Kategorie: Leben an Bord

  • Nachgetragen

    Zu recht beschwert sich Kees, dass wir noch garnicht davon geschrieben haben, dass die Hexe wohlbehalten in Hoorn liegt. Und nicht in irgendeinem Hafen, denn wir hatten Glück, der WSV Hoorn, also mein holländischer Segelverein, in dem ich nun seit über 20 Jahren Mitglied bin, hatte tatsächlich einen freien Liegeplatz für unseren großen Katamaran. Wir sind sehr froh, wieder in Hoorn und wieder beim WSV zu sein. Viele Freunde und Bekannte kennen wir hier schon seit vielen Jahren, und die wunderschöne Altstadt lädt zum Bummeln und Verweilen ein.

    Dazu ist es sommerlich warm, das Wasser ist warm und lädt zum Schwimmen ein. Holland und Hoorn im Speziellen zeigen sich von ihrer besten Seite. Doch wir sind nicht nur zum Vergnügen hier. Es gibt einiges an Bord zu reparieren, bzw. auszutauschen. Bei einem Zwischenstopp in Workum, unserem früheren Sommerhafen, habe ich mit Freund Wolfgang bereits die leckende Hochdruckpumpe vom Wassermacher ausgebaut. Und siehe da, die Pumpe ist „Made in Germany“ und auf der Frontseite steht Cat Pump (das ist der Hersteller), „the Pump with nine Lifes“ (die Pumpe mit neun Leben).

    Wolfgang und ich müssen lachen und kommen zu dem Schluss, dass ein Leben der Pumpe jetzt zu Ende ist, sie aber glücklicherweise noch acht weitere haben muss. Bei der weiteren Recherche stellte sich dann sogar heraus, dass der Hersteller ebenfalls in Hessen angesiedelt ist, und wir die Hochdruckpumpe dort persönlich zur Revision vorbeibringen können, was wir vorgestern auch taten. Jetzt warten wir auf den Kostenvoranschlag von Cat Pumps und die anschließende Reparatur.

    Hier in der Werkstatt vom Segelverein konnte Lukas dann noch mit seinem neuen Edelstahlschweißgerät den abgebrochenen Navistuhl wieder anschweißen. Das war garnicht so einfach und ziemlich trickreich, da das relativ günstige Schweißgerät nicht so wollte, wie er das gerne gehabt hätte. Am Ende hat dann noch ein Vereinskamerad mit einem wegführenden Hinweis maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Der Navistuhl ist wieder an seinem Platz und er hat bis jetzt auch mehreren Sitzversuchen von mir Stand gehalten.

    Am zweiten Arbeitstag haben wir dann erfolgreich den leckenden Hydraulikzylinder vom Autopiloten gegen eine neue Einheit ausgetauscht, anschließend das Leitungssystem entlüftet und denAutopiloten, wenn auch nur im Hafen, ausprobiert. Weiterhin haben wir den alten Teppich, der noch als Muster für einen neuen dienen soll, zum Auto gebracht, ebenso unseren alten 6-PS-Tohatsu-Außenborder, dann noch überflüssige Leinen und Ersatzteile. Zudem hat die Capitania tief in den diversen Bilgeabteilen gewühlt und lang abgelaufene Lebensmittel aussortiert. Da kamen echt Dosen und Verpackungen zum Vorschein, die schon mehr als drei Jahre über dem Mindesthaltbarkeitsdatum waren und auch ziemlich seltsam rochen, nachdem wir sie testweise geöffnet hatten. Samstag ging es dann nach Hause, denn am letzten Sonntag wurde unsere jüngste Tochter Larissa 30 Jahre alt. Die Folgetage sind dann nur so dahin geflogen, und es blieb echt noch nicht mal genügend Zeit, um einen aktuellen Blogbeitrag zu erstellen. 

    Insgesamt sind wir auf dieser Reise von Lanzarote bis Hoorn 2300 sm gesegelt, waren an 21 Tagen, davon über 12 an einem Stück, auf See (oder dem Ijsselmer), und sind nun sehr froh, mit dem Boot mal wieder in heimischen Gefilden zu sein.

    Jetzt sind wir wieder für ein langes Wochenende auf unserer Hexe, und nehmen uns die Zeit.

  • Süßwassersegler

    Gerade als wir uns bettfein gemacht und uns hingelegt haben, beginnt irgendwas außen an unseren Rumpf zu tackern. Tack, tack, tack, dann ist es wieder kurz still und dann geht es anderen Stellen weiter. Etwas verwundert gucken wir uns an, was oder wer verursacht dieses Geräusch? 

