Reiseklar

Seit ein paar Tagen steht unsere Reiseplanung, noch nicht die mit unserem Kat, aber zumindest die Rückreise zum Boot ist fest gebucht oder abgesprochen. 

Am 3. September wird uns ein Freund mit dem Auto nach Hoorn in Holland bringen. Unsere lieben Segelfreunde Matthijs und Sabrina haben uns zu sich eingeladen und wir werden die ersten Gäste/Freunde sein, die in ihrer neu eingerichteten AirBnB Wohnung übernachten werden. Hartelijk bedankt voor de uitnodiging! Auch unser Freund Kees will bis dahin von seiner Sommerreise mit dem Motorboot Westergouw zurück sein, und wir freuen uns sehr, ihn nach über einem Jahr endlich wieder zu sehen.

Überhaupt freuen wir uns auf Holland und Hoorn; das Land mit seinen freundlichen Menschen und die wundervolle Altstadt von Hoorn ist uns während der zahlreichen Aufenthalte doch sehr ans Hers gewachsen. Es ist jetzt auf den Monat genau acht Jahre her, dass wir unser Landleben gegen das Leben an Bord eingetauscht haben. Wie die Zeit vergeht… 

Am 4. September wollen wir mit Iceland Air von Amsterdam nach Reykjavik fliegen und für drei Tage Island erkunden. Dort waren wir noch nie, doch diese Insel mit ihrer einzigartigen Natur hat es uns schon lange angetan und wir sind gespannt wie ein Flitzebogen, wie es dort aussieht. Ich würde da auch gerne mal hinsegeln, Cornelia hält da nix von, weil viel zu kalt;-). Am 7. September werden wir dann nach Boston/USA weiterfliegen.

Noch nicht so lange, präzise drei Wochen ist es her, dass sich unsere jüngste Tochter Larissa und ihr langjähriger Freund  Johannes das Ja-Wort gegeben haben und in den Stand der Ehe eingetreten sind. Ein wunderbares Ereignis, verbunden mit einer großartigen Feier, in einer tollen Umgebung.

Zoey und die Pinguine

Wir haben natürlich in den zurückliegenden Wochen, so  oft wir konnten, unsere liebe Enkeltochter besucht. Die letzen fünf Tage hatten wir Zoey sogar als Ferienkind bei uns in Darmstadt, eine besonders schöne Zeit, gespickt mit zahlreichen Aktivitäten, die nur durch ein heftiges Kindergarten-Erkältungsvirus, verbunden mit Hals-Kopf-Gliederschmerzen und Fieber, bei uns beiden ein bisschen getrübt war.

Blau wie der Atlantik – der Otterstädter Altrhein

In den letzten Wochen hatten wir auch mal wieder die Gelegenheit, Wassersportreviere in der näherenmUmgebung mit unserem Kajak zu erkunden.

Segelvergnügen auf dem Otterstädter Altrhein

Der Otterstädter Altrhein lockte mit seinen kleinen Eilanden, den Sandstränden und klarem Wasser, in dem viele Fische zu beobachten sind. Zahlreiche Segelboote waren bei lebhaftem Ostwind ebenfalls auf dem Wasser unterwegs. Dieses Revier, nahe bei Speyer, war vor vielen Jahren auch meine seglerische Heimat, mit meinem alten Vierteltonner. Jetzt sind wir da rausgewachsen, aber es ist einfach schön dort und deshalb lassen wir uns gerne hin und wieder von den Schönheiten dieses Reviers locken.

Paddelvergnügen

Ein neues Paddelgebiet haben wir auch erkundet, soweit es die zahlreichen Wasserpflanzen zuließen. Ginsheim  am Rhein ist ein Ort mit 1700 Einwohnern und liegt zwischen den Rheinmetropolen, Mainz und Wiesbaden. Ginsheim hat einen schönen historischen Ortskern, mit Fachwerkarchitektur und an der Rheinpromenaden gibt es neben einem Bootshaus mit Restaurant und dem Sportboothafen eine lange Promenade, Diese führt zum Rhein hin und eine rekonstruierte Rheinschiffsmühle lädt zur Besichtigung ein. Erwähnt werden muss auch die ganzjährig verkehrende Kabelfähre zwischen dem Ginsheimer Ufer und der sehenswerten Nonneninsel. D

Die Kabelfähre fährt bei Bedarf auf die andere Seite

Der Altrheinarm ist ein Paradies für Naturliebhaber, zahlreiche Störche sind in dem knietiefen Wasser auf Nahrungssuche, Seerosen blühen, und Fische huschen zwischen dem Unterwasserpflanzengewirr hin und her.

