt. Die Insel ist nur 18 Kilometer lang und in der Mitte ziemlich dünne und kein Anwesen ist wirklich weit weg vom Wasser. Wir alle hatten unglaublich schöne Stunden mit Paella, Obststicks, Kuchen und dem einen oder anderen Getränk. Die 8-jährige Tochter forderte uns immer wieder zum Spielen im Pool heraus und die Zeit verging wie im Flug. Der frühe Nachmittag wurde zum frühen Abend und Wolfram hatte noch einen Hund und eine Katze in seiner Praxis zu versorgen. Danach wurden wir bei unserem wartenden Beiboot abgeliefert. Vielen Dank für die vielen schönen Stunden bei Euch dreien und den vielen Tieren!!!

Seit mehr als drei Wochen sind wir nun ohne Hafen unterwegs. Bereits zweimal mussten wir den 12-Liter-Tank von unserem Beiboot nachtanken, weil wir so viel damit rumschippern. In der letzten Saison hat eine Tankfüllung mehr als ausgereicht. Wirklich nervig ist nur die Wasserversorgung, weil man da jemanden im wahrsten Sinne des Wortes anpumpen muss und das ist normal nicht so unser Ding. Auch hier kammen einige Liter dankenswerter Weise aus der Tierarztpraxis.
Strom auf der Insel kommt übrigens von Ibiza, die Telefonleitung hingegen vom Festland. Die wird wohl hin und wieder bei unvorsichtigen Ankermanövern gekappt und muss dann aufwendig unter Wasser geflickt werden. Beim Trinkwasser auf Formentera gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder hat man zufällig Grundwasser unterm Haus, das ist dann je nach Jahreszeit mehr oder minder salzig, oder man bezieht Wasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz. Letzteres wird in großen Entsalzungsanlagen gewonnen und dann auch nachgechlort. Wir hatten gestern das Grundwasser, das in eine große Zisterne hochgepumpt wird, probiert. Wie erwähnt ist es ein bisschen salzig, aber angenehm kühl und trinkbar. Eigentlich ist es Meerwasser, was sich tief im Gestein unter den Grundstücken einlagert, vermischt mit Oberflächenwasser, sprich Regen. Nur da gibt es kleines Problem. Der Herbst- und der Frühjahrsregen der letzten beiden Jahre ist größtenteils ausgeblieben. Dadurch ist der Salzgehalt höher. Seit Wochen ist jeder Tag ein Sonnentag. In Barcelona oder Südfrankreich regnet es hin und wieder, hier kommt von dem kostbaren Nass nichts an.

Den heutigen Sonntag haben wir zum chillen, schlafen und späten Grillen genutzt und ansonsten nichts gemacht.
Man(n) muss ja nicht immer was tun…

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Gute Kunde in die Runde

Nach einer ganzen Woche Warten haben wir endlich die Untersuchungsergebnisse von Nico’s Gewächsen erhalten. Alle entfernten Tumore waren nicht bösartig, selbst der schnellwachsende vom Vorderlaufgelenk. Diese Mail von Dr. Heissenberg hatten wir so sehr erwartet!
Uns fällt ein Stein vom Herzen, dass unser kleiner Leichtmatrose keinen bösen Krebs in sich hat. Wir hatten richtiggehend Schiss, dass es etwas Schlimmes gewesen sein könnte. Übrigens, Leichtmatrose deshalb, weil der liebe Kleine in der letzten Woche dreimal auf den Salonteppich gepullert hat und dadurch natürlich wieder degradiert werden musste. Gestern hat er dann noch nasse Spuren in seinem Körbchen hinterlassen, das wir dann heute Morgen mit viel Energie und Handwaschmittel gründlich von Hand gewaschen haben.
Cornelia hatte den rettenden Einfall zu dieser unglückseligen Misere und sich erinnert, dass nach Nico’s letzter OP vor 3 Jahren schon mal ein ähnliches Problem aufgepoppt ist. Vielleicht eine kleine Narkosenachwirkung als Ursache, wer weiß. Jedenfalls hatte damals ein Medikament gut dagegen geholfen und genau das bekommt Nico seit heute.
Jetzt heißt es ein bisschen abzuwarten und Daumen zu drücken, dass es wirkt. Heute war schon mal alles in „trockenen Tüchern“.
4-5 Mal gehen wir mit Nico täglich Gassi, meist sehr ausgedehnt, genügend Auslauf hat er also, trotz Bordhunddasein.
Und jetzt hoffen wir noch, dass der angekündigte Starkwind für Mitternacht nicht zu arg ausfällt, damit wir an unserer Boje beüleiben können, und uns nicht mitten in der Nacht an einen unbekannten Ankerplatz verlegen müssen. 😏