    Gestern früh haben wir unsere Leinen in Vlieland losgeworfen und sind rasend schnell im 2. Reff durch die Wattfahrwasser des holländisches Wattenmeeres in Richtung Harlingen gesegelt. Mit einlaufender Gezeit und 25 Knoten Wind von der Seite zeigt das GPS flotte 13 Knoten Fahrt an. Eine 60 Fuß große Motoryacht, die uns überholen will, muss ihre stählernen Herzen schon auf Drehzahl bringen, damit sie in Gleitfahrt an uns vorbeiziehen kann. Die Wattsegelei kann so krass schön sein und sportlich, weil die Fahrwasser immer mal  abknicken und die Segel getrimmt werden müssen.

    Vier wunderbare und erholsame Tage auf Vlieland liegen hinter. Wir hatten endlich, nach Jahren, wieder die Fahrräder ausgepackt und sind in den Ort und zum Kaffee trinken zum Posthuys geradelt. Dünenlandschaften wechseln isch dabei ab mit Kiefernwald oder Flächen mit Büschen und Sträuchern. Das Meer ist immer nur einen Steinwurf weit entfernt, und wenn man eine der endlos vielen Dünen besteigt, bietet sich dem Betrachter ein grandioser Ausblick. Die Nordsee liegt auf der Nordseite, das Wattenmeer auf der Südseite von Vlieland. 

    auf dieser Insel haben wir in vielen Jahren, sehr viele Wochenenden und Urlaubstage mit unseren Kindern verbracht. Wir schwelgen in Erinnerungen. Ein Paradies ist Vlieland für uns und anscheinend auch für andere Segler, denn der Hafen ist rappelvoll, Alle Plätze sind belegt, und an den Längsseitsstegen wird in Päckchen gelegen. Und so treffen wir auch Freunde aus unserem früheren Heimathafen in Workum, von der SY Camelot und SY Scampy. Ein schönes Wiedersehen nach vier Jahren, die so schnell ins Land gezogen sind.

    Jetzt liegen wir für zwei Tage in Workum, ItSoal. Das war früher unser Heimathafen und auch hier wandeln wir auf alten Spuren. 

    Heute sind wir mit dem Fahrrad zum Zentrum von Workum gefahren, die Stadt zählt zu den ältesten friesischen Städten und der Altstadtkern ist super schön. Wir genießen das quirlige Leben, trinken einen Kaffee auf dem kleinen Marktplatz und versichern uns immer wieder gegenseitig, wie hübsch doch alles so ist

    Jetzt wollen wir doch noch das Rätsel um die mysteriösen Tack-Geräusche auflösen. Es war schlichtweg eine Stockente, die den grasähnlichen Bewuchs an unserem Wasserpass abgefressen hat. Sehr löblich von der Ente, finden wir.

  • Auf der Insel

    Mittwoch, 11. Juni 2025
    Ijmuiden 09:45 – 21:10 Vlieland, 68 sm
    Baro 1022, sonnig, Wölkchen, Wind zuerst 5 Knoten, die See unter 1 m

    Am Abend unserer Ankunft, vorgestern, standen Uwe und Sigrid von der Islay schon am Steg, um die Leinen anzunehmen, full Service! Obwohl es schon spät war, mussten wir dann noch ein paar Stunden das Wiedersehen feiern, und es gab ja so viel zu erzählen aus den acht Jahren, in denen wir uns nicht gesehen haben.

    Gestern hatten wir ein unerwartetes Treffen. Vor zehn Jahren sind wir hier vor Ijmuiden mit dem Segelboot von Petra rausgefahren, um die Asche von ihrem verstorbenen Mann und unserem liebsten Freund, ebenfalls Volker, dem Meer zu schenken. Seither kommt sie in Begleitung von Volkers Bruder mit Familie an Volkers Geburtstag, eben dem 10.6., nach Ijmuiden an den Strand. Diesmal konnten wir mitgehen, bei 30 Knoten Wind flog einem der Sand in den Mund, aber die Kiter hatten ihren Spaß. Natürlich haben wir anschließend auf der Hexe noch Kaffee getrunken, und ein paar Killepitsch waren auch dabei.

    Wir starten in Ijmuiden heute Morgen unter Motor und Großsegel, von 10:45 bis 11:15 darf die Genua mitziehen. An unserer rechten Seite sind endlose Sandstrände. Wir müssen aufpassen, einige Fischer, die Küstenwache, später auch mal ein mutiger Nacra-Katamaran, der wahrscheinlich für die Regatta „Texel rund“ am Wochenende üben wollte, sind nahe unserer Fahrlinie.

    Die Segel stehen

    15:15: Volker will gerade die Genua an Backbord ausrollen, da flutscht die Dirk – die Leine, die den Baum oben hält, wenn das Großsegel es nicht tut – aus der Klemme. Die muss da aber dringend wieder eingefädelt werden! Dazu hole ich Nadel und Faden,  eine Häkelnadel und Klebeband. Der Faden wird an das Ende der Leine angenäht, die Nadel an die Häkelnadel geklebt, und dann vorsichtig durch die Klemme gezogen. Das hat gut geklappt, der Baum kann wieder gesichert werden, wenn das Großsegel geborgen wird.