Als wir dort paddeln waren, war der Wasserstand, ebenso wie der des Rheins, extrem niedrig, der obere Lauf des Ginsheimer Altrheins war ab einem gewissen Punkt so zugewachsen, dass man meinte, auf einer grünen Wiese zu paddeln und irgendwann ging es schlicht und einfach nicht mehr weiter. Wir haben dann umgedreht und sind bis zum Rhein gepaddelt und haben uns an dem Anblick der großen Rheinbrücke erfreut.

Die paar Wochen unserer Sommersegelpause sind rasend schnell vorüber gegangen. Wes und Roisin haben unseren Hexenkat in unserer Abwesenheit bis hoch nach Boston gesegelt, wo wir das Schiff wieder übernehmen werden, da freuen wir uns auch sehr drauf. Doch bis dahin gibt es noch zahlreiche kleinere Dinge zu erledigen, so wie das immer ist, wenn wir hier sind, denn die nächste Rückreise nach Deutschland soll nicht vor Weihnachten sein.

Noch mehr Sport

Ja, mer saan mim Radl da…

Um uns, weil bootlos, ein bisschen zu betätigen, machen wir am Wochenende gerne ein bisschen Sport, wie berichtet z.B. mit dem Kanu, um auch unsere Umgebung erkunden.

Bei der letzten Tour sind wir übrigens mit dem Kanu gekentert beim Einsteigen, was uns aber nicht vom weiterpaddeln  abgehalten hat, wir haben die nassen Kleider ausgezogen und sind im Badeanzug losgepaddelt.

Danach waren wir auf die Fahrräder umgestiegen (es wird ja langsam auch Herbst), und wir haben zwei schöne Touren am Main gemacht und eine weitere am Rhein über den Kühkopf.

Frankfurter Skyline

Die erste Fahrt ging von Schwanheimer Ufer aus Richtung Schleuse Offenbach, dort über die Kaiserleibrücke nach „Hippdebach“, wie wir Frankfurter die nördlichen Stadtteile nennen (für Ortsfremde „auf unserer Seite des Flusses“ im Gegensatz zu „Dribbdebach“, das ist die Sachsenhäuser  Seite, nämlich die auf der anderen Seite des Mains).

Ein Tanker fährt in die Eddersheimer Schleuse ein

 

Von dort aus ging es wieder zurück bis zur Griesheimer Staustufe, insgesamt ca. 22 km.

Wir waren begeistert, wie schön das Mainufer von Frankfurt geworden ist. Auf beiden Seiten des Mains führen Spazier- und Radfahrwege entlang des Flusses, es gibt Gastronomie an und auf dem Wasser, Bänke für Wanderer zum Ausruhen, für Familien zum Picknick und für gestresste Banker in der Mittagspause.

Breite Mainwiesen und ein schönes Café säumen das Deutschherrnufer

Vor allem auf der nördlichen Seite des Mains stehen ganz viele Spielplätze, mit den tollsten Geräten und einen Skatepark mit Halfpipes etc., in dem die Kleinen mit ihren Rollern ebenso Platz fanden wie jugendliche Sportler auf den Skateboards. Es gibt Restaurants für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel, auch Cafés und Bars locken die Besucher. Die breiten Mainwiesen im Frankfurter “Nizza” bieten viel Platz für Besucher und Sportler aller Art, Jogger, Skater, Spaziergänger und eben auch für Fahrradfahrer.

Hier fließt der Main in den Rhein

Unser zweiter Fahrradausflug am darauffolgenden Samstag sollte uns bis zur Mainspitze führen, also dorthin, wo der Main in den Rhein mündet. Da ich insgesamt nicht mehr als 30 km radeln wollte – das, dachte ich, reicht für meinen ungeübten Fahrradpopo – hab ich einen Punkt ausgesucht, der ungefähr 15 km von der Mündung entfernt war, und an dem eine Brücke über den Main führt, damit wir an beiden Ufern radeln konnten.

Die Mönchhofkapelle

Begonnen haben wir an der Eddersheimer Schleuse, die verbindet Eddersheim mit dem Mönchhof, bekannt durch das danach genannte Dreieck. Auf der südlichen Mainseite sind wir bis zum Rhein gefahren, zunächst waren wir ein kleines bisschen enttäuscht, denn die Strecke nach Frankfurt rein, die wir letzte Woche geradelt sind, war kurzweiliger und führte viel näher am Main entlang.

 

schöne Bilder entlang des Weges

eine schmale Durchfahrt

Aber die Wege waren gut zu fahren, an Rüsselsheim und Bischofsheim vorbei, bis wir bei Ginsheim-Gustavsburg wieder den Main überquerten.

Diese Brücken sind für mich immer eine Herausforderung, ich hasse es, das Fahrrad über die schmale Rinne hinauf- und wieder hinunter zu schieben, glücklicherweise habe ich einen sportlichen und lieben Mann, der das für mich macht. Danke, Volker!