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Schroff ist ein Riff,

und schnell geht ein Schiff zugrunde, sang schon Hans Albers in seinem wohl bekanntesten Lied „La Paloma“. Und dazu muss nicht immer das Kreuz des Süden leuchten.

imageHeute morgen wurden wir zufällig zum Rettungsboot für eine zehn Meter lange Segelyacht mit Motorausfall, wegen einer Leine in der Schiffsschraube.
Kurz nach 9 zieht sich ein unbekannter junger Mann an unserer ausgeklappten Badeplattform nach oben und steht total aufgeregt vor mir. Seine Worte „Help me, quick“ lassen den ersten Schreck über den nicht erwarteten Besucher bei uns an Bord schnell vergehen. Mit ausgestrecktem Arm zeigt er auf sein treibendes Schiff, das keine 20 Meter mehr von der nahen hochaufragenden Felswand weg, zusammen mit seinen beiden Mitseglern an Bord, treibt. Atemlos erzählt er mir, dass seine Beibootleine beim Ankeraufgehen unglücklicherweise in die Schraube geraten ist und den Schiffsdiesel abgewürgt hat, während ich schon den Motor starte.

Ich schicke ihn zu unserer Ankerwinsch, damit er schnell den Anker aufholt, während ich mit leichter Vorausfahrt die Kette entsprechend entlaste. Gefühlt eine Ewigkeit braucht der Anker, bis er oben ist, während sein Schiff keine 10 Meter mehr von dem vernichtenden Fels weg ist. Noch bevor unser Grundeisen ganz oben ist, drücke ich den Gashebel bis zum Anschlag, dreh das Ruder und und mach mich auf den kurzen Weg zur havarierten Yacht. Mein neues Crewmitglied steht kurz darauf neben mir am Steuer und ich weise ihn an, unsere Steuerbordachterleine schnell klarzumachen, damit wir eine passende Schleppleine klar haben, um sein Schiff unmittelbar in den Schlepp nehmen zu können. Keine Minute später und noch gerade rechtzeitig erreichen wir sein Schiff.

Seine Crew belegt gekonnt die zugeworfene Schleppleine. Langsam, ganz langsam, setzt sich der Schleppzug in Bewegung. Aufgrund der sehr nahen Felsenwand habe ich mich entschieden, sein Schiff über das Heck, also von hinten, zu schleppen. Cornelia kommt just in dem Moment mit dem Beiboot an, und wundert sich, was wir da so treiben. Schnell hat sie jedoch die Situation erkannt und sichert den kleinen Schleppverband gekonnt mit unserem Dinghy zur Seite hin. Nachdem wir uns mit 2-3 Stundenkilometern langsam, aber beständig vom Ufer entfernt haben, bespreche ich mit meinem Mitfahrer das weitere Vorgehen und erkläre ihm in Französisch, dass wir jetzt den Schleppverband langsam, vom Wind angetrieben, zur Seite driften lassen und dass er sich mit Taucherbrille und scharfem Messer klarmachen soll, um die Leine vom Propeller freizuschneiden.