    Plötzlich segeln wir mit acht Knoten auf 323°, nur 20° zu weit nach Backbord, dem heutigen Etappenziel, Paal 8 vor Texel, entgegen. Wir fahren fast bis zum Verkehrstrennungsgebiet, wenden dann zurück Richtung Küste. Plötzlich ist der Wind weg, wir hängen in einer Flaute. Seitdem motoren wir, der Wind ist wieder da und kommt genau von vorne. Außerdem frischt er immer weiter auf, am Ende läuft auch noch Wind gegen Strom, da ist die See besonders ruppig. Wir haben seit 17 Uhr über 20 Knoten Wind aus NO.

    Das Etappenziel isst gestrichen, wir fahren doch durch bis Vlieland Hafen. Wir können zwar nicht in die Marina selbst, sagt der Hafenmeister, da hat er heute keinen Liegeplatz für uns, erst morgen. Aber in dem 1. Hafen an Steuerbord, den sie „derte Haven (?)“ nennen, soll es einen Steg geben, an dem wir auch nachts anlegen könnten, auf Kanal 21 wäre jemand, der uns den Platz anweist. Volker ist schon sehr nervös, dass wir dort einen ordentlichen Platz bekommen, denn an den Dalben im Gezeitenhafen können wir nicht liegen. Da wir noch im Hellen ankommen möchten, lassen wir das Kreuzen, und fahren mit – inzwischen gerefftem – Großsegel auf direktem Weg.

    Kurz nach neun sind wir angekommen, den Strom der Gezeit haben wir perfekt ausgenutzt. Volker findet schnell einen Liegeplatz an einem Plattbodenschiff, mit netten Leuten, die unsere Leinen annehmen. Nun sind wir auf „unserer“ Insel angekommen, morgen schauen wir mal, was sich alles geändert hat.

  • Das bunte Segel

    Montag, 9. Juni 2025
    Nieuwpoort 04:50 – Ijmuiden
    Baro 1023, diesig, 14°, Wind 7 kn SW

    Unser heutiger Gast ist Jan Welsch von dem Boot „Philae“. Ihn und seine Frau Ria haben wir in Puerto Calero kennengelernt, und sind seitdem in regelmäßigem Kontakt, egal wo wir uns befinden, WhatsApp macht’s möglich.

    Pünktlich um 04:35 klingelt unser Wecker, da ist die Crew in Person von Jan schon an Bord und wartet im Cockpit.  Zwanzig Minuten später sind die Leinen los und wir fahren zur Ausfahrt, setzen noch im Kanal das Großsegel, aber leider muss der Motor mit laufen, hier ist viel zu wenig Wind.

    Mit Sonnenaufgang ist der Wind aufgewacht, wir segeln noch mit Motor Unterstützung. An der Einfahrt nach Oostende ist richtig viel los, die Versorger für die Windparks fahren ein und aus auf der markierten Anfahrt, und sie haben dort Vorfahrt vor kreuzenden Yachten und Seglern. Wir sind alle drei mega aufmerksam, beobachten das CPA, den Closest Point of Approach. 

    Endlich sind wir frei davon, und fahren weiter zur nächsten Herausforderung bei der Kreuzung vor Zeebrugge. Zwischendurch können wir schon segeln, Volker hat den Gennaker raus geholt. Zunächst waren 15 Knoten Wind, und es ging richtig los, die Hexe flog mit über zehn, manchmal elf Knoten übers Meer. Vor Zeebrugge und dem Fahrwasser Richtung Antwerpen mussten wir wieder scharf aufpassen, welches der großen Schiffe unseren Weg kreuzt und wann, ob einer vor oder hinter uns durch geht. 

    Und nun kommt das nördliche Fahrwasser nach Antwerpen, auch hier kommen die dicken Pötte aus dem Verkehrstrennungsgebiet und kreuzen unseren Kurs. Naja besser gesagt, wir kreuzen deren Kurs, denn hier haben sie Vorfahrt.

    Das Gebiet um den Maasmond, die Mündung der Maas, ist gefürchtet wegen des Verkehrs, aber da hatten wir mal Glück und es war nicht soviel los. Man muss sich anmelden, wenn man mit einem Segelboot den Anfahrtsweg kreuzen will, das haben wir auch getan. Zu dem Zeitpunkt waren wir drei Segelyachten, die nah beieinander durchfahren konnten, die Kontrollstelle hat auch gut informiert, welche Frachter wie an uns vorbei kommen würden.

    Danach steht wieder der Gennaker, die letzten 25 Meilen nach Ijmuiden werden wir hoffentlich noch bei Tageslicht schaffen, auch wenn ab 20 Uhr der Gezeitenstrom gegen uns fließen wird.