Pause

An der Mündung angekommen haben wir eine kurze Pause gemacht, um dann den Heimweg auf der nördlichen Mainseite über Hochheim und Flörsheim anzutreten.

voller Weintrauben

Diese Seite war interessanter, der Weg führte entlang der Weinberge, in denen auch gerade gelesen wurde. Ein bisschen weiter hingen die Reben noch voll mit Trauben, und ein paar Sorten mussten wir im Vorbeiradeln probieren, die Trauben schmeckten sehr lecker und verhießen guten Wein…

Nach 34 Kilometern kamen wir wieder an der Staustufe an, eine letzte Brücke, dann hatten wir es geschafft.

Das war einer der besseren Wege…

Hier wurde der Weg schon schmaler

Am nächsten Tag haben Volker und der Kühkopf gemeinsam mich geschafft. Nicht nur, dass zwei drittel der Zeit die Wege steinig und hubbelig waren, manchmal waren die Spuren für die Fahrräder so schmal, dass ich – nach einem etwas schmerzhaften Sturz in eine Brennesselböschung – auf diesen Strecken lieber das Fahrrad geschoben habe. Die blauen Flecken sind immer noch nicht ganz weg.

Wiesen und Wiesen

Über den Altrhein

Die Landschaft ist zwar wirklich idyllisch, aber am Ende war ich doch sehr froh, dass wir irgendwann den kürzesten Rückweg genommen haben und ich meine schmerzenden Glieder ausruhen konnte.

Dieser Weg sah besser aus

Eine Woche später haben wir auf einem kurzen Ausflug – mit neuem Sattel – den restlichen Kühkopf erkundet, das war schon deutlich angenehmer, waren doch hier auch die Wege eher asphaltiert.

Apropos schmerzende Glieder: Mein Skipper ist ja schon mit Schulterschmerzen nach Deutschland zurück gekommen. Als dieser Schmerz immer weiter Richtung Ellenbogen zog und sich verschlimmerte, hat Volker unseren besten Orthopäden und unsere ungeschlagen allerbeste Physiotherapeuten-Freundin  aufgesucht. Mit dem Erfolg, dass zwar mittlerweile Schulter und Ellenbogen in Ordnung sind, aber, wahrscheinlich wegen eines Karpaltunnelsydroms die Finger kribbeln, auf sehr unangenehme Weise. Und man weiß nicht, wie lange das dauert (nichts für ungeduldige Seemänner), und ob es nicht zu einer andauernden Lähmung führt. Mal sehen, was daraus wird…

Hauptsache auf dem Wasser!

Die Fahrräder passen in den Kofferraum und das Kanu aufs Dach

Da wir im Moment in Darmstadt sozusagen auf dem Trockenen sitzen, (da gibt es nur den winzigen Darmbach, der eignet sich höchstens für Segeln mit Papierschiffchen!), haben wir am letzten Sonntag einfach mal das Kanu aus dem Schuppen geholt und sind mit blauem Boot auf dem Dach und unseren Rädern im Kofferraum an den Altrhein gefahren.

Ab ins Boot!

Gut, dass wir einen Kangoo haben, da ist genug Platz für uns beide und die ganze Ausrüstung.

In Stockstadt beim Restaurant “Bootshaus” gibt es einen Steg, an dem kleine Boote anlegen können. Auf der Wiese davor haben wir unsere Fahrräder abgeladen. Mit dem Kanu auf dem Dach sind wir weiter gefahren bis Gernsheim, Volker hat dort das Boot im Hafenbecken ins Wasser gelassen, das Auto zum Parken gefahren und unter den skeptischen Blicken der Sonntagsausflügler sind wir eingestiegen und auf den Rhein raus gepaddelt.

Die Ufer des Rheins strahlen im Sonnenschein

Es war das schönste Wetter, die Ufer des Rheins auf beiden Seiten, der hessischen und der rheinland-pfälzischen, waren gut besucht von sonnenhungrigen Menschen mit Picknick, Kinderwagen und Sonnenschirmen. Mit der Strömung den Rhein abwärts zu paddeln motiviert, denn die Fließgeschwindigkeit des Rheins mit ca. fünf Stundenkilometern lässt das Ufer schnell vorbei gleiten.

 

Nach dem Frachtern geht es auf die andere Seite

Wir kreuzen immer wieder das Fahrwasser, um auf der flacheren Innenkurve zu bleiben, denn dort sind wir außerhalb des Fahrwassers und die großen Frachtschiffe bleiben seit genug weg.

Ab und zu steht ein Angler im Wasser, oder ein Hund spielt im kühlen seichten Wasser. Auch Jetskis und kleine schnelle Motorboote fahren an uns vorbei oder kommen uns entgegen.