Gesagt getan, er springt über Bord und macht sich an die harte Arbeit. Wer schon einmal eine Leine von einer Schraube losgeschnitten hat, weiß, dass dem Körper dabei einiges abverlangt wird – ein Knochenjob. Der Propeller ist ca. 1 Meter unter Wasser, in der Bootsmitte. Das treibende Schiff ist ein Spielball der Wellen, es rollt wild von einer Seite zur anderen und wird dabei auch immer wieder angehoben und wild klatschend abgesenkt. Oft sind mehrere Tauchanläufe notwendig, weil man zwischendurch immer wieder an die Oberfläche zum Luft holen muss.
Auf jeden Fall glückte die Mission und nach vier Tauchgängen war die Leine frei. Mein mittlerweile Exmitfahrer klettert bei sich an Bord, startet den Motor und nimmt das Ruder in die Hand, bemerkt aber entsetzt, dass es klemmt und sich nur mit Gewalt bewegen lässt. Ein kurzer Blick achteraus brachte die Erklärung, eine weitere Leine hatte sich unbermerkt zwischen seiner Ruderoberkante und und dem Bootsrumpf eingeklemmt. Mit Geschick und Glück konnten die drei jungen Franzosen diese Leine jedoch vom sicheren Cockpit aus losbekommen. Nachdem der französische Skipper alle Systeme überprüft hatte, konnte endlich unsere Schleppleine losgeworfen werden. Mit Dank und lautem Jubel wurde zur Hexe rübergerufen und gewunken.

Kurze Zeit später hatte sich unser Anker an gleicher Stelle wieder fest in den sandigen Meeresgrund gegraben. Cornelia kam bald mit Nico und dem Beiboot angetuckert und hat als Dankeschön eine große Flasche Martini Bianco, unbemerkt von mir, von der glücklichen Mannschaft überreicht bekommen.

Ende gut alles gut! Und wer jetzt zu uns an Bord kommt, kann einen Martini gerührt oder geschüttelt genießen, je nach Gusto 🙂

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Bei Versace

19. Juli 2016, Dienstag, Baro 1015, sonnig, warm, O 4-5
Es Cubells 13:10 – Es Pujols 16:30, ca. 16 sm

Es fiel ein bisschen schwer, heute den Skipper zum Aufbruch zu motivieren. Ich war schon sehr erstaunt, dass gestern, als der Wind gegen zehn Uhr anfing, und immer mehr auffrischte, nicht das berühmte „in fünf Minuten legen wir ab“ erklang, denn es war schönstes Wetter und bester Wind, aber nach dem letzten Sonnenbrand wollte Volker nicht den ganzen Tag am Steuer in der Sonne sitzen.
Doch so langsam brauchen wir mal einen Ort mit Einkaufsmöglichkeiten, der Kühlschrank ist öd und leer. Und dann müssen wir ja auch noch entscheiden, wohin wir segeln sollten: In die Bucht von Sant Antoni, das wären 22 sm bei achterlichem und später halben Wind, oder nach Es Pujols, das wären 13 sm gekreuzt.
Volker meint, ich solle doch mal entscheiden, wir würden dahin segeln, wo ich hinwolle. „Mir egal“, sage ich. „Nein, Du entscheidest heute.“ „Okay, dann fahren wir nach Sant Antoni!“, entscheide ich. „Und dann morgen schon wieder zurück? Du willst doch am Wochenende wieder auf Formentera sein, falls am Montag Dein Paket aus Deutschland beim Tierarzt ankommt.“ Jetzt kreuzen wir gerade nach Es Pujols. Soviel zu „Du entscheidest“.

Die erste halbe Stunde saß ich auch am Ruder, damit der Skipper im Schatten bleiben kann, und nur für Mannöver sich der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen muss, aber länger hält er das doch nicht aus, jetzt sitzt er mit Schirmmütze und T-Shirt am Ruder, abet dafür ist er wenigstens glücklich.
Und wir haben einen Supersegeltag, sonnig, warm, genügend Wind (ja, wir müssen mal nicht über plötzlich auftauchende Flauten klagen) und eine flott segelnde Hexe trotz Dinghy im Schlepptau.

Kurz nach vier sind die Leinen fest in der Bucht vor Es Pujols. Leider fällt mir beim Aufklaren auf, dass Nico, wohl kurz vor Schluss, auf den Teppich gepullert hat! Wir sind entsetzt, das hat er nämlich vorgestern Nacht wohl auch schon gemacht, allerdings an anderer Stelle, und es ist uns erst später aufgefallen. Diesmal aber stellt Volker ihn so richtig in den Senkel, er wird ausgeschimpft und muss rauf ins Cockpit, und da auch bleiben. Verschämt versteckt er sich in der hintersten Ecke, aber das besänftigt den Zorn des Skippers noch nicht. Der Teppich und die Anti-Rutsch-Unterlagen müssen raus und abgewaschen werden, auch der Boden wird geputzt, während Nico in seiner Ecke ausharrt.