    Gestern hatten wir einen Ruhetag in Nieuwpoort, haben spät gefrühstückt und sind dann mit Ria und Jan „ausgeflogen“. Zuerst waren wir in einem kleinen Bauernladen, die selber einiges, das sie verkaufen, produzieren, aber sie kaufen auch von umliegenden Höfen dazu. So gibt es eine große Auswahl an frischem Gemüse, extrem leckerem Käse, Wurst in Dosen, auch Speiseeis. Aber das beste waren die hier angebauten Erdbeeren, die wirklich wie solche schmecken müssen, süß und fruchtig. Die erste Schale war gestern schnell leer.

    Ria hat uns noch mitgenommen zu einem Fischereifest, aber – ehrlich gesagt – das war nix Besonderes, nichts, was uns alle vom Hocker gehauen hätte. Das Lustigste daran war unsere eigene Organisation. Ria und ich sind in der Nähe des Fischmarktes ausgestiegen, während die Männer sich auf Suche nach einem Parklatz machten. Das war aber leider gar nicht erfolgreich, daher fuhren sie zurück zum Hafen, haben das Auto abgestellt und sind mit dem Dinghy gekommen. 

    Ria und Jan sind dann zurück gelaufen, wir haben noch einen kleinen Ausflug in die hübsche Altstadt gemacht, anschließend sind wir mit dem Dinghy den Kanal weiter nach binnen gefahren, bis uns drei geschlossene Schleusen den Weg versperrten. Insgesamt ein schöner, interessanter und erholsamer Tag nach der langen Reise.

    Heute Abend werden wir in Ijmuiden in den Hafen gehen, Jan wieder zu Ria zurück bringen, und morgen machen wir uns auf den Weg nach Vlieland, unserer liebsten Waddenzee Insel.

  • Code Zero

    Montag, 2. Juni 2025
    Baro um 06:00 Uhr 1024, um 15:30 1020, bewölkt  mit einzelnen Lücken, Wind NNO um 3 – 4 Beaufort
    Etmal 11:15 171 sm

    Wenn sich wirklich eins bewährt hat auf diesem langen Törn, der jetzt bereits 7 Tage andauert, und uns bis genau jetzt, um 18:00, 1090 sm näher zu unserem Ziel gebracht hat, dann  ist es unser Code Zero-Segel. Diese freifliegende übergroße Genua, gefahren mit einem untersetzten Fall auf der Endlos-Rollanlage, macht uns wirklich viel Freude und sorgt bei etwas tieferen Kursen, zwischen 60-130 Grad Windwinkel, für einen super starken Vortrieb. 

    Klar ist es eine Schufterei, das 35 kg schwere Segel aus dem Stauraum zu wuchten und es am Fall zu setzen, es dann unter Umständen wieder wegzupacken, wenn der Wind nicht passt, nur um es bei abermals geändertem Wind wieder rauszuholen. Manchmal lassen wir es dann faulerweise einfach gerollt und gesetzt stehen. Hin und wieder gucken wir uns wie zwei Kinder an und fragen uns dann, wie wir all die Jahre ohne dieses fantastische Segel zurecht gekommen sind. Klar in vielen Fällen würden wir dann den Gennaker gesetzt haben. Doch der Code Zero braucht ,vom Trimm und der Einstellung her, viel weniger Aufmerksamkeit und Zuwendung. 

    Und wen es interessiert: Das Segel ist ein Laminatsegel, das seine enorme Festigkeit,  bei minimalen Tuchgewicht, aus horizontal angeordneten Kevlar- und Dyneemafasern bezieht. Unser Code Zero ist 135 Quadratmeter groß. 

    Weg vom Segeln hin zur Kulinarik. Da die leckeren Kaffeestückchen vom Pingo Doce in Madeira seit gestern aufgegessen sind, hat die Capitania heute mit einer Fertigbackmischung (noch aus der Karibik vom LeaderPrice Supermarkt) einen Kuchen gebacken. Eine Art Browniekuchen, sehr lecker, braun und fluffig. 

    Ja und dann war gestern wieder so ein komischer Tag. Nix hat gepasst, der Wind nicht zu den Wellen, die Windrichtung nicht zur Vorhersage, der Himmel komplett grau, immer genau gegenan, hoch am Wind, Ihr wisst, was ich meine. Bis die Cornelia gesagt hat, dass wir vom Wettermodell her auch etwas abfallen können. Und zack, läuft der Kahn und irgendwie fühlte sich alles gleich besser an.

    Jetzt warten wir auf den Wind, nicht dass der nicht schon da wäre. Nein, wir warten auf den starken Wind, der von einer kleinen Störung, also einem Tief kommen soll. Bis zu 27 Knoten Wind soll es dann geben und das  genau von hinten. Wir lassen uns überraschen. Keine Überraschung gibt es zum Abendessen, denn ich habe mir Pizza gewünscht und die Capitania hat mein Flehen erhört.