 

So idyllisch ist es im Altrhein

Wir lassen den Eicher See links liegen, kreuzen mal wieder das Fahrwasser, nachdem drei große Frachter vorbei sind, und bei Rheinkilometer 468,3 biegen wir in den Erfelder Altrhein ein. Nach sechs Kilometer auf dem strömenden Rhein paddeln wir nun bei deutlich weniger Strömung durch eine idyllische Flusslandschaft.

 

Ahoi!

 

 

 

Ein Reiher begleitet uns die ganze Zeit, links grast ein Reh, zahlreiche Enten fliegen über uns, wir genießen die stille Fahrt. Vor Stockstadt sehen wir die ersten anderen Paddler, später kommen auch die Tretboote. Bis dahin waren wir völlig allein auf dem ruhigen Altrheinarm.

Auf dem Radl

Beim Bootshaus steigen wir trockenen Fußes über den Steg aus, denn den am Sonntag ist die Tür geöffnet, wir können das Boot über den Steg raustragen und legen es oben aufs Gras.Mit den auf vorhin abgestellten Fahrrädern radeln wir zurück nach Gernsheim, beim Fährhaus und der Frittenbude gegenüber ist es inzwischen noch voller geworden, denn bei dem schönen Wetter kommen alle nach draußen und genießen den Tag.

Was für ein schöner und sportlicher Tag

Wir haben einen zwei Drittel-Triathlon hinter uns, ca. 12 km Paddeln und fast 10 km Radfahren, am nächsten Tag merke ich zwar meine Schultern, aber es war ein wunderschöner Tag mit einem etwas anderen Wasserfahrzeug.

Auf zu neuen Ufern!

Auf zu neuen Ufern!

Es war ein sehr seltsames Jahr für die ganze Welt, aber auch für uns und unsere Hexe!

Nach einem langen Winter und einem „bootlosen“ Frühjahr bekamen wir endlich unsere Hexe wieder.  Im Sommer konnten wir – wie im Blog berichtet – mit unseren Kindern und Freunden das Leben auf und rund um das Ijsselmer genießen.

Seit dem Herbst wird es immer schwieriger mit dem Reisen. Solange es ging, haben wir mit der Hexe auf dem Ijsselmer viele von früher bekannte und lieb gewonnene Routen gesegelt, haben auf den Inseln schöne Tage verbracht, und mit unseren lieben Freunden aus Hoorn so manchen schönen Abend.

Wir wünschen
allen unseren Freunden
ein gesundes,  fröhliches und reisefreudigeres Jahr 2021!

Als Jahresrückblick haben wir ein paar schöne Fotos von 2020 rausgesucht.

Im Süßwasser

Die Überführungscrew

Auf dem Ijsselmer

Endlich in Hoorn

Und wer ist

 hier der Captain?

Besuch an Bord …

und auf Vlieland

Ein tolles Geschenk von Freundin Ingrid!

 

Sturmwind im Gepäck

Eigentlich hatten wir geplant, nur ein paar Tage in Darmstadt zu bleiben, doch am Ende sind es fast drei Wochen geworden, bis wir wieder zu unserer Hexe reisen konnten. Der Grund lag am regenreichen Unwetter, das uns und vor allem unseren Keller am vorletzten Sonntag in den heimatlichen Gefilden heimgesucht hat. Gegen ein Uhr nachts ging es mit dem Starkregen los, und weil ich wusste , dass wir bei einer Entwässerungsleitung ein mögliches kleines Leck in den hinteren Keller „eingebaut“ hatten, hab ich mich schlafensmüde in den Keller begeben. Dort suppte es, wie gedacht, an einer Stelle aus der Decke, schnell einen Eimer untergestellt und schon sah ich das Problemchen  als gelöst an. Doch plötzlich hörte ich ein verdächtiges Grollen und Grummeln aus den Bodenabflüssen und im gleichen Moment schossen aus denselben Wassermassen empor, und die begannen, alle Kellerräume rasend schnell mit Wasser zu fluten.

Ich geriet für kurze Zeit in eine Art sprachloser Schockstarre, erst, als ich mich davon erholt hatte, schrie ich (war wohl echt ein bisschen aufgeregt ;-)) Cornelia zu, dass sie die Feuerwehr rufen sollte. Dann wurde ich aktiv und wuchtete noch nicht ausgepackte und noch trockene Umzugskartons in höhere Lagen.  Währenddessen sprudelte das Wasser, von dem sintflutartigen Regen weiterhin angetrieben, munter aus den Abflüssen und stand in einzelnen Abschnitten mittlerweile über fünf Zentimeter hoch. Doch mittlerweile kam das schreckliche Nass nicht mehr allein aus Abflüssen, sondern es drückte sich auch durch die Kellertür am Ende der seitlichen Hauseinfahrt. Die Lage spitzte sich immer mehr zu. Bis mit einem plötzlichen erneuten Gurgeln das Wasser auf umgekehrtem Weg wieder abzulaufen begann. Ich traute meine Augen kaum.