Ich fahre dann mal mit ihm und dem Dinghy an Land, diesmal sieht man mir wahrscheinlich die schlechte Aura an, kein Mensch hilft mir, das Dinghy an Land zu ziehen! Sonst war immer jemand zur Stelle, ein netter junger Deutscher, zwei italienische Mädels, eine Engländerin, zwei Spanier, aber heute schauen alle einfach weg! Und das gleiche auf dem Rückweg ins Wasser! Meinst Du, einer stünde mal mit seinem fetten A… aus seinem Liegestuhl auf und würde mir helfen? Keiner!
Wieder zurück an Bord gibt es eine kleine Abkühlung im blauen Wasser, wobei man hier auf kleine böse Quallen achten muss, und dann sprüht Volker die Stellen im Teppich mit dem geschenkten Parfümpröbchen aus Barcelona ein. Jetzt riecht es bei uns nach Versace!

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Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh’n

17. Juli 2016, Sonntag, Baro 1010, sonnig, warm, Wind O 2-3

Heute haben wir zum ersten Mal den Verband an Nicos operiertem Beinchen abgemacht, und, nachdem Volker ihn gehörig geschimpft hat, als er dran lecken wollte, lässt er jetztdie Wunde bislang in Ruhe. Und wir ihn nicht aus den Augen. Er versucht uns aber zu überlisten, verzieht sich still und leise in die Achterkajüte, gangz ganz weit nach hinten, um sich unter der Decke zu verstecken und doch an der Wunde zu lecken. Da hat er aber die Rechnung ohne mich gemacht. Höchstens zu kurzen Mannövern ist er hier unten alleine.

Gestern sind wir um 19:00 Uhr mit unserem Beiboot in den Hafen gefahren, um die Prozession zu Ehren de la Virgen Carmen, der Heiligen der Fischer und Seefahrer anzusehen. Es war viel los, aber auch nicht mehr als sonst zu dieser Uhr- und Jahreszeit. Ich habe nochmal bei beiden Marinas nach dem Preis gefragt, tatsächlich, ohne dass ich die genauen Maße unseres Bootes nennen musste, bekam ich in beiden Fällen die Bestätigung: „Ja, der Liegeplatz für eine Nacht kostet 225€!“ Ich wolltefragen, ob das inklusive Vier-Gänge-Menü und Massage ist, hab es mir dann aber doch verkniffen, und sagte nur „Das ist aber teuer!“. „Tja, es ist eben Hauptsaison“, war die Antwort. Nee, soviel zahlen wir nicht für Boot putzen, staubsaugen, Wassertank füllen und Batterien komplett aufladen, da bleiben wir lieber an unserer günstigen Boje oder vor Anker.
Die Prozession hätten wir fast übersehen, so klein war sie. Aber der Ort hat ja auch nur wenige Einwohner, und die meisten sind um diese Uhrzeit bei der Arbeit in Restaurants und diversen Läden.

Jedenfalls wurde die Carmen zum Fischereihafen getragen, dort auf einen Fischerkahn verladen, die mitprozessierenden Menschen ebenso. Die Jungfrau Carmen wurde aufs große weite Meer hinausgefahren, begleitet von zahlreichen Schiffen aller Größen und Gattungen, also Segel-, Motor-, Fischer- , Behörden- und Ausflugschiffen. So wurde die einstmal kleine Prozession auf dem Land zu einer großen ansehnlichen auf dem Wasser. Nach gut einer Stunde waren alle, samt der Carmen, wohlbehalten zurück im sicheren Hafen, wo dann eine kleine Gruppe, begleitet von Trommel und Flöte, volkstümliche Tänze aufführte.
Neben ein paar Kirmesbuden stand eine Bühne, wo erst eine Salsaformation das Publikum zum Mittanzen animierte und später eine Rockband ihre Saiten und ähnliches zum Klingen brachte. Letztere war zwar text-, aber nicht tonsicher und damit nix für unsere verwöhnten Ohren.
In der Hafenbar gab es noch einen kleinen Absacker. Der dreiviertel Mond am sternenklaren Himmel spiegelte sich im spiegelglatten Meer, mit soviel Beleuchtung fanden wir sicher unseren Weg nach Hause, äh, zum Boot.