    Noch eins, bei so einem Boot geht ja immer was kaputt, auch wenn man es selbst nicht verursacht. Heute ist ein Datenumwandler, unser ITC 5, plötzlich ausgestiegen und es gab keine Winddaten mehr und alle bisher gesegelten Seemeilen sind gelöscht. Crazy denkt man, doch der war vor vier Jahren schon mal kaputt. Unser holländischer Freund Matthijs hat dankenswerterweise,gleich einen neuen ITC 5 bestellt, und wenn wir in Holland ankommen, gibt es dann endlich was zu basteln. Vielleicht ist der iTC 5 auch der Grund, warum die Logge nicht mehr anzeigt. Wir werden davon berichten.

    So jetzt mal bitte Daumen drücken, dass der kräftige Wind kein zu stürmischer Wind wird.

    Bis morgen!

  • Haben wir einen Vogel?

    Samstag, 31. Mai 2025, Tag 5 auf See
    Baro 10122, leicht bewölkt, Wind W um 3, die See 1 m
    Etmal um 11:15 Uhr 155 sm

    GESTERN war irgendwie ein langweiliger Tag, keine Sonne, kein Wind, dafür Langeweile.

    Heute sieht die Welt besser, eben anders aus. Die Tage auf See sind ja alle irgendwie relativ gleichförmig, solange es keine Ereignisse, wie zu viel Wind, etwas geht kaputt, Beinahe-Kollisionen, oder Seetiere gibt. Aber als Segler bevorzuge ich eine gewisse Monotonie auf dem Wasser, statt der unerwünschten Ereignisse. Gleichförmigkeit an Bord bedeutet Seelenfrieden und den gibt es nirgends besser als fernab vom Land und dem Weltgeschehen. 

    HEUTE aber ist ein besonders schöner Tag auf dem Meer, mit positiven Ereignissen ohne Monotonie, Langeweile, Gleichklang oder Chaos.

    Zunächst einmal ist das Meer super friedlich, keine chaotischen oder hohen Wellen, nur eine leichte Dünung bewegt uns und das Boot. Nach einem halb bewölkten Sonnenaufgang verziehen sich die dunklen Wolkengebilde und geben den Blick frei auf einen strahlend blauen Himmel. 

    Punkt sieben Uhr ist die Capitania wach geworden und mit ihr der Wind. Der Code Zero zieht uns ab da flott durchs Wasser und das Lärmen des Motors hat ein Ende. Um 9 Uhr hat Cornelia Kontakt mit Intermar über die Kurzwelle, zumindest kurzfristig, die Tage davor war im Äther nur ein Rauschen. Um Punkt 10 Uhr macht der Friseursalon auf, und ich verpasse mir einen schönen Sommerhaarschnitt und rasiere mich noch. Aussehen an Bord wird ja oft unterschätzt. Kurz danach, das Wasser ist ja noch schön warm vom motoren, öffnet pünktlich der Duschbereich und es gibt eine ausgiebige Dusche. 

    Nach soviel Aktivität wird es Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, Toast, gebackene Brötchen, Spiegelei, Rilette aus Fronkreisch, frisch gepresster O-Saft, paradiesische Zustände hier. Damit man doch nicht zu übermütig wird, gibt es nach dem Abwasch ‘ne Bastelstunde in schönster Harmonie mit meiner Liebsten. Der Abfluss des Waschbecken in der Gästekabine ist komplett mit Haaren zugesetzt und das nach schon 8 Jahren?

    Dann kommt er angeflogen, der Vogel, die Rauchschwalbe, wie aus dem Nichts und flattert gleich mal in den Salon. So natürlich nicht, draußen darf der Piepmatz sein, aber nicht im Boot. Das Rein-Raus-Spiel wiederholt sich mehrfach, bis der Vogel endlich seinen wahren Platz an Bord gefunden hat und das Ruder übernimmt. Währenddessen rauschen wir weiter zum englischen Kanal, 8 Knoten schnell und Ouessant ist noch 680 Seemeilen entfernt.

    Irgendwann ist der Vogel davon geflogen, es gibt leckere Kaffeestückchen, noch aus Madeira, da die relativ fett sind, halten sie sich auch noch am Tag 5 auf See prächtig.

    Gekocht wir später auch, Gulasch, selbstgemachte Semmelknödel mit Speck und Lauch und Rotkohl.

    So ein Tag, so wunderschön wie heute…

  • Vorerst entschieden

    Heute überlasst die Capitania mal wieder mir die Computertastatur, damit ich meine Gedanken zu Papier oder besser gesagt, zu Bildschirm, bringen kann. Erstmal eine kurze Zusammenfassung der letzten Nacht: zwei Wörter würden reichen, bäng bäng.