Mittlerweile waren auch Cornelia, Sohn Leonard und vier Männer von der Feuerwehr in unseren Kellerräumen tätig, um der verbliebenen Wassermassen Herr zu werden.  Mit Besen, Abziehern und vereinten Kräften schöpften und zogen wir das Wasser in Richtung der Bodensyphons. Gegen 2.30 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr bei uns beendet, wir mit unseren Kräften am Ende und sowas von reif fürs Bett.

Die folgenden Tage haben wir die Kellerräume komplett leergeräumt, alle durchnässten Baumaterialien, wie Putz, Betonestrich und Fugenmasse nach draußen befördert, unseren alten Industrietrockner reaktiviert, tagsüber für Durchlüftung und Sonneneinstrahlung gesorgt und alles aufgeklart. Die Ursache für die Misere wird wohl in unseren Baumaßnahmen zu suchen sein; eine Verstopfung, die dann wahrscheinlich durch den steigenden Wasserdruck im Keller plötzlich aufgelöst wurde, so schnell weg, wie sie kam …

Der Wind peitscht die Zweige

Jetzt sind wir wieder an Bord und verfolgen mit Spannung das aktuelle Wettergeschehen, das an der nicht allzu weit entfernten Küste für Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern gesorgt  – und uns immerhin noch bis 90 km/h beschert hat, garniert mit heftigen Regenschauern, herabfallenden Blättern und kleinen Ästen von den benachbarten Bäumen.

Kleine Blätter verwandeln die weißen Rümpfe

Seit gestern Abend heult der Wind, Regenmassen stürzen hernieder, damit leider auch die Blätter der benachbarten Bäume.

Das Einhorn, Wahrzeichen der Stadt des “Goldenen Zeitalters”

Hoorn im allgemeinen und der Vereinshafen im besonderen zählen wir zu den sichersten Häfen, die wir kennen. Die nahe Stadt mit dem markanten Turm, das Hafengebäude. die Mauer des alten Stadthafens und der angrenzende Wald mit Baumbestand sorgen für einen geschützten Liegeplatz, bei allen Wetterwidrigkeiten.

Mittlerweile ist auch unser neues Lazybag, die „Großsegelstaupersenning“, angekommen und wenn sich das Wetter beruhigt hat, können wir das austauschen. Cornelia hat da auf den neuen Segelsack eine schönere Grafik draufsetzen lassen, da sind wir schon sehr gespannt drauf …

Wir hatten gestern Besuch von einem Clubmitglied unseres hiesigen holländischen Segelvereins, dem WSV HOORN, er hat  einen Bericht über uns und unsere Reisen für die Onlineausgabe der Vereinszeitschrift geschrieben, und wollte noch kleine Details mit uns besprechen. Daraus entwickelte sich eine längere, sehr lebhafte und anregende Unterhaltung. Bedankt Walewijn, wij hopen jou weer een keer an bord ontmoeten te kunnen!

Der Himmel über dem Julianapark it ganz dunkel – Blick zur “Nieuwe Wereld”

Spät abends haben wir mit Segelfreunden Jan Jaap und Adrienne von der „Nieuwe Wereld“ den Lotusgrill angeworfen, leckere Fleischspieße gegrillt und den Unterschied zwischen Mangold (Snijbiet auf holländisch) und Pak Choi, dem sog. Chinesischen Senfkohl, diskutiert. Mangold hatten wir als Gemüse aus unserem kleine Nutzgarten in Darmstadt mitgebracht und für heute Abend zubereitet, Pak Choi hielt ich fälschlicher Weise für Mangold. Ganz lustig, das Ganze in einer Fremdsprache zu erörtern, aber Dank Übersetzungstool und Geduld lösbar. Schön, wieder soviel holländisch sprechen zu können; noch besser, dass dadurch unser Wortschatz gleichzeitig immer weiter anwächst.

Unterstützung beim Rolling home für Segler

Wie alle sind auch wir in diesen seltsamen Zeiten häufig in telefonischem und Mail-Kontakt mit vielen Freunden. Hier in Deutschland arrangiert man sich mit den Umständen, Schlangen an den Supermärkten und der Maskenpflicht ab Montag, offensichtlich mehr oder weniger gut. Gestern waren wir mal am sehr späten Nachmittag kurz in der Innenstadt, um frisches Obst zu kaufen, dabei fiel uns, trotz der inzwischen auf 800 qm wieder geöffneten Geschäfte eine gähnende Leere auf.

Zuchttöpfe!