Am Schluss unseres heutigen Blogs wollen wir nochmals ganz ganz herzlich Herrn Dr. Heissenberg für die gelungene Nico-OP und seine umfassende Beratung danken.
„Sie haben unsere Bedenken und Sorgen im Vorfeld der OP, sehr ernst genommen und und uns durch Ihre Professionalität überzeugt. Nico ist wieder in altgewohnter Art unterwegs und die Wundern verheilen bestens. Zur Nachuntersuchung in der nächsten Woche kommen wir gerne vorbei und die herzliche Einladung Ihrer charmanten Frau zum gemeinsamen Abendesssen am nächsten Wochenende nehmen wir natürlich sehr gerne an.
DANKE!“

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Vor ein paar Tagen

haben wir bei Nico am linken vorderen Knie ein kleines Geschwulst ertastet und uns erstmal nicht soviel dabei gedacht. Es kam in seinem 14-jährigen Hundeleben schon mal vor, dass er sich irgendwo draußen in der „Wildnis“ verletzt hat und das daraus der eine oder andere Knubbel entstand, der wieder verschwand.

Leider war das mit dem Gewächs am Knie nicht der Fall, erst war es erbsengroß und vor zwei Tegen schon auf gut anderthalb Zentimeter angewachsen. Zudem hat sich unter dem einen Geschwür noch ein anderes, kleineres rausgebildet. Von unserem letzten Aufenthalt in Formentera her konnten wir uns noch an eine deutsche Tierarztpraxis in La Savina erinnern. Die haben wir gestern mit umserem treuen vierbeinigen Begleiter aufgesucht und nach einer kurzen eingehenden Umtersuchung war klar, dass das Geschwür dort nicht hingehört und schnellstmöglich wegoperiert werden muss.

Zum Glück liegen wir mit unserem Boot nicht soweit von der Praxis und zudem noch völlig sicher an einer Mooringboje des lokalen Nationalpark. Der Ranger des Parks mag Hunde generell und hat uns die Boje trotz fehlender üblicher Reservierung, überlassen.
Heute früh sind wir dann mit Hund und Beiboot zum Tierarzt motort. Sofort nach unserem Eintreffen hat Nico als Vornarkose eine Schlafspritze bekommen und ist danach augenblicklich in meinen Armen weggedöst. Über drei sehr sehr lange Stunden mussten wir warten, bis wir wieder zu ihm durften. Die OP selber ist gut verlaufen, alles was weg musste, ist entfernt worden, und wird nun in der nächsten Woche in einem Labor untersucht werden.

Nico war bis 18 Uhr noch ziemlich schläfrig, aber schon beim Spätabendspaziergang wieder fast der Alte. Erst auf drei Pfoten und nach einer Weile wieder vierpfotig waren wir gut 20 Minuten unterwegs. Morgen früh geht es zum Verbandswechsel und zur Kontrolluntersuchung.

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Irgendwie

 