    Hohe Wellen, kombiniert mit viel Wind, dazu der Kurs, haben doch zu einigen unsanften Aufschlägen der Rümpfe auf dem Wasser und zu einer verkürzten Nachtruhe geführt. Seit dem wolkenverhangenen Tagesanbruch segeln wir, weiterhin im 2. Reff, hoch am Wind.

    So richtig Spaß macht das auch nicht, doch wir bewegen uns in die gewünschte Richtung, hin zum Tiefdruckgebiet, das weiter nordwärts auf uns wartet. Das soll uns dann planmäßig in Richtung Festland Europa, irgendwo zwischen A Coruña und Brest bringen. Dazwischen gibt es eine Flautenzone, die wir durchmotoren werden, und dann noch ein weiteres kleines Tief weiter nördlich. 

    Kleiner Zeitsprung zurück! Vorgestern habe ich mit Wes noch einen gründlichen Mastcheck durchgeführt. Ich bin den Mast hoch, habe alle Beschläge, Terminals, Wanten und Verstagungen inspiziert und fotografiert. Danach haben wir uns die hochaufgelösten Bilder zusammen am großen Computerbildschirm angeschaut. Fazit, es gibt nix zu beanstanden, wir können glücklicherweise auf große Fahrt gehen. Klar gilt eine Mastinspektion immer nur für den Moment wider, in dem sie ausgeführt wird. Risse oder kleine Brüche durch Überlastung oder Materialfehler können schon beim nächsten Segeln entstehen, doch es beruhigt erstmal ungemein, wenn man nix Auffälliges findet. 

    Solche hübschen Schuhchen bräuchten wir für die Logge

    Danach haben wir noch die Ankerwinsch zerlegt und gereinigt. Alles ist soweit technisch top in Ordnung an Bord. Obwohl, es ist ja immer was. Heute früh fällt plötzlich die Logge aus und zeigt keine Geschwindigkeit durchs mehr Wasser an. Damit fällt auch der wahre Windwinkel und die wahre Windgeschwindigkeit weg, weil das nun die Elektronik nicht mehr berechnen kann. Aber es stört uns nicht. So einen Schnickschnack hatten wir früher auch nicht an Bord, das hält uns daher nicht vom Weitersegeln ab. On Top, eine Ersatzlogge haben wir dabei, nur nicht die richtigen kleinen Kabelschuhe. Man kann ja nun auch wirklich nicht jeden Mist mit sich rumschleppen, oder?

    Jetzt sieht es so aus, als ob wir gleich das 2. Reff ausschütten können, wie der Segler so schön sagt, der Wind lässt wie vorhergesehen etwas nach. Zum Ende der kommenden Nacht wird gewendet werden, dann liegt Nordost-Kurs an. Insgesamt werden wir wohl weitere 6-7 Tage segeln, bis wir wieder festes Land unter die Füße bekommen werden.

  • Wieder in Calheta

    Heute verlassen wir unseren schönen Ankerplatz an der Praia Formosa.Die schrecklichen Bässe der Musik vom ersten Abend waren glücklicherweise  um 23 Uhr vorbei, und seitdem war abends auch nichts mehr los an musikalischen Darbietungen in den Hotels des Ortes. Oder sie waren so leise, dass wir das nicht bis zu unserem Ankerplatz gehört haben.

    Der Ort Camara de Lobos ist wunderhübsch und schön dekoriert, mit einem kleinen Hafen für die lokalen Fischerboote. Und die Jungs des Ortes lieben es anscheinend, an der Einfahrt zum Hafen Fußball zu spielen oder auch fünf Meter ins tiefe Wasser zu springen. Der Fußball in unserem Boot hatte es einigen sehr angetan, Volker hat ihnen dann auch erlaubt, ihn zu nehmen und anschließend wieder ins Boot zu legen. Das hat – trotz einiger Bedenken des Skippers –  gut geklappt. Als wir zurück kamen, lag der Ball im Boot, aber es war auch ziemlich nass, weil die Jungs sich einen Spaß gemacht haben, immer wieder rein zu steigen.

    Wir waren derweil im Pingo Doce, dem portugiesischen Supermarkt, einkaufen, haben in einem der schönen Cafés am Hafen einen solchen getrunken, und dem Anfang eines Gottesdienstes in der kleinen, mehr als gut gefüllten Kirche (so mancher Pfarrer in Deutschland würde sich glücklich schätzen), von außen zuschauend beigewohnt. Die Kirchentür stand weit offen für alle.

    Nachdem wir am Donnerstag an diesem Ankerplatz angekommen waren, wurden wieder ein paar Punkte von der To-Do-Liste abgearbeitet. Ich habe endlich die neue Tasche für die Segellatten fertig genäht, mit mehreren Anläufen, aber jetzt passt es. Auch kleine Häubchen für die Weingläser habe ich genäht, damit wir bei dem nächsten ruppigen Törn nicht wieder einige zerdeppern. Volker hat derweil am, über und unter dem Boot geputzt, gewienert und poliert, und noch ein paar abgeplatzte Stellen mit Gelcoat ausgebessert, wir waren sehr fleißig!