Aber glücklicherweise haben wir ja seit Wochen sehr schönes Wetter. Außerdem sind wir hier in Deutschland nicht sooo reglementiert wie unsere Freunde auf den Kanaren oder in der Karibik und in anderen Ländern. Wir wurschteln so vor uns hin, und ich freue mich auf meinen neuen Garten, für den ich schon ganz viele Gemüse- und Nutzpflanzen vorziehe. Außerdem vermissen wir Samy schmerzlich, auch die obligatorischen Spaziergänge. Jetzt muss ich morgens turnen, damit ich nicht einroste, statt über die Mathildenhöhe zu laufen.

Unsere Segelfreunde Ralf und Inge von der Segelyacht „Malwieder“ liegen noch in der Marina auf Antigua, aber sie scharren mit den Füßen (oder besser, wedeln mit den Segeln?), um nach Europa zurück zu kehren, denn die Hurrican-Saison in der Karibik naht, und mit ihr die Notwenigkeit, das Boot in sichere Gefilde zu bringen, also außerhalb des Hurrikan-Gürtels zwischen 10° und 30° N. Das Problem haben dieses Jahr viele Segler, die vielleicht eigentlich weiter in die USA oder durch den Panama-Kanal wollten. Und so hat Trans-Ocean, der Verein zur Förderung des Hochseesegelns, mit dem Verein Intermar e.V.  eine einmalige Initiative, das Trans-Ocean Rolling Home Team, entwickelt, um Boote, die sich auf den langen Weg machen, zu unterstützen, und den Crews mit Wetterberichten, und Kontakt zur eventuellen Transithäfen zur Seite zu stehen. Wer sich dafür interessiert, hier ist der Link dazu: https://www.trans-ocean.org/Bericht-lesen/ArticleId/6156/Unterstuetzung-fuer-die-Route-Karibik-Europa

Wir werden die „Malwieder“ auf jeden Fall, soweit es geht, verfolgen und per Mail Kontakt halten, ebenfalls das atlantische Wetter beobachten, um im Notfall mit Berichten helfen zu können.

Abschied für immer

Ein letztes Foto von Samy

Nicht plötzlich, nicht unerwartet, aber doch für uns viel zu früh mussten wir auf immer Abschied von unserem treuen Begleiter und geliebten Bordhund Samy nehmen, der nach 14-tägiger Krankheit gestern verstorben ist. Die Nieren haben nicht mehr mitgespielt, zahlreiche Tierarzt- und Tierklinikbesuche haben letztendlich leider nichts bewirkt, der Zustand von unserem Samy hat sich tagtäglich verschlechtert. Samy hat gekämpft, alle Behandlungen tapfer ertragen, und am Ende hat er doch den Kampf verloren.

im Gras auf der Mathildenhöhe

Wir waren so hoffnungsvoll nach der überstandenen Bauchspeicheldrüsenentzündung im vergangenen Oktober, dass uns Samy bis ins hohe Hundealter als  geliebter vierbeiniger Begleiter, egal ob auf dem Wasser oder zu Lande, erhalten bleiben würde. Wer Samy kannte (und das sind sicherlich einige), egal ob in seiner Funktion als Bordhund oder als ruhiges Wesen an unserem Heimatstandort, weiß, was wir nun vermissen müssen.

Der Abschied schmerzt uns sehr, viele Tränen sind geflossen, als wir Samy auf dem letzten Weg begleitet haben. Wir werden ihn allzeit liebevoll in Erinnerung behalten und wir sind sicher, dass er seinen Weg über die Regenbogenbrücke gefunden hat und gut im ewigen Reich der Hunde angekommen ist.

Samys Grab in unserem neuen Garten, dort kann er für immer über uns wachen

Am Ende dieses traurigen Blogbeitrages wollen wir noch ein Gedicht von Pablo Picasso niederschreiben, das unsere Bindung zu Hunden im Allgemeinen und zu Samy im Besonderen widerspiegelt:

Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben

Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch,

wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch

immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an.

Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug.

Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich

sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen.

Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben.

Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines

Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt

werden möchte. Er tut es einfach.

Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.

Kurzes Update

Überall auf der Welt ist die Zeit verlangsamt, das öffentliche Leben ist mehr oder weniger zum Erliegen gekommen, die Menschen kommen mehr oder weniger gut damit zurecht.

Auch wir sitzen in Darmstadt fest, uns geht es gut, wir leben in unserer Wohnung wie so viele andere auch, noch können wir problemlos nach draußen gehen, im Familienverbund oder mit einer „haushaltsfremden“ Person, wie es so schön heißt.

Kathrin hat einen Mundschutz, Stil “Florentine”, selber genäht

Viele Freunde von uns sind aber noch auf ihren Booten, sie liegen in Häfen auf den Kanaren, In Puerto Calero, wo auch die einsame Hexe auf unsere Rückkehr wartet, Solvey und Armin in Santa Cruz de Teneriffa, Martina und Jens in Garrachico auf Teneriffa, Susanne und Martin in Lagos (Portugal), Kathrin und Peter inArenys de Mar nördlich von Barcelona, und ganz viele sind in der Karibik verstreut.