ist es gut sein, auf Formentera. Man ist entspannt, egal, ob Tourist oder Einheimischer, keine Verbotsschilder, beispielsweise an den Stränden, schränkt die gefühlte und erlebte Freiheit ein.
Die Küste bietet dank der vielen Einschnitte zahlreiche Ankermöglichkeiten, und, wer länger sucht, fiindet auch die vielleicht ersehnte Einsamkeit, im Inselinnern zumindest. Leere Ankerplätze gibt es hingegen nicht so viele, aber mit ein bisschen Glück und Geduld hatten wir gestern so ein einsames Postkartenidyll gefunden. Als einziges Schiff lagen wir vor der Cala Es Ram. Von Land aus ist diese kleine Bucht schwer zugänglich und bis zum Einsetzen der nächtlichen Finsternis haben wir nur 4 sonnenhungrige Menschen am kleinen “ Strand“ entdeckt. Das mit dem Strand ist in Anführungszeichen gesetzt, weil das kleine Buchtenende mit seinen aufgestapelten sichtbaren Felsschichten eher ein offenes Fenster in die Erdentstehungsgeschichte ist, als das, was man gemeinhin umter einem Strand versteht. Bildlich gesehen, ist es so vielschichtig wie beim Blätterteig. Sehr interessant!
Kurz vor Mitternacht war es dann mit der Ruhe am einsamen Ankerplatz leider vorbei, als sich ein historisches Dampfschiff mit dröhnendem Dieselgenerator in unsere Nähe vor Anker gelegt hat. Laut wummernd zerstörte das weit hörbare Motorengeräusch die Magie der dunklen ruhigen Nacht.
Doch so leicht lassen wir uns diese Ruhe nicht rauben und gehen unsererseits ankerauf, um kurz darauf, eine Seemeile weiter, erneut einsam und ohne Fremdgeräusch zu liegen. Am nächsten Morgen ist dann endgültig Schluss mit lustig und ruhig. Der Wind und das Meer haben Fahrt aufgenommen und unsere Hexe schlingert und stampft heftig an ihrer Ankerkette. Nach ein paar Minuten sind wir und das Schiff seeklar und es geht wieder ankerauf.
Bei soviel Wind und Welle genügt das ausgerollte Vorsegel, um flott voranzukommen. Zwischen 5 und 6 Knoten zeigt die Logge an. Nach 12 gesegelten Seemeillen kommt uns eine „neue“ gut geschützte Bucht in den Weg und gut zu Pass, die Cala Saona. Der Anker fällt und hält dort, das Beiboot wird klargemacht, Nico fordert sein Landrecht ein. Cornelia macht einen ausgiebigen Landgang mit unserem vierbeinigen Seehund, während ich das Schiff aufklare. Die Sonne wandert am Himmel, der Tag geht seinen Gang, eher wolkenverhangen, nicht ganz so heiß, mit angenehmen 25 Grad. Am frühen Abend kommt es uns in den Sinn, die Hexe ins Buchteninnere zu verlegen, aber der Anker klemmt scheinbar wie festgewurzelt am Ankergrund. Unsere elektrische Ankerwinsch erscheint machtlos, das Grundeisen in eigentlich gewohnter Manier nach oben zu ziehen. Ein Blick, der Ratlosigkeit ausstrahlt, wechselt zwischen uns beiden hin und her.
Warum – und vor allem was – hält den Anker auf dem Meeresgrund fest? Da hilft nur noch der Sprung ins kühle Nass mit Maske und Schnorchel. Schnell ist im superklarem Wasser erkennbar, dass unser Pflugscharanker unter einem Unterwasserkabel liegt, und nahezu zeitgleich erkennt die Capitania beim Blick auf den Kartenplotter dass das vermaledeite Kabel in der Seekarte eingetragen ist. Doch alle Erkennitnis kommt erst Mal zu spät, es gilt den Anker durch geschicktes Manövrieren freizubekommen. Der erste Anlauf misslingt, aber mit mehr Gas, mehr Entschlossenheit und höherer Geschwindigekit kommt der Anker endlich klar und unter dem Unterwasserkabel heraus. Erleichterung macht sich breit, der neue Ankerplatz wird daraufhin mit Bedacht und Kennerblick ausgesucht. Falls wir es vergessen haben zu erwähnen, wir sind nicht das einzige Schiff in der kleinen, gegen die vorherrschenden Winde, gut geschützten halbrunden Bucht. Nach Sonnenuntergang leuchten mehr als 60 langsam hin- und umhertanzende Lichter, im Rhytmus der Meeresdünung. Eins davon ist unseres!
Für die nächsten Tage, sind für hiesige Verhältnisse kühlere Lufttemperaturen angesagt und es soll mit 24 Grad relativ kühl bleiben.

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… blau, so blau

12. Juli 2016, Dienstag, Baro 1008, sonnig, warm, Wind Ost um 3
Es Pujols 11:20 – Es Ram 16:00 ca. 16 sm

Nach zwei wunderschönen Tagen in der Ankerbucht vor Es Pujols zieht es uns wieder hinaus. Für morgen ist Nordostwind mit Böen bis sechs Beaufort angesagt, da wollen wir lieber in eine Bucht, die gen Norden geschützt ist, also im Süden der Insel liegt.