    Jetzt sind wir in Calheta Marina warten wir auf Wes und Roisin, die  heute morgen mit ganz viel Werkzeug von Lanzarote nach Teneriffa geflogen sind, dort den neuen Draht für unser Martingal abgeholt, am Nachmittag das nächste Flugzeug nach Madeira bestiegen haben. Morgen soll das kaputte Teil ausgetauscht werden, wir berichten im nächsten „Hexenbrief“.

  • An der Ostspitze Madeiras

    Nun haben wir drei Tage in der ruhigen Bucht von São Lourenço verbracht, hier haben uns keine lauten Fischerboote morgens um halb sieben aus dem Schlaf geschmissen, nur der Wind hat in den letzten zwei Nächten gepfiffen. So still die Bucht anfänglich hier lag, ab Montag Abend kam der Wind und die Böen erreichten zeitweilig bis zu 24 Knoten. Aber der Anker hat brav gehalten, und heute Morgen dauerte es eine ganze Weile, bis wir – gegen den Wind – die 60 Meter Kette wieder eingeholt hatten.

    Am Sonntag hat Volker das Beiboot mal alleine eingefahren, es war ja nun schon lange nicht mehr aktiv gewesen. Um 17:30 Uhr war der Anker fest im Grund und Volker nutzte die Zeit bis zu Abend für einen kleinen Ausflug entlang der Küste. Vom Boot aus kann man die lange Menschenkette sehen, die ab dem frühen Morgen über den Bergrücken bis zu dem Miradouro do Furada läuft. Es gibt die moderate Variante, 4,3 km lang 225 m Höhendifferenz, die wohl in anderthalb Stunden angeblich zu bewältigen wäre. Die alternative Variante hingegen hat 1200 Höhenmeter und eine Länge von 11 km, geschätzte Gehzeit ca. 5 Stunden. 

    Am Montag stand ein größerer Ausflug auf dem Plan. Im Badeanzug, ausgerüstet mit Brille und Schnorchel fuhren wir los Richtung Leuchtturm „Farol da Ponta de São Lourenço“. Auf dem Weg gab es zahlreiche Höhlen zu bestaunen, und die beeindruckenden Felsformationen der steinigen Küste luden zum Fotografieren ein.

    Der Leuchtturm steht auf einer eigenen kleinen Insel, zugänglich – eigentlich gar nicht – aber es gibt Treppen aus einer kleinen Höhle heraus, hier wurden anscheinend früher die Leuchtturmwärter abgeliefert und abgeholt, bei den neueren Reparaturen wurden Hubschrauber eingesetzt. Mit diesem Turm erhielt Madeira 1870 sein erstes Leuchtfeuer. 1983 wurde der Leuchtturm automatisiert, und der Wärter überflüssig, und seit 2000 kommt der nötige Strom as Solarenergie.

    Nun gab es doch in der kleinen Höhle Stufen vom Wasser bis zu den Gebäuden oben, und Volker wäre ja nicht der, der er ist, wenn er da nicht unbedingt auch hinaufgehen würde. Der Ausstieg aus dem Gummiboot war nicht so einfach, die Stufen sind glitschig, und man kann ja nicht einfach da anlegen, sondern muss versuchen, das Beiboot so lange wie möglich in einer ufernahen, aber nicht daran reibenden Position zu halten. Aber der Ausstieg war geschafft, nun musste ich dort zwanzig Minuten Kreise fahren, bis Volker die vielen Stufen wieder hinunterkam, mit zahlreichen Fotos und Filmen auf dem Handy.

    Die Rundsicht vom Leuchtturm aus

    Auf dem Rückweg wollte er gerne auf der anderen Seite der Bucht in eine kleinere Höhle hinein schwimmen, weil er vermutet, dass sich nach links noch ein ansonsten nicht einschaubarer Höhlenteil fortsetzt. Also ankern wir kurz davor, er steigt mit Maske und Schnorchel bewaffnet aus, kehrt aber ganz schnell wieder um, weil es da unter ihm von Quallen nur so wimmelt. Und in der dunklen Höhle würde er die ja kaum sehen können. In der nahen Marina Quinta do Lorde schwammen so viele portugiesische Galeeren rum, da wird man doch gleich ein bisschen misstrauisch.

    Die Tage gingen doch schnell vorbei, Volker hat noch ein paar kleine Stellen am Gelcoat ausgebessert, ich habe genäht, und am Abend konnten wir dank Starlink einfach Filme schauen.

    Jetzt ankern wir vor Praia Formosa in der Nähe von Câmara de Lobos, der Wind, der heute Morgen an der Ostspitze Madeiras mehr als kräftig wehte, vist öllig verschwunden, und auch das Meer sieht aus wie ein Binnensee.