Von Solvey und Armin haben wir erfahren, dass es im Hafen von Santa Cruz de Teneriffa  eine strenge Duschordnung gibt: Von 9 – 10 Uhr darf Steg 3 in die Waschräume, von 10 – 11 Uhr Steg 4, u.s.w., damit sich nicht zu viele Menschen dort aufhalten. Einkaufen darf immer nur einer. In Garrachico auf Teneriffa kontrolliert das Militär jede Bewegung der Boat People, Joggen, Sport im Freien, Fahrradfahren ohne Supermarktbesuch sind verboten. Die Segler verabreden sich zum Plausch auf der Toilette! Da ist das Leben wohl total eingeschränkt.

Hilfe über die Situation in den Marinas bieten Trasocean und Navily auf ihren Websites:
https://www.trans-ocean.org/Bericht-lesen/ArticleId/6136/Corona-Das-sagen-unsere-St-252-tzpunktleiter

http://blog.navily.com/en/blog/covid-19-marina-information/

In Lagos ist die Marina ebenfalls abgeriegelt, die Bootsbewohner bekommen die Einkäufe an Bord geliefert, und igeln sich ein. Boote kommen vielfach weder rein noch raus aus den Marinas.

Prinzipiell gut geht es manchen Seglern in der Karibik. Auf einigen Inseln scheint das Leben halbwegs normal weiterzulaufen, aber ganz viele Inseln sind gesperrt. Und die Hurrikan-Saison steht vor der Tür! Ab Ende Mai gibt es keinen Versicherungsschutz für die Boote mehr, viele, sehr viele planen den Rückweg nach Europa, aber die Azoren sowie Madeira sind gesperrt, und stehen unter Quarantäne. Hier noch ein interessanter Artikel, den Volker im Netz gefunden hat:

https://floatmagazin.de/orte/fluch-der-karibik/?fbclid=IwAR1oXZZ7psAjDyY47DisX1LPSG2l4ny5KlSo_EwF5nfJSkG6TSvguqCbuzk

Schneeflöckchen

Winterwonderland

Man kann ja sagen. was man will zum bisherigen deutschen Winter, der, zumindest in Darmstadt, die Bezeichnung “Winter” bis heute garnicht verdient hatte. Seit wir hier sind, und das sind nun schon geschlagene drei Monate, hatten wir ein paar schöne Sonnentage, einige Regenperioden und ganz viel Grau, nur hin und wieder richtig winterlich kalt, mit Temperaturen unter null Grad, gab es kaum.

Hexe mit Hund im Schnee

Heute kam dann die Totalüberraschung, Wintereinbruch mit starkem Schneefall seit dem Nachmittag. Im Moment schneit es noch weiter und verwandelt die ganze Stadt in ein einheitliches Weiß.

Ich mag die weißen Flocken sehr, die ruhig und sacht vom Himmel fallen.

Vergesst die meckernden Autofahrer, die schneebedingt im Stau stehen, auch die fluchenden  Radfahrer in der Stadt, die schlingernd ihren Weg suchen, mir egal, mein Herz schlägt schneller wenn es draußen schneit.

Auf unserem Rückweg waren hier schon rodelnde Kinder unterwegs

Wir haben unserem Samy das Wintermäntelchen angezogen, uns selbst dick und warm eingepackt und sind erstmal hoch zur winterlichen Mathildenhöhe gestiefelt und haben die schneeweißen Parkanlagen, Denkmäler und historischen Gebäude bewundert.

Es war zunächst noch sehr nasser Schnee, der sich aber großartig zum Bauen von Schneemännern aller Größen eignete. Deshalb sieht man schon die ersten Kinder große Bälle rollen für ihre  Schneemänner, andere probieren es schon mit den Schlitten, oder lassen sich im Schnee den Abhang hinunter rollen.  Viele Spaziergänger haben ein seliges Lächeln im Gesicht und erfreuen sich wie wir am “Winterwonderland”.

Denker im Schnee

Stumm schauen die Löwen vom Tor auf das Weiß

Hochzeitsturm in Xmas-Deko

kleiner Schneemann

 

 

 

 

Das sieht eher weihnachtlich aus!

 

Spontan kommen mir ein paar Weihnachtslieder, die sich um das Schneethema drehen, auf die Lippen und auch wir bauen einen kleinen Weihnachts-Schneemann.

Weiter geht es durch den schweren feuchten Schnee zur Rosenhöhe, die ebenfalls von einigen fotografierenden Menschen besucht wird.