Puppenstuben-Bar

Puppenstuben-Bar

Lounge-Bar

Lounge-Bar

Regenschirm-Bar

Regenschirm-Bar

Kerzen-Bar

Kerzen-Bar

Es Pujols hat uns sehr gut gefallen. Klar, es ist ein Touriort, und am eher kleinen Strand direkt vor dem Dorf liegen die Sonnenhungrigen in Zweierreihen dicht an dicht. Aber man kann auch ein bisschen weiter laufen, da wird es schon deutlich leerer, und das Wasser ist blau, so blau. Es gibt unendlich viele nette Restaurants, Strandbars, Tapasbars, und unglaublich viele Italiener, nicht nur als Pizzerien und Ristaurantes, nein, auch unter den Touristen spricht jeder zweite Italienisch. Der deutsche Tierarzt hat in Mailand studiert, wie man dem Internet entnehmen kann. Passt alles.

La Vaca 1/2 loca: Die halbverrückte Kuh

La Vaca 1/2 loca: Die halbverrückte Kuh

El Torro Loco - Der verrückte Stier

El Torro Loco – Der verrückte Stier

Das Leben im Ort, außer am Strand, beginnt frühestens um acht Uhr abends. Dann füllen sich die Bars, die Läden und die Straßen. Einige Läden bieten handgemalte T-Shirts an, manche richtig kunstvoll, andere sogar zum Selbermalen, oder man gibt eines in Auftrag mit eigenen Sprüchen. Der Clou sind handgemalte Espadrilles, mit Kuhmuster oder anderen sinnigen Motiven, sogar für die allerkleinsten Strandläufer. Also ein Ort, in dem man durchaus länger verweilen könnte. Formentera ist auch bekannt für seine Hippie-Szene, mittwochs und samstags gibt es in San Francesc einen Hippiemarkt. Auf jeden Fall bekommt Es Pujols den Preis für die am schönsten eingerichteten Bars, fantasievoll, wie ein Puppenzimmer, orientalisch, alles, was den Betreibern so einfällt. Wir entdecken in einem Schaufenster sogar eine Armbanduhr mit der Silhouette der Insel sowie in einem Stück Glas eingelassenen Muschelchen.

In den Bootsschuppern wird sonntags mittags gespeist

In den Bootsschuppern wird sonntags mittags gespeist

Am Abend, ab 19-20 Uhr werden an der Uferpromenade kleine Verkaufsstände aufgebaut, dort gibt es Schmuck, Kleider und allerlei Tand zu bestaunen und zu kaufen. Wir beobachten einen der Händler beim Aufbau, kaum hängt das Schild „Made in Formentera“, belagern Leute den Stand. Er verkauft kleine Glasbilder mit verschiedenen Flüssigkeiten und Sand, die man schütteln muss, dann sieht es aus, als würden sich Wellen am Strand brechen. Und Ringe und Kettenanhänger aus Glas, in denen kleine Muscheln und Schneckenhäuser gefangen sind. Nicht schön, aber anscheinend begehrenswert, wie wir beobachten können.

Auch Nico genießt das Bad

Auch Nico genießt das Bad

Heute dagegen segeln wir mal wieder mit ein wenig Wind, natürlich von vorne, aber das ist in Ordnung, das kühlt ein bisschen, zur anderen, der Südseite der Insel. Wenn morgen der angesagte Wind aus Nordwest kommt, sind wir hier vor den Wellen gut geschützt. Auffallend ist die Farbe des Wassers, dort, wo der Untergrund Sand ist, hat das Meer eine türkise Farbe wie auf Karibik-Bildern. Wir lassen uns bei fast Flaute vom Boot nachziehen, das macht Spaß und bringt auch ein wenig Kühlung, nur wenn die Hexe schneller wird, ist es gar nicht mehr so einfach, an der Badeleiter hochzukrabbeln. Leider gibt es auch hier wenig Fische zu sehen. Wir finden eine wunderschöne Bucht, weitab von jeglichem Trubel, klettern mit Nico über die Felsen, und gönnen auch ihm ein Bad im kühlenden Wasser. Nur wenige finden mit dem Motorrad oder dem Roller den Weg hierhin. Wir genießen die Stille und den Blick.

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