  • Positiv …

    … gestimmt sind wir seit gestern in der Hinsicht, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis wir wieder startklar sein werden, und zu neuen, oder altbekannten Horizonten mit unserer Hexe aufbrechen können. Alle haben sich mächtig ins Zeug gelegt und eigentlich könnten wir drei neue Drähte in den nächsten acht Tagen auf Madeira haben, um den gebrochenen Draht zu ersetzten. Miguel und Francesco waren so hilfsbereit seit unserer Ankunft und haben hier eine Firma auf Madeira aktiviert, die einen neuen Draht pressen könnte, die Materialien würden von Festland-Portugal kommen. 

    Outremer, sowohl Maud Aleci als auch Christoph Commard, sind sofort in die Bresche gesprungen und haben einen Draht beim original Hersteller, dem Mastenbauer in Frankreich, der Firma Sparcraft, organisiert.

    Und last but not least hat unser Freund Wes von Lanzarote mit einem Rigger auf den Kanaren Kontakt aufgenommen, der einen neuen und stärkeren Dyformdraht, mit 25 statt 19 Einzeldrähten, in Spanien bestellt hat, der dann bei dem Rigger in Teneriffa gepresst wird. Dort will Wes ihn am Donnerstag abholen.

    Klar, wir brauchen keine drei Drähte, die ja auch ein paar Euros kosten werden. Aber um ganz sicher zu sein, dass nix schief geht mit der Lieferkette, haben wir uns, rein zur Sicherheit für zwei Lösungen parallel entschieden und hoffen damit auf der berühmten sicheren Seite zu sein. Das Original von Spacraft über Outremer und die Lösung aus Teneriffa haben wir ausgewählt.

    Da liegt die Hexe (danke für das Photo an Beate und Dieter)

    Bis zum Ende der nächsten Woche „müssen“ wir uns dann irgendwie auf der schönen Ferieninsel Madeira die Zeit, segelfrei, vertreiben.

    Wir haben uns dazu erstmal in den Arbeitsmodus begeben. Der aufmerksame Leser kennt es schon; wir polieren und wachsen alles, was aus Edelstahl und Gelcoat ist, Cornelia hat den Salon massiv aufgeräumt, geputzt und ausgemistet, die Rümpfe sind ebenfalls perfekt aufgeräumt worden. Aßen ist das Teak  außen mit Holzschutzmittel eingepinselt, das Dinghy vom Lanzarotestaub befreit, die Füllstände der Motoren sind kontrolliert, die Starlinkantenne hat eine hübsche neue Abdeckung genäht bekommen, zwei kleine Stellen am Cockpitzelt sind nachgebessert, und die dazugehörigen Haltegummis wurden ausgetauscht. Weitere Arbeiten werden folgen.

    Aber abgesehen von der Arbeit haben wir es hier doch sehr nett. Wir haben die Bekanntschaft mit Dieter und seiner lieben Frau Beate gemacht, beides Saarländer, sehr sympathisch. Dieter ist sogar wie ich in Völklingen geboren, was für ein netter Zufall. (Und sie haben den halben Abend darüber gesprochen, wo sie damals in welchen Kneipen und Discos waren, und wer wen aus dem Segelclub kennt, usw., da war ich erstmal außen vor!)

    Der Soßenkoch am Werk

    Was liegt doch nichts näher, als heute Abend saarländisch für uns vier zu kochen. Es gibt gefüllte Knödel, mit dunkler Bratensauce und einer Speck-Sahnesauce. Dazu gibt es Sauerkraut, das die beiden dazu beisteuern werden. Das wird ein Fest für die saarländischen Gaumen, und die Frankfurter Capitania, leider nicht der größte Fan von diesem Gericht,   findet es dennoch in Ordnung. Da muss sie jetzt durch, die saarländische Küche ist schon große Klasse, einfach mal die leckeren Gerichte, wie Dibbelabbes, gefüllte Knödel oder Geheiratete ausprobieren. Das Internet hilft bei den Rezepten weiter.

    Neben all den beschriebenen Jobs am Boot haben wir gestern eine kurze Dinghytour zu den Wasserfällen gemacht, die uns von See aus bei der Hinfahrt an der Küste aufgefallen sind. Der Dinghyanker hielt das Beiboot fest am Grund, ab ging es ins Wasser, dann noch über ein paar Steine kraxeln und schwupp stand ich unterm Wasserfall, der sich prasselnd und kühl auf mich ergoss. Was für ein schönes Ereignis! Das hatte ich so zum letzten Mal in der Karibik. Nach einiger Zeit kletterte ich zurück. Vorsichtig stieg ich in die Brandungszone, da sind schon Wellen!, und schwamm zurück zur wartenden Capitania mit Beiboot, die fleißig den Ausflug fotografiert hat.

    Wir wünschen allen ein schönes Wochenende!