Lange wird die spätwinterliche Freude wohl nicht währen, denn am Samstag soll es mit vorhergesagten 14 Grad wieder frühlingshaft warm werden. Aber wir haben ja gelernt, dass vor allem der Moment zählt, und der ist wunderbar

Jetzt kommt die kurze winterliche Abhandlung zum Ende, bei dampfendem Ingwertee wärmen wir uns auf.

Segeln steht leider noch nicht auf dem Programm, es gibt daher keine Berichte von abenteuerlichen Segelreisen, aber das wird sich auch irgendwann wieder ändern. Wie uns Bilder und Zeilen von lieben Freunden verraten, liegt die Hexe gut an ihrem Platz, hat den Sahara-Sandsturm vom letzten Wochenende gut überstanden und erstrahlt, dank Pedros Hilfe, in glänzendem Weiß.

Ganz nah am Wasser

Die Elbphilharmonie: eine gigantische Welle

Im Moment kann man uns getrost als Landratten bezeichnen, denn zu viele Themen halten uns hier noch für eine ganz schön lange Weile gefangen. Wie sagt Ralf von der Segelyacht “Mal Wieder” so richtig; “Die Gesundheit ist das Wichtigste “, damit hat er natürlich Recht. Bei der Capitania ist noch einiges abzuklären und das geht leider untersuchungstechnisch nicht auf den Kanaren, jedoch auch nicht in Darmstadt, sondern nur in Hamburg. Und weil wir die Stadt an der Elbe sehr mögen, haben wir das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden und einen Kurzurlaub in der Elbmetropole verbracht.

Der große Saal in der “Elbphi”, auf jedem Platz eine optimale Akustik

Wir hatten zudem noch Buchungsglück und konnten für adäquates Geld ein Zimmer im “Westin”,dem Hotel in der Elbphilharmonie, mit sagenhaftem Elbeblick buchen. Die Capitania hat noch eine Führung durch die Elbphilharmonie am Ankunftstag buchen können, leider nur für sich, da diese Führungen manchmal auf Wochen hin ausverkauft sind.

Die etwas andere Toilettenbeschriftung

Nach gemütlichen und staufreien fünf Stunden Autofahrt sind wir am Sonntag in Hamburg angekommen. Das Wetter zeigte sich nicht von seiner besten Seite, neblig-grau begrüßte uns die Hansestadt, nur dass das erste, für uns reservierte Zimmer im Hotel, zwar die versprochene tolle Aussicht hatte, doch dafür eine defekte Fensterdichtung, sodass der Generatorenlärm des gegenüber liegenden Frachters samt dem Lärm der angrenzenden Fabrik für industrielle Gase herein drang.

Die größte der fünf (!) Orgeln von St. Michaelis

Das Wahrzeichen Hamburgs: der Michel …

… mit dem wunderbaren Barock-Interieur

Die Empfangsdame bemühte sich, so wurde uns ein anderes Zimmer zugesagt, das jedoch noch nicht übergabeklar war. Wir nutzten die Zeit bis zum neuen Zimmer für einen Spaziergang durch die Speicherstadt und zur Michaelis Kirche, die  wohl umgangssprachlich besser als “der Michel” bekannt ist. Wir waren sehr beeindruckt von dieser wunderschönen Barockkirche Auch dem City Sportboothafen haben wir einen Besuch abgestattet und es gibt dort immerhin trotz des nordischen Winters zwei bewohnte Katamarane. Am nächsten Morgen ging es früh zur Klinik.

Die Rickmer Rickmers im Hamburger Hafen

Der Nachmittag hat dann wieder uns gehört, wir haben den schönen Hotelpool ausgiebig genossen. Abends ging es am Hafen entlang, an der Dreimastbark Rickmer Rickmers vorbei, zum Brauhaus. Dabei nieselte es leicht, aber in Hamburg ist das kein Regen, sondern einfach “Wetter”! Die Capitania liebt nicht nur das Meer, sondern auch dessen verzehrbaren Inhalt und war von ihrem appetitlich angerichteten Käptn’s Teller mehr als begeistert.

Das rote Feuerschiff LV14
vor dem blauen Ausflugsboot

Auf dem Rückweg haben wir spontan noch einen Stop auf dem historischen Feuerschiff eingelegt und sind aus rein glücklichen Zufall mitten in eine Jazz Jamsession reingestolpert. Jeden Montag treffen sich dort verschiedene Jazzmusiker im Maschinenraum des historischen Bootes und spielen für das begeisterte Publikum bekannte und unbekannte Lieder in immer wechselnden Besetzungen. Und es wurden immer mehr Künstler auf und neben der Bühne.

Begeisterte und begabte Jazzer spielen montags im Feuerschiff

Vorne Klarinette und zwei Saxophone, hinten Bass, Klavier und Schlagzeug, links die letzten Zugänge: zwei Trompeter und ein Posaunist

Was für ein schönes Erlebnis!